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Podiumsdiskussion: "(De-)koloniale Bilderwelten?" Vorraussetzungen für eine neue Bildpolitik in der Öffentlichkeitsarbeit

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Die Diskussion um Ethik in der entwicklungspolitischen Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung ist seit dem Biafra-Krieg (1967-1970) im Gange. Seitdem hat es immer wieder konjunkturelle Phasen der Diskussion gegeben.

Weil Hilfsorganisationen bei der Werbung um Spender_innen immer wieder auf diskriminierende und/oder schockierende Bilder zurückgreifen, werden sie dafür kritisiert die Würde der abgebildeten Menschen zu verletzen. Die unterschiedlichen Positionen haben zu einer Szene-internen Auseinandersetzung mit ethischen Fragen in der Spendenwerbung geführt, in denen jedoch bisher die Kritik im Vordergrund stand. Mit dem Podium wollen wir mit Expertinnen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen nun über Gelingensbedingungen, aber auch über Fallstricke und Herausforderungen einer neuen Bildpolitik diskutieren und im Anschluss auch mit dem Publikum reden.

Die Diskuttant_innen sind:

- Dr, Elina Marmer,  Projektleiterin von IMAFREDU (Image of Africa in Education) und Hrsg. des Rassismuskritischen Leitfadens, Hamburg

- Lucia Muriel, Geschäftsführerin moveGlobal e.V. Netzwerk migrantischer und diasporischer Organisationen in Berlin, Berlin

- Sandrine Micossé-Aikins, Malerin, Konzeptkünstlerin, Aktivistin und Kuratorin, Berlin

- Moderation: Miriam Siré Camara,  Mitglied des Komitees im Afrika Rat Berlin Brandenburg, Bildungamangerin für Personal- und Organisationsentwicklung, Berlin

 

Die Veranstaltung ist Teil eines 1,5jährigen Projektes, das von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) e.V. und glokal e.V. durchgeführt wird. Es umfasst Fortbildungen, Kreativworkshops und Runde Tische für die verschiedenen Akteur_innen.

weitere Informationen zum Projekt

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