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Zukunft bestimmen: Afro-feministische_LGBTIQ* Perspektiven auf Bildung, Politik und Identität im Kontext globaler Ungleichheiten

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Info   Eintritt frei. Registrierung und Kontakt: buero(at)africavenir.org

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„Let's think about the future because the past has been crazy!“ E. Niyonsaba

Die Konferenz „Zukunft bestimmen: Afro-feministische_LGBTIQ* Perspektiven auf Bildung, Politik und Identität im Kontext globaler Ungleichheiten“ ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem die Zukunftsperspektiven afrikanisch/-diasporischer Aktivist*innen Gehör finden können.

Wie können wir über die Herausforderungen von Frauen*_LGBTIQ*-Aktivist*innen reden, ohne in eurozentrische Muster zu verfallen? Was sind die Dilemmata, die im Kontext globaler Ungleichheit für Aktivist*innen_Wissenschaftler*innen und ihre Arbeit entstehen? Was sind die Zukunftsvisionen Afro-feministischer_LGBTIQ* Aktivist*innen im Bezug auf Bildung, (int.) Politik und Identität? Und was müssen Akteure im Bereich Bildungs- und Entwicklungspolitik ändern um diese Visionen zu realisieren?

Während der Konferenz möchten wir zusammen mit unseren Redner*innen eine Diskussion über eine postkoloniale und intersektionale Kritik am Bildungsräumen hier in Europa als auch Afrika führen. Wer lehrt? Welche Inhalte und Geschichten werden gehört? Und welche werden verschwiegen? Wie können Wissensräume in Zukunft aussehen, die strukturelle Ungleichheiten im Blick haben? Darüber hinaus möchten wir ein Panel gestalten, das sich speziell mit den postkolonialen Dilemmata von Afro-feministischen_LGBTIQ* Aktivist*innen im Kontext globaler Ungleichheit auseinander setzt.

Gäste:

Ncumisa Mdlokolo (Student activist UWC, Film Director)
Mariétou Mbaye – Ken Bugul (Senegalesische Autor*in)
Maisha M. Auma (Generation Adefra - ADEFRA e.V.)
Peggy Piesche (Generation Adefra - ADEFRA e.V.)
Awino Okech (Dozent/Akademiker SOAS)
Nana Sekyiamah (Blogger*in)
We are born free! Empowerment radio
LesMigras e.V
Athinangamso Nkopo (Student activist Rhodes Must Fall in Oxford)

Biographien der Referent*innen siehe unten.

Programm:

Panel 1
10:00 – 11:30 Uhr
Decolonizing the Univers(ity): intersectional perspectives on the future of education:

Moderation: Esther Phillips
Ncumisa Mdokolo
Maisha Auma
Awino Okech
Athinangamso Nkopo

Panel 2

12:00 – 13:30 Uhr
The postcolonial (dilemma) of LGBTIQ* African activism

Moderation: Peggy Piesche
Ncumisa Mdokolo
Awino Okech
Athinangamso Nkopo

Pause
13:30 – 14:30 Uhr
Essen gegen Spende

Lesung
14:30 – 15:30 Uhr
Ken Bugul/Mariétou Biléoma Mbaye

Round-table Diskussion
15:30 – 16:30 Uhr
What do we need for our empowerment in the future?

Networking space
16:30 – 18:00 Uhr

Flyer hier zum Download.

Die Konferenzsprache ist Englisch.

Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich.

Zum Auftakt der Konferenz findet am Freitag, 8. September im City Kino Wedding der Filmabend "Black + Queer" statt. Mehr Informationen zu den Filmen hier und hier.

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Brot für die Welt und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung e.V. und Generation Adefra - ADEFRA e.V.

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Biographien der Referent*innen:

Ncumisa Mdloko
ist queere Aktivistin und engagiert in den RhodesMustFall Protesten an der UWC (Südafrika) sowie Regisseurin des Dokumentarfilms "Displaced: Black and Queer".
 
Nana Sekyiamah
ist Senior Communications Manager bei der Association for Women's Rights in Development (AWID) und ghanaische Blogger*in.

Peggy Piesche
ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Arbeitet im Projekt 'Zukunftskonzeptionen in Afrika und der Diaspora' an der Universität Bayreuth. In der Schwarzen (deutschen) Bewegung ist sie seit 1990 aktiv und Mitfrau bei ADEFRA e.V.

Mariétou Mbaye alias "Ken Bugul"
gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas - eine durch und durch weibliche, zweifelnde und zugleich starke und radikale Stimme, mit einem unbändigen Mut zur Freiheit und zur eigenen Position. Erst letztes Jahr wurde ihr Roman 'Riwan - oder der Sandweg' ins deutsche übersetzt.

LesMigraS
ist der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V. LesMigraS bietet u. A. Beratung zu Diskriminierungserfahrungen von lesbische und bisexuelle Migrant_innen, Schwarze Lesben und Trans* Personen an.

Athinangamso Nkopo
studierte Politikwissenschaften an der Universität Witwatersrand (Südafrika). Sie ist aktivistisch der RhodesMustFall in Oxford Bewegung verbunden.
 
Awino Okech
arbeitet als Wissenschaftlerin am 'Centre of Gender Studies‘ der SOAS. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Zusammanspiel von Geschlecht, Sexualität und Nation in Postkonflikt-Gesellschaften.

We are born free! Empowerment radio
ist ein Radioprogramm das von Geflüchteten ins Leben gerufen wurde, um sich gegenseitig zu unterstützen und bietet für diese und andere marginalisierte Menschen eine wichtige empowerment Plattform.

Esther Philips
studiert Friedens- und Konfliktforschung im Master an der Goethe-Universität Frankfurt. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit der Wissensproduktion Schwarzer Frauen* auseinander.

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