Dialogforum mit Zohra Opoku und Emeka Alams zum Thema "Virtual/material: Fashion & design as logbooks of the imagination", Freitag, 26. April 2013, 20 Uhr, GLS-Sprachenzentrum

Am Freitag, 26. April 2013, um 20 Uhr laden AfricAvenir und das Iwalewa Haus Bayreuth unter dem Titel "Virtual/material: Fashion & design as logbooks of the imagination" (virtuell / materiell: Logbuch Mode) zu einer Diskussion und Screen Show mit den international renomierten Künstler/innen Zohra Opoku und Emeka Alams ein. Stoffe und Mode werden hier als Logbücher verstanden, sowohl für abgeschlossene Prozesse, wie auch für Vorstellungen über die Zukunft. Die Künstlerin Zohra Opoku (Berlin/Accra) und der Modemacher Emeka Alams (New York/Abidjan) werden sich mit Katharina Fink über ihr künstlerisches Schaffen unterhalten und darüber, welche Rolle Textilien darin spielen: Welche Aspekte kreuzen sich in der Struktur von Materialien? Wie ermöglichen Design, Mode und Installationen einen Zugang zu Geschichte(n), der über die bekannten Versionen der Vergangenheit hinaus geht? Welche Verbindung besteht zwischen Textilien, Mode und Zukunft? Kann Kunst, die am Körper getragen, dargestellt und installiert wird ein Zugang zu „anderen Dimensionen“ sein? Obwohl sie gleichzeitig Teil der globalisierten Modewelt ist, z.B. im einem Konzept wie dem „Label“? Welche Form kann in diesem Zusammenhang der virtuelle Raum annehmen?

Die Arbeit der beiden Künstler ist zur Zeit in der Ausstellung “virtual/material: logbuch mode“ im Iwalewa-Haus Bayreuth zu sehen, vom 25.4. bis 25.8.2013: www.virtualmaterial.com

Zohra Opoku
Zohra Opoku ist eine deutsch-ghanaische Modedesignerin, deren Arbeit Mode und Zugleich Kunst ist. Sie arbeitet mit Stoffobjekten, Installationen, Designs, Fotografie und Aktionskunst. Ihre Arbeit ist inspiriert von afrikanischer Symbolik und Traditionen und jeder Art „style“, die ihr begegnet. Auf interaktive Weise assoziiert sie diese Einflüsse, indem sie sie künstlerisch verbindet und dadurch neue Perspektiven auf bekannte Kontexte eröffnet. Dies macht gewisse Aspekte umso sichtbarer, weil der Bezug zum ursprünglichen Kontext für den Betrachter noch deutlicher hervortritt. Das übergreifende Thema ihrer Arbeiten ist die multikulturelle Identität. Mehr Informationen zu Zohras Arbeit gibt es hier: http://www.zohraopoku.com/ 

Emeka Alams
Emeka Alams ist als Modedesigner und Künstler hauptsächlich in New York und Abidjan aktiv. Sein Label “Gold Coast Trading Company” entwickelt durch Modedesign unter Einbeziehung afrikanischer Ästhetik ganz neue Vorstellungen von Stil: www.before1444.com. Weitere Informationen zu Emekas Arbeit gibt es hier: http://before1444.com/news/history/

Moderation Katharina Fink ist Wissenschaftlerin und Kulturschaffende. Sie arbeitet für das Iwalewa-Haus der Universität Bayreuth und betreibt eine Agentur für „Ereignisse“ aller Art: himmelgrün. Mode und Design faszinieren sie aufgrund der Komplexitäten und Paradoxien, die die Materialien darstellen können. Katharina war auch Kuratorin der Ausstellung „logbuch mode“ im Iwalewa-Haus und moderiert die Konferenz „heute.gedenken“. www.iwalewa.uni-bayreuth.de; www.himmelgruen-ereignisse.de; http://heutegedenken.wordpress.com

Ort
GLS Sprachenzentrum, Lounge

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