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© UNDP (Wikimedia Commons)
AfricAvenir Berlin Projects SDGs post-2015 agenda

Post 2015 - Alles besser? Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen!

Im Jahr 2015 werden die von der UN-Generalversammlung im Jahr 2001 verabschiedeten Millennium-Entwicklungsziele (MDG) auslaufen, ohne alle Ziele erreicht zu haben. Unbewältigte Armut und wachsende Ungleichheit sowie große regionale Unterschiede bei der Zielerreichung stellen weiterhin Hindernisse auf dem Weg zu den erwünschten Ergebnissen dar. Vor diesem Hintergrund findet derzeit auf UN-Ebene der sogenannte Post-2015-Agendaprozess statt, der angesichts der Unzulänglichkeiten der MDGs Zielsetzungen für eine neue globale Zusammenarbeit nach 2015 erarbeiten soll.
Unser Projekt “Post 2015 - Alles besser? Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen!” wird die Diskussionen um eine Post-2015-Agenda als Nachfolgeagenda für die MDGs sowie die hierein zu integrierenden Sustainable Development Goals (SDG) aus afrikanischer Perspektive kritisch begleiten. Bei der Formulierung der MDGs wurden historische und strukturelle Ursachen für globale Ungerechtigkeit, insbesondere zwischen Afrika und Europa, nur unzureichend einbezogen. Erklärtes Ziel der Post-2015-Agenda ist es, den Globalen Süden und den Norden gleichermaßen in den Verhandlungsprozess miteinzubeziehen. Vor diesem Hintergrund möchte AfricAvenir afrikanische Standpunkte hierzu in Deutschland bekannt machen, gemeinsam mit PartnerInnen afrikanisch-europäische Ziele und Visionen für die kommende Post-2015 Agenda formulieren, diskutieren und in die politischen Entscheidungsprozesse einbringen sowie in Bezug auf die Bewältigung zukünftiger gemeinsamer und spezifischer Entwicklungsherausforderungen von afrikanischen Erfahrungen und Ansätzen lernen.

Hintergrund & Motivation

In Zeiten weltweiter Umbrüche, Chancen und Veränderungen, die mehrheitlich darauf verweisen, dass viele der damit verbundenen Herausforderungen globaler Natur sind, lassen sich Lösungen nur mit einem globalen und ganzheitlichen Ansatz finden. Zu diesen Umbrüchen gehören ohne Zweifel auch das Auslaufen der Millenniumentwicklungsziele (MDG) im Jahr 2015 sowie ein zunehmender Druck auf das System der internationalen Entwicklungszusammenarbeit (EZ), Ergebnisse zu liefern und sich anzupassen. Im Prozess einer dringend erforderlichen Neudefinition globaler Partnerschaften deutet sich jetzt schon an, dass der klassischen EZ bestenfalls noch eine untergeordnete Rolle zukommen wird.

In diesem Kontext wird auf höchster UN-Ebene daran gearbeitet, für die Zeit nach dem Auslaufen der aktuellen Entwicklungsziele eine Post-2015-Agenda zu formulieren. Ambitioniert, realistisch und messbar, aber auch vermittelbar und begrenzt in ihrer Anzahl sollen die neuen Ziele sein. Die Sustainable Development Goals (SDG) sollen in Zukunft als ökologische Ziele die Armutsbekämpfungsziele prominent ergänzen. Um die Finanzierung der neuen Agenda zu sichern, wurde zudem ein Expertengremium zur Finanzierung nachhaltiger Entwicklung einberufen.

Bereits beim UN-MDG-Gipfel 2010 in New York wurde der UN-Generalsekretär beauftragt, die Debatte um eine Post-MDG-Agenda einzuleiten. Bei einem sogenannten „Special Event“ am 25.09.2013 verabschiedete die UN-Generalversammlung für den weltweiten Prozess ihre Roadmap, die vorsieht, globale Verhandlungen zu beginnen, Ende 2014 die Ergebnisse vorzustellen und 2015 die konkreten Ziele zu erarbeiten und bei der Generalversammlung im Herbst zu präsentieren.

Trotz öffentlicher Bekenntnisse zu einem breiten Dialog mit VertreterInnen der weltweiten Zivilgesellschaft und einem offenen und partizipativen Konsultationsprozess bei der Erarbeitung der neuen Agenda werden Stimmen aus dem Globalen Süden nach wie vor zu wenig in diesen Prozess eingebunden. Zu sehr ähnelt die Herangehensweise der UN noch immer der Entwicklung von Zielen aus dem Globalen Norden für den Globalen Süden. Historisch und strukturell bedingte Verteilungsungleichheiten werden bei der Problemanalyse weitgehend ausgeblendet und alternative, selbstbestimmte Perspektiven auf „Entwicklung“ nicht gehört. Eine nachhaltige und sozial gerechte Bekämpfung der globalen Armut und des Hungers im Zuge einer gleichberechtigten Süd-Nord-Partnerschaft wird so unmöglich.

