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Ausstellung: Things Fall Apart

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Info   Eintritt: 5 Euro/ 3 Euro ermäßigt

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Die Ausstellung „Things Fall Apart” zeigt Werke von Künstler_innen und Filmemacher_innen aus Afrika, Asien, Europa und Nordamerika, die die Verbindung des afrikanischen Kontinents zur ehemaligen Sowjetunion und den sozialistischen Staaten reflektieren.

Gezeigt werden zeitgenössische künstlerische Antworten auf verschiedene Aspekte des sowjetischen Interesses an Afrika, insbesondere die Ambitionen, den afrikanischen Kontinent in seiner Entwicklung politischer Strukturen durch Film und Kunst zu beeinflussen. So reicht die Ausstellung zurück zu den Anfängen der sowjetischen Ära, etwa durch die Arbeit des russisch-amerikanischen Künstlers Yevgeni Fiks, der die Repräsentation Schwarzer Menschen in der sowjetischen Presse und Propaganda in den frühen 1920er Jahren untersucht. Gezeigt werden Ausschnitte seines Wayland Rudd Archives. Zeitgenössische Positionen, die die kommunistische Ästhetik und sozialistische Propaganda befragen sind in den Arbeiten der Fotograf_innen Kiluanji Kia Henda und Jo Ractliffe zu finden. Hier wird auch das ästhetische Erbe der bewaffneten Befreiungskriege auf dem afrikanischen Kontinent in den Blick genommen. Onejoon Che hingegen untersucht den nordkoreanischen Einfluss in seiner Arbeit über die afrikanischen Bronzemonumente, die im Stil des sozialistischen Realismus in der Mansudae Kunstfabrik hergestellt werden.

Die Ausstellung borgt sich den Titel des 1958 erschienenen Romanklassikers von Chinua Achebe, der über den zerstörenden Einfluss des Kolonialismus in Afrika reflektiert. Der Titel wird hier assoziiert mit einem ähnlichen Verlust einer utopischen Perspektive die dem Kollaps der Sowjetunion und dem Sozialismus als mögliche alternative Zukunftsoption gefolgt sein mag. Die Ausstellung und das Rahmenprogramm sind eine Zusammenarbeit mit der Calvert22 Gallery, London und Afrika.Cont, Lissabon.

Teilnehmende Künstler_innen: Filipa César, Onejoon Che, Radovan Cukic und Ivan Manojlovic (Museum of Yugoslav History), Angela Ferreira, Yevgeniy Fiks, Kiluanji Kia Henda, Isaac Julien, Stevan Labudovic und Milica Tomic, kara lynch, Alexander Markov, Tonel, The Travelling Communiqué Group, Jo Ractliffe.

Begleitprogramm Red Africa (25.05.-28.05.2016)

Das Begleitprogramm „Red Africa” widmet sich ebenfalls den kulturellen Beziehungen Afrikas, der Sowjetunion und den ideologisch verbundenen Ländern während des Kalten Krieges. In einer Reihe von Filmpräsentationen, Vorträgen und Roundtable-Gesprächen wird das Thema weiter vertieft und die Ausstellung zusätzlich umrahmt.

Ausstellungsführungen

Sa. 28.05.16, 14:00 Uhr

So. 05.06.16, 14:00 Uhr

Di. 14.06.16, 18:00 Uhr

So. 03.07.16, 14:00 Uhr

Sa. 09.07.16, 14:00 Uhr

Di. 26.07.16, 18:00 Uhr

Sa. 06.08.16, 14:00 Uhr

So. 07.08.16, 14:00 Uhr

Di. 09.08.16, 18:00 Uhr

Sa. 20.08.16, 14:00 Uhr

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