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Jubiläums-Tagung: Solidarität neu beleben. Nord-Süd-Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen

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Info   Es wird deutsch/englisch simultan gedolmetscht. Anmeldung bis 25. Mai unter: birgit.albrecht@woek.de

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Angesichts der sich zuspitzenden Lage in Südafrika, in der Region und in einer Weltgesellschaft, die sich mit multiplen Krisen konfrontiert sieht, wird der Ruf nach globaler Solidarität wieder lauter.

Aber wie kann und muss diese Solidarität aussehen?

Solidarität ist zu allererst anspruchsvoll. Sie verlangt, die Natur und Tragweite der globalen Krisen zu begreifen und die jeweiligen Kontexte der solidarisch handelnden Subjekte genau zu analysieren. Erst dann können Ansätze entworfen werden, die einen Ausweg aus den Krisen unter sich ändernden Rahmenbedingungen aufzeigen. Mit jener Solidarität als anspruchsvolle Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit will sich diese Tagung auseinandersetzen. Sie will durchdeklinieren, was es bedeuten und bewirken kann, im heutigen Kontext von Deutschland, mehr noch von Europa, Solidarität mit dem Südlichen Afrika und darüber hinaus mit dem globalen Süden zu praktizieren.

Die Tagung findet anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der KASA (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika) und ESSET (Ecumenical Service for Socio-Economic Transformation) statt. Beide Organisationen wurden 1996 mit dem Ziel gegründet, in ihren jeweiligen Kontexten und in Kooperation miteinander zur Bündelung progressiver Kräfte und zur Erzeugung von Synergien im Blick auf sozioökonomische Gerechtigkeit beizutragen. Wie steht es um diese Agenda heute? Wie kann Solidarität unter veränderten Rahmenbedingungen gelebt werden? Diese Fragen wollen wir in der Fachtagung reflektieren und laden Sie herzlich dazu ein.

 

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