Überlebenskunst Konferenz: Tageskarten für den 19.8. zu gewinnen

Im Rahmen des Festival ÜBER LEBENSKUNST - Perspektiven nachhaltiger Lebenskunst vom 17. bis 21. August 2011 im Haus der Kulturen der Welt und im Stadtraum Berlin verlost AfricAvenir 3 Tageskarten für den 19.8. (Programm s. unten). 

Für das Festival ÜBER LEBENSKUNST verwandeln Künstler, Wissenschaftler und Aktivisten das Haus der Kulturen der Welt (HKW) 101 Stunden lang in einen Ort, an dem Besucher aller Altersgruppen rund um die Uhr nachhaltige Lebenskunst erproben können, die Lebensgenuss und aktives Handeln miteinander verbindet – vom regionalen Frühstück am Haus über Workshops, Gespräche, Installationen, Exkursionen bis hin zur Übernachtung in temporären Nachtherbergen.

Freitag, 19.8., 12:00-13:00
Wie die fossile Zivilisation zum Fossil wird

Vortrag
Nnimmo Bassey, Vorsitzender Friends of the Earth International (Nigeria)


Wenn etwas zum „Fossil“ wird, ist die Zeit abgelaufen. Der nigerianische Schriftsteller und politische Aktivist Nnimmo Bassey kämpft dafür, die  Ausbeutung von natürlichen Ressourcen und Energieträgern wie Kohle, Gas und Öl sofort zu beenden. Nicht nur, weil ihr enorme Gewinne versprechender Abbau zur Korruption der politischen Systeme beiträgt und wesentlich für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich ist, sondern vor allem deshalb, weil diese endlichen Ressourcen zunehmend Grund für Gewalt und Krieg sind. Nnimmo Basseys Plädoyer für ein schnelles Ende des fossilen Zeitalters ist eine Aufforderung dazu, die Logik von Wirtschaftsinteressen radikal zu durchbrechen, die Gewalt und Krieg in Kauf nehmen.

Freitag, 19.8., 18:30-19:30
Über Holzwege zur Nachhaltigkeit
Welche Konsequenzen haben die „Nachhaltigkeitsstrategien“ der westlichen Industrieländer in den Ländern des Südens? Im Werkstattgespräch werden Beispiele vorgestellt, die zeigen, dass einige der derzeit unternommenen Strategien die Probleme nicht lösen, sondern sie nur verlagern. In der nachfolgenden Veranstaltung wird diskutiert, warum das Wissen nicht automatisch zum Handeln führt

Im Gespräch

Serah Munguti, Communication and Advocacy Manager, Nature Kenya (Kenia), aus Nairobi zugeschaltet

Mauricio Torres, Professor für Geographie, Universidade de São Paulo, Berater des brasilianischen Justizministeriums und Autor von „Amazônia revelada: Os descaminhos ao longo da BR-163” (Brasilien), aus São Paulo zugeschaltet

Nnimmo Bassey, Vorsitzender Friends of the Earth International (Nigeria)

Fazit: Was heißt das für uns?

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer, Germanwatch (D)

Moderation: Laymert García dos Santos, Professor für Philosophie und Soziologie, Universidade Estadual de Campinas, São Paulo (Brasilien), aus São Paulo zugeschaltet

Freitag, 19.8., 15:00-17:30
Über Megacities

Im Jahr 2008 lebten erstmal in der Menschheitsgeschichte mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Die Vereinten Nationen rechnen im Jahr 2030 mit einer urbanen Weltbevölkerung von 5 Milliarden Menschen. Landflucht und Verstädterung haben besonders in Ländern des Südens zum Entstehen „ungeplanter“ Megacities geführt. In vielen dieser Städte stellen sich Fragen nach sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit deshalb mit höchster Dringlichkeit. Mit welchen ökologischen und sozialen Problemen sind diese dramatisch wachsenden Städte im globalen Süden besonders konfrontiert? Welche Lösungsansätze gibt es? Wie können Ansätze für eine sozial und ökologisch nachhaltigere Stadtentwicklung aussehen – insbesondere in den vielerorts dramatisch wachsenden Slums? Und wie können sie umgesetzt werden?

Einleitung: Bedeutung des Problems der Urbanisierung und der Megacities

Paola Alfaro d'Alençon, Habitat Unit, TU Berlin (D) (tbc)

Filmausschnitte Slum TV – Sam Hopkins

Diskussion

Sam Hopkins, Künstler, Nairobi (Kenia), aus Nairobi zugeschaltet

Arthur Adeya, Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology, Nairobi; Initiator “Kibera Public Space Project” (Kenia), aus Nairobi zugeschaltet

K.T. Ravindran, Leiter Urban Design, School of Planning and Architecture, New Delhi (Indien), aus Neu Delhi zugeschaltet

Rahul Srivastava, PUKAR (Partners for Urban Knowledge Action and Research) und Mitbegründer von URBZ (Indien), aus Neu Delhi zugeschaltet

Input
Marussia Whately, Koordinatorin des Programa Mananciais, Instituto SocioAmbiental,  São Paulo (Brasilien), aus São Paulo zugeschaltet

Moderation: Rahul Srivastava, PUKAR (Partners for Urban Knowledge Action and Research) und Mitbegründer von URBZ (Indien), aus Neu Delhi zugeschaltet

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