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Deutschlandpremiere: "Fadhma N'Soumer" (OengU) in Anwesenheit des Regisseurs Belkacem Hadjadj

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Info   Tickets: 7,50€; ermäßigt: Berlinpass, 5er & 10er Karte, Gildepass, Heavy User Card; 030 283 46 03; www.hackesche-hoefe.org

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In seinem großartigen Biopic erweckt Regisseur Hadjadji die außergewöhnliche Geschichte der sagenumwobenen Widerstandskämpferin, die von den Franzosen auch als “Kabyliens Johanna von Orléans“ bezeichnet wurde.

Trailer (hier Original mit französischen UT): https://vimeo.com/100197156

Algerien 1847: Nach dem Ende des legendären Widerstands Emir Abdelkaders wendet sich die französische Kolonialarmee Richtung Kabylien, deren BewohnerInnen noch immer unbesiegt sind. Während die Franzosen die Eroberung der strategischen Region planen, organisiert sich Widerstand mit Unterstützung benachbarter Gebiete, unter ihnen Sharif Boubeghla. Hier beginnt die Geschichte von Fadhma N’Soumer. Groß geworden in einer Familie von Akademikern, beweist sich Fadhma schon früh als außergewöhnliche Persönlichkeit, trotzig wählt sie hierbei spirituelle Pfade statt Unterordnung in patriarchale Traditionen.

Im Anschluss an die Filmvorführung finden eine Diskussion mit dem Regisseur Belkacem Hadjaji und Dr. Nora Lafi (ZMO) statt. Aufgrund einer Premierenfeier wird es dieses Mal keinen Empfang nach dem Film geben!

Mit freundlicher Unterstützung von Brot für die Welt/EED, Katholischer Fonds, Aktion Afrika des Auswärtigen Amts. In Kooperation mit dem Zentrum Moderner Orient (ZMO), AL Film, Yedd e.V. und der Algerischen Gemeinde in Berlin.

Medienpartner: Africiné, Adefra, Club der Freunde von RFI, Berlin Poche, Exberliner, multicult.fm, Art Labour Archives, Planète Métis, Contemporary &, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, Terre des Femmes Stiftung

Regisseur
Belkacem Hadjadj ist ein algerischer Regisseur, Produzent und Schauspieler. 1950 geboren, nutzt er bereits während seines Studiums in Algerien jede Gelegenheit, um sich künstlerisch zu betätigen oder weiterzubilden. Nach seinem Abschluss studiert er Film an der INAS in Brüssel und arbeitet dort zunächst bei der RTBF, wechselt dann zur RTA nach Algier. 1987 promoviert er an der Sorbonne unter der Leitung von Jean Rouche über das Verhältnis zwischen oraler Erzähltradition und audio-visuellen Medien – ein Thema, das ihn seit langem umtreibt. Seit der Öffnung des algerischen Filmmarktes für private Initiativen bereichert Hadjadj die Filmlandschaft mit zahlreichen Produktionen über sein Label Machahou Production.

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