Aus diesem Grund möchten wir entlang der UN-Meilensteine die letzte Phase der Entwicklung einer neuen, globalen Agenda zur ökologisch nachhaltigen Bekämpfung von Armut und Hunger kritisch begleiten. Mithilfe afrikanischer und afro-europäischer ExpertInnen und VertreterInnen afrikanischer zivilgesellschaftlicher Organisationen wollen wir die interessierte deutsche und weltweite Öffentlichkeit für afrikanische bzw. südliche Perspektiven auf die MDGs/SDGs und die Post-2015-Agenda sensibilisieren und in den Prozess mit einbeziehen.

Im ersten Projektjahr werden kritische südliche Perspektiven gesammelt, im Rahmen von Diskussionsveranstaltungen und einer Fachkonferenz vorgestellt, und die Post-2015-Agenda sowie die Formulierung der SDGs begleitend reflektiert. Danach wollen wir die Erkenntnisse über unterschiedliche Vermittlungswege und -instrumente der deutschen und internationalen Öffentlichkeit bekannt machen. Schließlich wollen wir bis zum Dezember 2015 parallel in einen Dialog mit EntscheidungsträgerInnen aus Politik und NRO treten.

Internationale Fachkonferenz in Berlin: Die Post-2015 Entwicklungsagenda - Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen, 05.12.2014 – 06.12.2014

Im Rahmen des Projektes „Afrikanische Perspektiven auf globale Herausforderungen (im Rahmen des Post-2015-Agendaprozesses)“ findet vom 5. bis 6.12.2014 in Berlin eine internationale Fachkonferenz statt. Die spannenden ReferentInnen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft werden die Frage nach afrikanischen Perspektiven auf die Post-2015-Agenda und die SDGs aufwerfen und insbesondere indigene, eigenständige Entwicklungswege diskutieren. Auch die Vernetzung afrikanischer AktvistInnen mit deutschen NGOs und Vereinen aus den Bereichen Entwicklungs- und Umweltpoltik soll angestrebt werden. Geplant ist die Teilnahme der nigerianischen Politikwissenschaftlerin und Bloggerin Dr. Chika A. Ezeanya, des Entwicklungsökonomen und Vorsitzenden des Tax Justice Network Africa Dr. Dereje Alemayehu und des Literaturwissenschaftlers, Philosophen und Theologen Dr. Boniface Mabanza (KASA Heidelberg).

Mehr Informationen zum Projekt und zur Konferenz:
Karenina Schröder
k.schroeder(at)africavenir.org
Tel: 030-26934764

Die Konferenz wird auf Deutsch und Englisch stattfinden.

Anmeldung zur Konferenz:
Natalia Kolodziejska
n.kolodziejska(at)africavenir.org

Teilnahmegebühr: 30€ (erm. 20€)

Unsere Bankverbindung:
AfricAvenir International e.V.
Badische Beamtenbank
IBAN: DE91660908000016721303
BIC: GENODE61BBB

Programm & Ablauf der Konferenz

5. Dezember 2014

16.00 Ankunft und Registrierung. Begrüßung und Einführung in die Konferenz
16.30 World Café: Kontakt, Austausch & Kennenlernen, Erwartungen und Ideen zur Konferenz
17.30 Kaffeepause
18.00 Einführungsvortrag von Dr. Boniface Mabanza (KASA, Heidelberg): Von den MDGs zu den SDGs. Anspruch und Wirklichkeit des globalen Entwicklungsdiskurses aus afrikanischer zivilgesellschaftlicher Perspektive. Mit Fragen und Diskussion.
19.30 Abendessen
Abendprogram: Ausgewählte afrikanische Kurzfilme, informelles Kennenlernen

6. Dezember 2014

09.00 Begrüßung und Einführung
09.15 Vortrag von Dr. Chika Ezeanya (University of Rwanda): Was kommt nach 2015? Visionen aus einer afrikanischen Perspektive. Mit Fragen und Diskussion.
10.15 Kaffeepause
10.30: Zukunftswerkstatt I: Visionen für eine nachhaltige globale Entwicklung und die neue Agenda
12.00 Vortrag von Dr. Dereje Alemayehu (TJNA): Die Eindämmung illegitimer Ressourcenabflüsse um die Post-2015 Ziele in Afrika zuverlässig & wirksam zu finanzieren. Mit Fragen und Diskussion.
13.00 Lunch
14.30 Zukunftswerkstatt II: Visionen und Ziele für globale nachhaltige Entwicklung und die neue Agenda
16.00 Kaffeepause
16.15 Plenum: Ergebnisse aus den "Zukunftswerkstätten"
18.00 Philani Mthembu: Abschließende Bemerkungen und Ausblick: Was würde eine Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Ländern des Globalen Nordens und des Globalen Südens für Europa bedeuten?
19.15 Ende der Konferenz

