Workshop: Dekolonisierung im Zeichen von Trauma, Vergessen und Erinnerung am Beispiel Algerien

Am Samstag, 4. September 2010 von 10-17 Uhr findet im Anschluss an das Dialogforum vom Donnerstag ein Workshop mit Daho Djerbal im August-Bebel-Institut statt, der die Möglichkeit gibt, historische Entwicklungen in Algerien von der Kolonialzeit bis heute vertieft zu diskutieren. Daho Djerbal wird dazu eine kritische Einführung zu den politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen Algeriens geben, in denen sich das Erbe der Kolonialzeit bis heute deutlich zeigt. Dabei wird Djerbal auch vertieft auf die Gewalt eingehen, die als kolonialer Terror begann, sich im gewalttätigen Widerstand niederschlug und sich schließlich als "Gewalt gegen sich selbst" in Form des FNL-Terrors zeigte. Zu einer sozial- und wirtschaftswissenschftlichen Diskussion der Entwicklung Algeriens tritt somit eine psychologische Betrachtung, die eine ganzheitliche Debatte der gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ermöglicht und das komplexe Zusammenspiel von Trauma, Vergessen und Erinnerung in Algerien verdeutlicht.

Workshop:
Samstag, 4. September 2010, 10 - 17 Uhr

Teilnahmegebühr 10 Euro inkl. Verpflegung
Der Workshop findet auf Englisch statt

Anmeldung:
ab sofort per Mail unter kontak(at)august-bebel-institut.de oder FAX: 030/4692-124.  Info: 030/4692-121/22

Veranstaltungsort:
Kurt-Schumacher-Haus
Müllerstraße 163, 13353 Berlin
S41(42)/U6 Wedding

In Kooperation mit dem August-Bebel-Institut, Le Monde Diplomatique und Yedd e.V.Gefördert von InWEnt aus Mitteln des BMZ, von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit.

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