
freedom roads! koloniale straßennamen/postkoloniale erinnerungskultur Geschichte, Kunst und Beteiligung
Aktuell wird ein Erinnerungskonzept für Berlins „Afrikanisches Viertel“ diskutiert. Vor diesem Hintergrund laden wir zur Ausstellung freedom roads! und zu einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm ein. 50 Jahre nach der Unabhängigkeit einer Vielzahl afrikanischer Länder erinnert die Ausstellung an Afrikas Weg von der Kolonisierung über den Widerstand bis hin zur Befreiung. freedom roads! informiert über die deutschen „Kolonialbegründer“, die im "Afrikanischen Viertel" und vielen anderen deutschen Metropolen noch immer mit Straßennamen geehrt werden und schlägt Persönlichkeiten der afrikanischen Geschichte als alternative NamensgeberInnen vor. Die Ausstellung befragt ZeitzeugInnen und lädt alle Interessierten ein, sich kreativ zu beteiligen.
Enthüllung der Infotafel im Afrikanischen Viertel am FR, 8. Juni 17 Uhr, Otawistraße / Ecke Müllerstraße
Nach jahrelanger Diskussion ist es nun soweit: Der Bezirk Berlin-Mitte errichtet im so genannten Afrikanischen Viertel eine Informations- und Gedenkstele. Die Tafel wird einen Text der Bezirksverordentenversammlung und einen zweiten Text der... |+| zum Artikel
Benannt nach Sklavenhändlern und Mördern - Das sind Hamburgs Straßen der Schande (Hamburger MoPo)
Von Malte Steinhoff. Sie gingen als der „Schrecken von Kamerun“ oder der „Direktor des Sklavenhandels“ in die Geschichte ein. Sie waren Steuermänner auf Sklavenschiffen und Anführer blutiger „Strafexpeditionen“. Was die wenigsten wissen: Diese Männer, die es... |+| zum Artikel
PM: Hamburg braucht keinen „Askariweg“!
Im Hamburger Stadtteil Wandsbek-Jenfeld hat die AG „ Wohnen und Verkehr“ dem Bezirksamt die Anlegung eines „Askariwegs“ vorgeschlagen. Gemeinsam mit einem ebenfalls projektierten „Tansaniaring“ soll die Straße den so genannten „Tansania-Park“ flankieren. Der... |+| zum Artikel
Resolution: "Ehre, wem Ehre gebührt" - Für Postkoloniale Erinnerungskulturen
Aufruf zu einem grundlegenden Wandel im Umgang mit Deutschlands kolonialem Erbe, zur Umbenennungen von Straßen, die koloniale Akteure ehren sowie zur Förderung postkolonialer Erinnerungskulturen. Die Resolution wurde verabschiedet am 3.10.2010 in Berlin... |+| zum Artikel
PM: Aktuell und kontrovers: freedom roads! koloniale straßennamen | postkoloniale Erinnerungskultur, Geschichte, Kunst und Beteiligung
Das Berlin-Kreuzberger Gröbenufer wurde in diesem Jahr zum May-Ayim-Ufer. Erstmalig ist damit eine Straße, die einen kolonialen Akteur würdigte, zu Ehren einer afrodeutschen Persönlichkeit umbenannt worden. Nun wird auch die Namensänderung weiterer kolonialer... |+| zum Artikel









