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Zukunft bestimmen: afrikanische Perspektiven auf globale Verhältnisse

Sowohl die Geschichte als auch die Zukunft afrikanischer Gesellschaften werden immer noch viel zu oft durch die Brille eurozentrischer Perspektiven analysiert und beschrieben. Besonders mit der Geschichtsschreibung über Afrika aus weiß-europäischen/-amerikanischen Perspektiven haben sich in der Vergangenheit afrikanische und afrikanisch-diasporische Wissenschaftler*innen_Aktivist*innen wie Toni Morrison, Audre Lorde oder Prinz Kum'a Ndumbe III  intensiv und kritisch auseinander gesetzt. Doch der Blick in die Zukunft Afrikas/ der afrikanischen Diaspora bleibt weiterhin von neo-kolonialen Plänen wie dem Marshallplan der deutschen Bundesregierung versperrt. Daher besteht eine dringende Notwendigkeit, auch die Zukunft Menschen afrikanischer Abstammung aus afrikanischen_diasporischen Perspektiven zu beleuchten.

Mit dem Projekt "Zukunft bestimmen: afrikanische Perspektiven auf globale Verhältnisse" wollen wir vielfältigen und kritischen afrikanischen Perspektiven auf die Zukunft einen Raum bieten und diese analysieren. Unser Projekt beruht auf der Beobachtung, dass in sozialen Bewegungen wie RhodesMusFall, "Warum ist mein Professor nicht Schwarz" oder FeesMustFall sowie in Literatur, Kunst und Musik eine Vision der Zukunft geäußert wird, die das Verhältnis zwischen Afrika und Europa neu definiert. Im Kontext unseres Projektes stellen wir daher folgende Fragen: Wie stellen sich afrikanische_diasporische Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen die Zukunft aus einem Kontext anhaltenden globalen Ungleichen heraus vor? Welche Rolle spielt Europa / der Westen in diesen Visionen? Und welche Veränderungen müssen erfolgen um diese Zukunftsvisionen zu verwirklichen?

Ziel des Projektes "Zukunft bestimmen: afrikanische Perspektiven auf globale Verhältnisse" ist es, diese unterschiedlichen Ansichten über die Zukunft sichtbar zu machen und auf eine Verwirklichung hinzuwirken.

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SAVE THE DATE! International Symposium: '(Re)imagining the future: Afro-feminist/ LGBTIQ* perspectives on education, (int.) politics and identity in context of global inequalities'

“Let's think about the future because the past has been crazy!” Espérance Niyonsaba

Who can we talk about struggles of women* and LGBTIQ* activists without falling into the bias pattern of Eurocentric views about 'Africa' as a place without civilization? What are the dilemmas which emerge in a context of global structures of inequality for activists_scholars in that field? What are the visions of activists_scholars for the future with regard to education, (int.) politics and identity?  

The conference '(Re)imagining the future: Afro-feminist/ LGBTIQ* perspectives on education, (int.) politics and identity in context of global inequalities' is an attempts to specifically provide a space for views expressed by 'African' female* activists_scholars on the challenges of the future.
 
Throughout the conference we would like our speakers and audience to engage in a critical discussion on a postcolonial and intersectional critique of University structure both in 'Africa' and Europe. In this regard we would like to engage for example with scholar_activists as Ncumisa Mdlokolo, Mariétou Maye, Awino Okech and Athinangamso Nkopo in order to picture their visions  Afro-feminist/LGBTIQ* perspective on the future of education. In addition we envision to have a panel which specifically deals with the challenges, postcolonial dilemmas and possibilities of LGBTIQ* activism in context of postcolonial inequalities. In this regard we would like to invite Ncumisa Mdlokolo, Awino Okech, Athinangamso Nkopo for a conversation on the postcolonial dilemmas which each of them experience in their work. 

Invited speakers/ Organizations:

•    Ncumisa Mdlokolo (Student activist UWC)
•    Mariétou Mbaye – Ken Bugul (Senegalese author)
•    Generation Adefra - ADEFRA e.V. (requested)
•    Awino Okech (research scholar SOAS)
•    We are born free! Empowernment radio
•    Athinangamso Nkopo (Student activist Rhodes Must Fall in Oxford)
•    LesMigras e.V (requested)

Save the Date!
Date: Saturday 09.09.2017 in Refugio Berlin
More information will appear on this website soon!
Free entrance.

Contact and registration: m.hellmich(at)africavenir.org 

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

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