 

ReferentInnen:

Dr. Boniface Mabanza ist seit vielen Jahren führender Experte für Entwicklungspolitik. Er studierte Philosophie, Literaturwissenschaften und Theologie in Kinshasa, Demokratische Republik Kongo und promovierte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Zurzeit ist er Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg, die  Lobby- und Kampagnenarbeit zur sozioökonomischen Gerechtigkeit im südlichen Afrika durchführt. Bis 2013 lehrte er Entwicklungpolitik bei der Akademie für Internationale Zusammenarbeit der GIZ in Bad Honnef. Er hat eine Vielzahl von Artikeln und Büchern veröffentlicht, darunter “Gerechtigkeit kann es nur für alle geben. Eine Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive” (2009). Als Mitarbeiter des Eine-Welt-Forums Münster leitete er eine Kampagne zu den Herausforderungen der MDGs für die Kommunen.

Dr. Chika A. Ezeanya ist Wissenschaftlerin, Autorin und Intellektuelle. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung tragfähiger, lokaler Strategien für eine nachhaltige Entwicklung Afrikas. Chika promovierte an der Howard University in Washington D.C. in Development und Policy Studies, arbeitete als Weltbankberaterin in Washington, Rwanda und Nigeria und nahm an der UNDP Konferenz zur „Post-2015 Development Agenda for Africa“ 2013 in Johannesburg teil. Sie lehrte, forschte und arbeitete in mehreren Ländern auf drei verschiedenen Kontinenten als Beraterin und schreibt fiktive und nicht-fiktive Bücher und Romane. Aktuell lehrt sie an der Universität von Rwanda.

Dr. Dereje Alemayehu
ist Entwicklungsökonom äthiopischer Herkunft. Seinen Masterabschluss erlangte er in Development Studies, promovierte in Volkswirtschaft und lehrte beide Fachgebiete für über zwölf Jahre. Er war sieben Jahre lang erster Vorsitzender des Tax Justice Africa Network, einem internationalen Netzwerk mit nationalen Ablegern, dass sich ein gerechtes und faires Steuersystem zum Ziel gesetzt hat. Aktuell ist er dort als erster Berater für Wirtschaftspolitik tätig. Er ist Vorsitzender der Global Alliance for Tax Justice und arbeitet für die britische NGO ChristianAid als Berater zu Gerechtigkeit in der Wirtschaft.

Philani Mthembu
studierte Internationale Beziehungen an der University of Witwatersrand in Südafrika. Dort fungierte er auch als Tutor für Erstsemester-Studierende im Rahmen des Academic Development Programme (ADP). Er ist Mitbegründer des Berlin Forum on Global Politics. Kürzlich promovierte Mthembu an der Graduate School of Global Politics (GSGP) der Freien Universität Berlin (FU) mit einer Dissertation zum Thema: “The Rise of Emerging Powers as Sources of Development Cooperation in Africa”.

Mit freundlicher Unterstützung der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit und Engagement Global.

 

 

Links

Empfohlene Webseiten

  • Post 2015 is a hub for ideas, debate and resources on what comes after the Millennium Development Goals (MDGs) and has an interesting blog section on Southern Voices. The website is facilitated by the Overseas Development Institute (ODI), UK's leading independent think tank on international development and humanitarian issues.·   https://csoforffd.wordpress.com/
  • Civil Society Organizations for the 3rd Financing for Development Conference is a site organized by the Addis CSO Coordination Group for the civil society preparations to the 3rd Financing for Development Conference to be held in Addis Ababa, Ethiopia, July 13-16 2015.
  • MDGs in Africa provides updates and news on the Millennium Development Goals in Africa. The aim of this youth-initiated tool is to connect young people to the inspiring stories of the eight goals in Africa. This helps to promote continuous efforts towards sustainable development on the continent. The more positive stories we share, the better Africa becomes.
  • NGOsbeyond2014.org is a resource for all stakeholders in the post-2015 development agenda process who are interested in sexual and reproductive health and rights, including maternal health, and young people and gender issues. It serves NGOs who are trying to ensure that these topics are strongly represented in the new SDGs. The website is run by the Commonwealth Medical Trust (Commat) and is sponsored by donors such as the United Nations Population Fund (UNFPA) and the International Planned Parenthood (IPPF).
  • The World We Want 2015 enables people to engage, visualise and analyse people’s voices on sustainable development. It gathers the priorities of people from every corner of the world and helps build a collective vision that will be used directly by the United Nations and World Leaders to plan a new development agenda launching in 2015, one that is based on the aspirations of all citizens.
  • The African Women’s Development and communication Network  (FEMNET) is an NGO set up in 1988 to share information, experiences, ideas and strategies among African women’s NGOs as a strategy for strengthening women’s capacity to participate effectively the development of the continent. This is done through advocacy, training, communication and networking. FEMNET frequently publishes articles in which the process of constructing post-2015 agenda is being critically  analysed from the African females perspectives.

  Zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen

  • African Monitor is an independent African body, which aims to be an independent catalyst to monitor development funding commitments, delivery and impact on the grassroots and to bring strong additional African voices to the development agenda.
  • Afrodad (African Forum and Network for Debt and Developement is a civil society organisation established in 1996 as a regional platform and organisation for lobbying and advocating for debt cancellation and addressing other debt related issues in Africa. 
  • Beyond 2015 is a global civil society campaign, pushing for a strong and legitimate successor framework to the Millennium Development Goals. Beyond 2015 brings together more than 1000 Civil Society Organizations from 132 countries all over the world. Of these, 56% are Southern CSOs and 44% are Northern CSOs - in 41 countries in Africa, 29 countries in Asia and the Pacific, 35 countries in Europe, 2 countries in North America and 26 countries in Latin America.
  • Center for Economic and Social Rights (CESR) is a NY-based organisation working to promote social justice through human rights.
  • ENDA (environment development action in the third world) is an internationally active network promoting social justice ideas and approaches from the Global South
  • Femnet (African Women's Developement and Communication Network) is a regional, membership-based non-governmental organisation (NGO) set up to share information, experiences, ideas and strategies among African women's NGOs as a strategy for strengthening women's capacity to participate effectively in the developement of our continent.
  • The Global Call to Action Against Poverty (GCAP) is one of the world's largest civil society networks, with National Coalitions and Constituency Groups in more than eighty countries. It is a southern-led movement that challenges the structures and institutions that perpetuate poverty and inequality. GCAP constituents are participating in national, regional and thematic consultations, both in person and online, to influence the post-2015 process.
  • The International Youth Council (IYC) is a civil society organization founded at the Youth Assembly at the United Nations in 2007.The vision of the International Youth Council is to build a global forum and platform on which all young people can develop a unified voice and take collective action toward social, economic, and environmental progress.
  • Participate is a network of 18 participatory research organisations working with poor and marginalised groups in 29 countries. The initiative provides high quality evidence on the reality of poverty at ground level, bringing the perspectives of the poorest into the global debate on what should follow the Millennium Development Goals (MDGs) when they expire in 2015.
  • Southern Voice - On Post-MDG International Development Goals is a structured initiative to allow the global South to channel their evidence-based policy inputs into the ongoing discussion on post-2015 framework and targets.
  • Women Deliver is a global advocacy organization bringing together voices from around the world to call for action to improve the health and well-being of girls and women. As Post-2015 negotiations are coming to a close, Women Deliver has been surveying their colleagues and partners to develop key recommendations for ensuring that maternal, sexual and reproductive health and rights will be at the center of the new framework, and advocating for these recommendations to be considered at the highest level.

Zeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen

  • Leadership is one of Nigeria’s most influential newspapers and has published a range of articles about the MDGs
  • AllAfrica is a voice of, by and about Africa - aggregating, producing and distributing 2000 news and information items daily from over 130 African news organizations and our own reporters to an African and global public. We operate from Cape Town, Dakar, Lagos, Monrovia, Nairobi and Washington DC. It publishes around 2,000 reports a day from more than 130 news organizations and over 200 other institutions and individuals, representing a diversity of positions on every topic.
  • Pambazuka News is produced by a pan-African community of some 2,600 citizens and organisations - academics, policy makers, social activists, women's organisations, civil society organisations, writers, artists, poets, bloggers, and commentators who together produce insightful, sharp and thoughtful analyses and make it one of the largest and most innovative and influential web forums for social justice in Africa.

Literaturhinweise

Zu den MDGs

Zur Post-2015 Agenda

verwandte Themen

Zum Vorschlag der Open Working Group für die Sustainable Development Goals

Zum Synthese-Bericht des UN Generalsekretärs, Dezember 2014

Zur Entwicklungsfinanzierung nach 2015

Zeitplan für die Verhandlungen:

25.–27. September: UN Summit: Delivering on and Implementing a Transformative Post–2015 Development Agenda

Mit finanzieller Unterstützung von:

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