Buchvorstellung: Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg
Am Mittwoch, den 27. Mai 2009 um 16 Uhr laden die Fachschaftsinitiative Geschichte der FU Berlin und AfricAvenir zur Vorstellung des Buchs “Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg” in die Koserstr. 20 (Friedrich-Meinecke-Institut), Raum A124. Vortrag mit Bildern und Tonausschnitten von ZeitzeugInnen von Karl Rössel. Eintritt frei.
Mittwoch, den 27. Mai 2009 um 16 Uhr, Koserstr. 20 (Friedrich-Meinecke-Institut), Raum A124
Buchvorstellung:
Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg.
Unterrichtsmaterialien zu einem vergessenen Kapitel der Geschichte.
Referent: Karl Rössel, Rheinischen JournalistInnen Büro
Eine vergessenes Kapitel der Geschichte
Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gekämpft, um die Welt vom deutschen und italienischen Faschismus sowie vom japanischen Großmachtwahn zu befreien. Allein Indien stellte 2,5 Millionen Kolonialsoldaten und China hatte mehr Opfer zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen. Sowohl die faschistischen Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsarbeiter oftmals mit Gewalt.
Japanische Militärs verschleppten zudem Hunderttausende Frauen aus Asien in ihre Frontbordelle. Rekruten aus den Kolonien, ob Freiwillige oder Zwangsverpflichtete, mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren Kriegsrenten als ihre «weißen Kameraden» zufrieden geben.
In der Dritten Welt gab es allerdings nicht nur Opfer, sondern auch Kollaborateure der faschistischen Achsenmächte, die im Krieg an deren Seite kämpften — von Nordafrika über Palästina, den Irak und Indien bis nach Indonesien.
Die Buchvorstellung ist mit Bildern und Tonausschnitten von ZeitzeugInnen.
Eine Veranstaltung der Fachschaftsinitiative Geschichte in Kooperation mit AfricAvenir.
Mit freundlicher Unterstützung von InWent.















