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Tribunal zur Erinnerung an den 125. Jahrestag der“Berliner Afrika- Konferenz“ am 25. und 26. Februar 2010 in Berlin

Am DO/FR 25. und 26. Februar 2010 laden der Afrikarat und der Global Afrikan Congress zum ersten Tribunal anlässlich des 125. Jahrestages der "Berliner Afrika Konferenz" 1884/1885 in die Werkstatt der Kulturen. Die "Berliner Afrika Konferenz", auch "Kongo-Konferenz" genannt, fand auf Einladung des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck in der Reichskanzlei vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 in Berlin statt. Auf dieser Konferenz teilten die Kolonialmächte Afrika entsprechend ihren Interessen unter sich auf.

Unter Beteiligung hochrangiger internationaler Persönlichkeiten wie Malaak Shabazz, Tochter von Malcom X, Schwarze Bewegung, USA, Prof. Kapet de Bana, Jurist, Koordinator des Weltrats der Panafrikanischen Diaspora, Paris und Kuima Riruako, Paramount-Chief der Herero, Parlamentsmitglied, Windhoek, Namibia u.a., wird das Gericht nach Anhörung von Ankläger/innen, Expert/innen sowie der Angeklagten ein Urteil über Deutschlands koloniale Vergangenheit fällen, das bei der anschließenden Pressekonferenz verkündet wird. Prozess und Anhörungen sind öffentlich.

|+| Programmflyer und weitere Informationen

Festakt zur Umbenennung des Berlin-Kreuzberger "Gröbenufers" in "May-Ayim-Ufer" und Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt

Als Abschlussveranstaltung der mehrmonatigen Gedenkkampagne "125 Berliner Afrika Konferenz", die von mehr als 75 Organisationen und Institutionen der Bundesrepublik (darunter AfricAvenir) auf über 50 Veranstaltungen unterstützt wurde, findet am Samstag, 27. Februar 2010 um 11 Uhr im Zirkus Cabuwazi, Gröbenufer/May-Ayim-Ufer 2, Berlin-Kreuzberg/Friedrichshain ein Festakt zur Umbenennung des Berlin-Kreuzberger "Gröbenufers" in "May-Ayim-Ufer" statt. Im Anschluss laden die Organisatoren ab 13 Uhr zu einem gemeinsamen Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Kontakt und nähere Informationen: www.berliner-afrika-konferenz.de

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