Vortragsprogramm mit namhaften, internationalen Gästen: Prof. Kum’a Ndumbe III., Alice Cherki, Charles Onana, Raffael Scheck
Prof. Kum’a Ndumbe III., Schriftsteller und Historiker (Hitlers Pläne zu einer nationalsozialistischen Umgestaltung Afrikas); Alice Cherki, Wegbegleiterin und Biographin von Frantz Fanon (Bedeutung des 2. Weltkriegs für Fanons Werk); Autor und Publizist Charles Onana (Frankreich und seine Befreier); Raffael Scheck, Historiker (Hitlers afrikanische Opfer – Massaker der Wehrmacht an Schwarzen Soldaten).
Mi, 2.9.2009, 19 h | UFERHALLEN Eintritt frei
Vortrag - Prof. Kum’a Ndumbe III. - Was wollte Hitler in Afrika?
Was wäre aus Afrika geworden, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte? Prof. Kum’a Ndumbe III. weist nach, dass es – für die Zeit nach der Unterwerfung Osteuropas – ausgearbeitete Pläne Nazideutschlands zur Eroberung eines riesigen Kolonialreiches in Afrika gab.
Do, 3.9.2009, 18.30 h | UFERHALLEN Eintritt frei
Lesung - Raffael Scheck – Hitlers afrikanische Opfer
Der Autor belegt, dass die deutsche Wehrmacht Massaker an mehreren tausend Soldaten afrikanischer Herkunft verübte, die in der französischen Armee kämpften. Damit widerlegt er den Mythos des „sauberen Westfeldzuges“. Scheck macht deutlich, dass diese Massaker als ein Kontinuum der Brutalisierung und Indoktrinierung der deutschen Streitkräfte seit den Kolonialkriegen zu sehen sind.
Fr, 11.9.2009, 18.30 h | UFERHALLEN Eintritt frei
Vortrag - Alice Cherki - Die Bedeutung des Zweiten Weltkriegs für die antikolonialen und antirassistischen Schriften Frantz Fanons
Mit 17 Jahren meldete sich Fanon 1942 freiwillig zum Krieg für Frankreich. Alice Cherki, Wegbegleiterin und Biographin Fanons beschreibt, wie die rassistischen Erfahrungen im 2. Weltkrieg ihn zu seinen berühmten Analysen von Rassismus und Kolonialismus veranlassten.
Mi, 16.9.2009, 18.30 h | UFERHALLEN Eintritt frei
Vortrag - Charles Onana - Frankreich und seine Befreier (in engl. Sprache)
Der Publizist spricht über die Rolle afrikanischer Soldaten aus den französischen Kolonien im Kampf gegen den Faschismus und Frankreichs diskriminierenden Umgang mit ihnen.
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