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Krise der Politik - Politik der Krise in Afrika. Konferenz zu Bedingungen, Akteuren und Perspektiven emanzipatorischer Politik in Afrika.

"DIE LINKE und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden am 27. Juni 2009 zur Veranstaltung ""Krise der Politik - Politik der Krise in Afrika. Konferenz zu Bedingungen, Akteuren und Perspektiven emanzipatorischer Politik in Afrika."" im IG-Metall-Haus in Berlin ein.
Die Finanz- und Weltwirtschaftskrise hat Afrika längst erreicht und zur Verschärfung von Armutund Hunger geführt. Durch die Krise vertiefen sich die strukturellen ökonomischen, sozialen und politischen Widersprüche, die afrikanische Gesellschaften seit Jahrzehnten prägen. Zwar wächst in Afrika der Widerstand gegen das neoliberale Wirtschaftsmodell. Doch in Deutschland ist über das breite Spektrum progressiver und linker afrikanischer Kräfte, die sich für demokratische Reformen und soziale Gerechtigkeit einsetzen, wenig bekannt.
Ziel der Konferenz ist, ein klareres Bild über die Vielfalt progressiver Kräfte in Afrika, ihre Ziele und auch ihre Probleme zu gewinnen. Mit afrikanischen und deutschen WissenschaftlerInnen und AktivistInnen wollen wir
• strukturelle Bedingungen analysieren, mit denen progressive und linke Kräfte Afrikas konfrontiert sind,
• uns über die Vielfalt aktiver Gruppen aus alten und neuen sozialen Bewegungen, fortschrittlichen Parteien und lokalen Initiativen informieren,
• die Handlungsspielräume und Gestaltungsmöglichkeiten dieser Kräfte ausloten,
• afrikanische Alternativen zur gegenwärtigen neoliberalen Weltwirtschaftsordnung zur Diskussion stellen.
PROGRAMM
9.30 Uhr: Begrüßung Monika Knoche, Stellv. Fraktionsvorsitzende DIE LINKE, Vorsitzende des Arbeitskreises Internationale Politik
9.45 – 12 Uhr: Klienten, Patrone, Staatsbürger und Genossen: Akteure, Herausforderungen und Perspektiven linker Politik in Afrika Mtumishi Njeru Kathangu, CREDO-Foundation, Kenia, Ndèye Lucie Cissé, ZK der PIT, Senegal, Gero Erdmann,
GIGA Hamburg
12 – 13.30 Uhr: Das neo-liberale Modell ist gescheitert – wirtschafts- und sozialpolitische Alternativen für Afrika. Tendai Makanza, ANSA, Simbabwe, Ilona Auer-Frege, ÖNZ, angefragt
13.30 – 14.30 Uhr: Mittagspause
14.30 – 16 Uhr: Einfach nur überleben… Ursachen gewaltsamer Konflikte und Lösungsmöglichkeiten. Mtumishi Njeru Kathangu, CREDO-Foundation, Kenia, Klaus Schlichte, Universität Magdeburg
16 Uhr: Kaffeepause
16.15 – 18 Uhr: Und wohin jetzt? – die Linke zwischen Bewegung und Partei. Der Fall Südafrika. Vishwas Satgar, Initiative for a New Left, Südafrika, Romin Khan, Sozialwissenschaftler, Berlin
18 Uhr: Abendbuffet
19 – 20.30 Uhr: Podiumsdiskussion. Für eine neue Afrikapolitik. Hüseyin Aydin, DIE LINKE, Oumar Mariko, SADI, Mali, Tendai Makanza, ANSA, Simbabwe,
20.30 - 21 Uhr: Empfang
Veranstaltungsort
IG-Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin, U-Bahnhof Hallesches Tor
Am Veranstaltungsort gibt es kaum Parkmöglichkeiten, daher empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
U-Bahn Haltestelle: Hallesches Tor, U1 und U6
Bus: Linie 248, Haltestelle Zossener Brücke
Linie M41, Haltestelle Hallesches Tor
Eine Anmeldung zur Konferenz ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass die Veranstalter keine Reise- und Unterbringungskosten übernehmen können.
Bitte bis 22. Juni 2009 anmelden.
Per Fax: 030/227-56544, per mail an: veranstaltung@linksfraktion.de, Betreff: Afrikakonferenz oder per Post senden an: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Fraktionsservice, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.
Kontakt: Björn Aust, 030/ 227-73494,
ueseyin.aydin.lt@bundestag.de
Eine Veranstaltung unter Mitwurkung der Rosa-Luxemburg-Stiftung"

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