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Berlin Premiere: "The Dream of Shahrazad" with Director Francois Verster in Attendance

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Info   Eintritt: 6€ / 5€ (erm.). Anbindung: U6 Reineckendorfer Str/M27; U9 Turmstraße/M27; S+U HBF/123

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"The Dream of Shahrazad" betrachtet die jüngsten Ereignisse in Ägypten und der Türkei durch das Prisma des weltberühmten Märchenbands „1001 Nacht“. Beobachtende Dokumentation, Konzertfilm und politischer Essay zugleich, nutzt der Film die Metapher der Prinzessin Shahrazad, die durch das Erzählen von Geschichten Leben rettet, um zu beleuchten, wie kreative und politische Ausdrucksformen als Reaktion auf Unterdrückung entstehen und wirken: Der Dirigent eines türkischen Jugendorchesters nutzt das musikalische Werk „Shahrazad“ von Rimsky-Korsakov als Vehikel politischer Bildungsarbeit; Eine junge libanesische Schauspielerin verarbeitet ihre Vergangenheit, indem sie Internetaktivistin in Ägypten wird; Ein älterer Maler, der sich sein Lebtag mit Szenen aus „1001 Nacht“ beschäftigt hat glaubt, beim Erscheinen einer jungen Geschichtenerzählerin endlich seinen „Traum von Shahrazad“ gefunden zu haben; Und ein alexandrinischer Geschichtenerzähler trifft sich mit den Müttern der verstorbenen Märtyrer der Revolution und verarbeitet ihre Zeugnisse zu einer neuen Performance.

„Eine meisterhafte Verflechtung von Fantasie und dokumentarischer Realität… ein Film, der einem den Atem raubt.“  Elretha Britz, Die Volksblad

"Ein wirklich verblüffender Film – ein wahres Opus… das so gut widergibt, wer wir sind: dieses seltsame, komplexe, abscheuliche und manchmal schöne Ding, das wir Mensch nennen… eine wundervoll verwobene Märchen über Märchen, das mich tief berührt hat.“ Miki Redelinghuys, Filmemacher

"Einer der kraftvollsten Filme, die ich je gesehen habe." Collette Herzenberg, University of Stellenbosch

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=iB72dFwQ7JY

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion mit dem Regisseur François Verster statt.

Francois Verster
Francois Verster ist ein unabhängiger, vielfach prämierter Dokumentarfilmer, der seinen Wohnsitz in Kapstadt, Südafrika hat. Sein Stil lässt sich am besten als „kreativ“–beobachtende Herangehensweise an soziale Themen beschreiben.  Sämmtliche seiner  Filme – u.a. „Sea Point Days“ (2009), „The Mothers House“ (2006), der Emmy-prämierte „A Lion´s Trail“ (2002), „When the War is over“ (2002) und „Pavement Aristocrats“ (1998) – haben lokale und internationale Preise gewonnen und wurden weltweit gezeigt. Er war schon als Dozent für Dokumentarregie und Filmwissenschaften an der Columbia University, NYU, am Bowdoin College, an der University of Cape Town, der University oft he Western Cape, City Varsity, der Big Fish School of Digital Filmmaking und weiteren Institutionen tätig und hat Artikel zum Thema Dokumentarfilm in diversen Journals und Anthologien veröffentlicht. Verster war Teil verschiedener Festival Juries; außerdem gab es schon acht internationale Festivalretroperspektiven bzw. spezielle Fokusserien über seine Arbeit und seine Filme wurden in diversen Seminaren über die Überschneidung zwischen kreativem Dokumentarfilm und sozialem Aktivismus genutzt.

Eine Veranstaltung von AfricAvenir in Kooperation mit Filmrausch.

Die Filmreihe "African Reflections" wird gefördert von der Aktion Afrika vom Auswärtigen Amt, von Brot für die Welt und vom Katholischen Fonds.

Medienpartner: Africiné, Club der Freunde von RFI, Zentrum Moderner Orient, Humboldt Universität, AfroHeat, Yedd e.V., AL Film Festival

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