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Kooperation: Konzert von Songhoy Blues (Mali)

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Info   Festival "Krieg singen"; Auditorium; Abend Tickets: 12€/10€

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Blues gegen die Gewaltherrschaft: Nachdem im Norden Malis islamistische Milizen 2012 die Macht übernahmen, konnte Musik nur noch hinter verschlossenen Türen stattfinden. Im Exil in Bamako trafen die jungen Musiker Aliou, Garba und Oumar Touré aus Timbuktu auf Schlagzeuger Nathanel Dembelé und gründeten Songhoy Blues. Der Bandname nimmt Bezug auf die malische Songhai-Kultur. Einem Beitrag auf der Africa Express Compilation „Maison des jeunes“ in Zusammenarbeit mit Blur-Frontmann Damon Albarn folgte 2015 ihr internationales Debütalbum „Music in Exile“. Songhoy Blues verschmelzen traditionelle Rhythmik mit elektrischen Gitarren und treibenden Blues-, Rock- und Funkelementen, ihre mitreißende Liveenergie präsentieren sie auf ihrer derzeitigen Tournee.

Ähnlich wie Tinariwen nutzen sie ihre Texte, um die politische Lage in Mali zu kommentieren und beharren auf ihrem Recht zu singen. Nachmittags vor ihrem Konzert erzählt der Film „They Will Have to Kill Us First“ (UK 2015, OmeU) wie sich die Musiker in Bamako kennenlernten (15h, Eintritt frei). Im Anschluss an den Film findet ein Q&A mit der Band statt.

Das Musikfestival Krieg singen untersucht die komplexe Beziehung von Krieg und Musik. Neben Songhoy Blues stehen am 16.10. Tobago Crusoe and the Kalypso Katz auf der Bühne (19.30h), wittmann/zeitblom präsentieren eine experimentelle Musikcollage (18.30h), im Panel „Töten mit Klang“ (17h) diskutieren u.a. der Journalist Yassin Musharbash und die Musiker Andreas Ammer und Victor Gama.

Konzert: Sa, 16.1. 21h
Film mit Q&A: Sa, 16.1. 15h, Eintritt frei
Mehr zum Festival unter hkw.de/kriegsingen

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