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Input und Gespräch mit Aktivist*innen der Frauen*bewegung von Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrant*innen

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Info   In Kooperation mit dem Interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I. und Krik.TV

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Die bundesweit tätigen „Flüchtlingsfrauen*bewegungen“ der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrant*innen haben im letzten Jahr erstmalig eine Konferenz nur zur spezifischen Situation von ge¬flüchteten Frauen* veranstaltet. Hierbei ging es darum, die Situation der Frauen* innerhalb der Be¬we¬gung, aber auch in Deutschland als geflüchtete Personen in den Vordergrund zu stellen. Vorrangiges Ziel war es, eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung zu schaffen.

Bei dieser Veranstaltung soll es darum gehen, von Aktivist*innen der Karawane, die schon seit den 90er Jahren bundesweit aktiv sind und bis heute weder von institutioneller noch struktureller Seite finan¬ziell unterstützt werden, zu Wort kommen zu lassen. Hier soll vor allem thematisiert werden, wel¬che Möglichkeiten und Grenzen die Selbstorganisation hat und warum diese für eine effektive Be¬we¬gung notwendig ist. Überdies soll bei diesem Workshop ein weiterer Fokus auf die globalen und historischen Kontexte von Migration und Flucht  gelegt werden. Es soll daher nach dem Motto der Karawane: „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“, darum gehen zu analysieren, wie bis heute von Europa und Deutschland aus¬gehende postkoloniale und neokoloniale Praktiken Menschen zur Flucht treiben, diese Regionen sich dabei aber gleichzeitig immer mehr gegen diese Menschen abschotten.

Gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken.

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