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Film: "Rückkehr nach Gorée" (OdtU) von Youssou N'Dour & Pierre-Yves Borgeaud

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Info   Eintritt: 6€; U6-Rehberge. Im Rahmen der Ausstellung "Devoir de Mémoire"

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"Rückkehr nach Gorée" ist ein musikalisches Road Movie über die Reise des Sängers Youssou N’Dour auf den Spuren der aus Afrika verschleppten und versklavten Menschen und der Musik, die sie aufgrund dieser traumatisierenden Erfahrung erfanden: den Jazz. Youssou N'Dours Ziel: Ein Jazz Repertoire nach Afrika zurück zu bringen und es auf Gorée aufzuführen, der Insel, die so symbolisch für den Sklavenhandel ist.

Stationen des musikalischen Roadmovie sind Atlanta, New Orleans, New York, Luxemburg und Dakar. Youssou N’Dours Reisebegleiter, die er nach und nach um sich versammelt – von der ersten intimen Jazzsession in kleinem Kreis über die Proben im Studio bis zum historischen Konzert auf Gorée – sind Jazzmusiker von Weltruf: Der in Tunis geborene blinde schweizer Pianist Moncef Genoud, das Gospel-Quartett Harmony Harmoneers, Soul-, Jazz- und R&B-Drummer-Legende Idris Muhammad, Bass-Großmeister James Cammack, der österreichische Stargitarrist Wolfgang Muthspiel, Trompeter und Flügelhornist Ernie Hammes aus Luxemburg, der schweizer Mundharmonika-Virtuose Grégoire Maret und, last not least, die afro-amerikanische Sängerin Pyeng Threadgill, Tochter der zweifachen Grammy-Gewinnerin Cassandra Wilson. Diese Namen sind neben dem des Hauptprotagonisten die Zutaten für einen musikalischen-magischen Cocktail von Jazz, Blues, Gospel und weltmusikalischen Stil.

Rückkehr nach Gorée ist mehr als eine musikalische Hommage an die Opfer des Sklavenhandels, für welchen das vor der senegalesischen Küste gelegene Eiland ein Mahnmal und Symbol ist. Youssou N’Dour – Rückkehr nach Gorée ist vor allem eins: Emotionaler, spiritueller und musikalischer Reichtum!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=JOhINyokIHU

Retour à Gorée - Rückkehr nach Gorée
R: Pierre-Yves Borgeaud
Schweiz/Luxembourg/Senegal, 2006, 90 Min., Dokumentarfilm
Englisch und Französisch mit deutschen Untertiteln

Der Film wird im Rahmen der Ausstellung "Devoir de mémoire - Die Pflicht, sich zu erinnern", 17.7. - 1.8.2015, Centre Français de Berlin gezeigt.

Eine Veranstaltung von Sunugaal e.V. und AfricAvenir in Kooperation mit dem Centre Français de Berlin.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) und Stiftung Umverteilen.

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