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Künstlervortrag: Emma Wolukau-Wanambwa

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Emma Woluka-Wanambwa ist Künstlerin und Wissenschaftlerin.

Sie hinterfragt die Auswirkungen des Kolonialismus auf Denkweisen und auf kulturelle Praktiken wie Sehen und Erinnern. Kolonialausstellungen und kolonialen Überbleibsel im Bildungswesen stehen im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Forschung.

In ihrem Vortrag stellt sie ihre aktuelle Arbeit für die Ausstellung „Künstliche Tatsachen-Boundary Objects“ vor. Die Installation „VON EINGEBORENEN BESCHÄDIGT “ reinszeniert den kolonialen Blick der Dresdner Kolonialausstellung von 1939 und fragt nach der Herstellung einer exotischen und kolonialen Kulisse.

Das künstlerische Werk von Em…ma Wolukau-Wanambwa umfasst Arbeiten in zahlreichen Medien. Sie fertigt Installationen, Videos, Fotos, Drucke, Texte und Malereien. An den Ausstellungen Feedback: Art, Africa and the Eighties (Hood Museum of Art, Dartmouth, USA), Uganda in Black and White (Contemporary Image Collective, Kairo, Ägypten) Giving Contours to Shadows (Savvy Contemporary/Neuer Berliner Kunstverein, Berlin) und weiteren Ausstellungen nahm sie teil.

Seit kurzem ist sie Forschungsdirektorin an der Nagenda International Academy of Art & Design in Namulanda, Uganda. Sie studierte Literaturwissenschaft an der Cambridge University und Kunst an der Slade School of Fine Art am University College of London. Emma Wolukau-Wanambwa forschte unter anderem an der Jan Van Eyck Akademie in Maastricht.

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