
Press Section
In this section you will be able to find AfricAvenir's Press Releases and downloadable material which may be used by the media to review projects and events.
Press Pictures - German Genocide in Namibia / Restitution of Namibian Skulls
Bild 1: Untertitel: Kriegsgefangene Kinder in Ketten, um 1907/08. Die erwachsenen Häftlinge mussten Passmarken tragen. (Foto: National Archives Namibia, Windhoek, privat)
6KettengefangeneKinder.jpg (256.42 kb)
Bild 2: Untertitel: Das Konzentrationslager auf der Haifischinsel in Lüderitzbucht, 1905/06. Deutlich sind der felsige Untergrund der Insel und einige Zelte zu erkennen, die den Gefangenen als Unterkunft dienten. Tausende Männer, Frauen und Kinder, vor allem Nama, kamen hier ums Leben. (National Archives of Namibia, Windhoek)7KZHaifischinsel.JPG (282.18 kb)
Bild 3: Untertitel: Hinrichtung von Kriegsgefangenen, wahrscheinlich Nama, um 1905/06. Derartige Bilder kursierten auch als Feldpostkarten (Foto: National Archives of Namibia, Windhoek)ErhaengteKriegsgefangene.jpg (564.22 kb)
Bild 4: Untertitel: Berlins großer Gedenkstein für sieben gefallene Kolonialsoldaten - ein kleiner für die verschwiegene Zahl an Opfern eines Völkermords, der nicht beim Namen genannt wird (Foto: Berlin Postkolonial, 2009) Bild 5: Untertitel: Kriegsgefangene Herero in Ketten, 1904. Um den Hals mussten die Gefangenen Passmarken tragen (Foto: National Archives of Namibia, Windhoek)Kettengefangene.jpg (297.76 kb)
Bild 6: Untertitel: Deutsche Schutztruppler verpacken Gebeine von Herero zum Transport nach Berlin. Der originale Bilduntertitel aus einer zeitgenössischen Publikation von 1907 zeugt vom unglaublichen Sadismus des deutschen Militärs und auch von der Gleichgültigkeit der deutschen Bevölkerung gegenüber dem Schicksal der Besiegten. Das Motiv wurde sogar als Postkarte vertrieben (Anonymus, Meine Kriegserlebnisse in Deutsch-Südwest-Afrika. Von einem Offizier der Schutztruppe, Minden i.W. 1907, S.77)VerladungGebeineSwakopmundKZ.jpg (600.51 kb)
Bild 7: Untertitel: Ein Denkmal für den Völkermörder: Lothar von Trotha, Oberbefehlshaber der Schutztruppe 1904-05 und Hauptverantwortlicher für den Genozid in Namibia, wird bis heute am "Trotha-Haus" der ehemaligen Lettow-Vorbeck-Kaserne der Bundeswehr in Hamburg-Wandsbek geehrt (Foto: Hamburg Postkolonial, 2011)VonTrothaHHWandsbek.jpg (240.74 kb)
Bild 8: Untertitel: Samuel Maharero wurde 1856 als Sohn des Herero-Königs Mahareno geboren, und übernahm nach dessen Tod im Jahr 1890 die Regentschaft. Er führte sein Volk in den als Hererokrieg bezeichneten Befreiungskrieg gegen die deutschen Kolonialtruppen im heutigen Namibia. Obwohl Samuel Maharero schon zu Beginn seiner Regentschaft den wachsenden Einfluss der Deutschen mit Argwohn beobachtete, unterhielt er anfänglich noch relativ gute Beziehungen zur deutschen Kolonialadministration. Nachdem sich jedoch Vertragsbrüche, Angriffe, ungerechte Kreditvergabepraktiken, Landnahme und zunehmend auch Vergewaltigungen von deutscher Seite häuften, änderte sich seine Position. Da seine formellen Eingaben keine befriedigende Wirkung hatten, mobilisierte er schließlich 1903 auch die übrigen Herero-Könige: „Laßt uns lieber von den Deutschen aufgerieben werden, als dass sie uns all unser Land nehmen!“ Am 12. Januar 1904 erklärte Maharero in Okahandja den Deutschen den Krieg. Die schnellen Anfangserfolge der Herero führten zu einer raschen Ausweitung des militärischen Konflikts auf das gesamte Herero-Territorium. Im Juni 1904 jedoch landeten 15.000 deutsche Soldaten unter dem Befehl von Generalleutnant Lothar von Trotha in Namibia. Dieser sah es als Kriegsziel gesetzt „die Herero-Nation als solche zu vernichten“. Von 80 000 Hereros überlebten in diesem Genozid nur etwa 15.000. Samuel Maharero gelang es mit 1.500 Angehörigen seines Volkes durch die Omaheke-Wüste nach Britisch-Betschuanaland, dem heutigen Botswana, zu fliehen. Dort starb er 1923. Sein Leichnam wurde nach Okahandja überführt und dort am 26. August 1923 beigesetzt.SMaharero.jpg (329.16 kb)
Bild 9: Untertitel: Hendrik Witbooi, geboren um 1830 in Pella, Südafrika, wurde 1888 ‚Kapitein‘ der Witboois, einer Volksgruppe der in den 1850ern aus Südafrika ins heutige Namibia eingewanderten Orlam-Nama. Witboois Familie gehörte über Generationen zur Führungsschicht der Nama. Hendrik Witbooi beherrschte mehrere europäische und afrikanische Sprachen fließend, hinterließ eine Fülle von schriftlichen Zeugnissen und erlangte als geschickter militärischer Taktiker große Berühmtheit. Ab 1887 begann Witboois wechselhafter Kampf gegen die deutsche Kolonialmacht. Nach einer ersten Niederlage 1894 und einem aufgedrückten „Schutzvertrag“ kämpften die Witbooi bei der Schlacht am Waterberg 1904 zunächst zwangsläufig auf deutscher Seite gegen die Herero. Geschockt von der extremen Brutalität der deutschen Kaisertruppen unter Lothar von Trotta gegenüber den Herero, entschloss sich Hendrik Witbooi endgültig zum Kampf gegen die Deutschen und initiierte den als Namakrieg bekannt gewordenen bewaffneten Kampf gegen die deutsche Kolonialmacht. Nach einem einjährigen Guerillakrieg wurde Hendrik Witbooi schwer verwundet und verstarb kurz darauf am 29. Oktober 1905. Vier Monate später ergab sich sein Sohn Isaak, und die Nama wurden wie zuvor die Hereros in deutschen Konzentrationslagern interniert. Im unabhängigen Namibia wurde Hendrik Witbooi zum Sinnbild des unbeugsamen Freiheitskämpfers, sein Bildnis ziert heute alle namibischen Banknoten.Witbooi.jpg (148.87 kb)
Bild 10: Untertitel: s. Bild 9.WitbooiNamibGeldschein600.jpg (467.61 kb)
Press Releases
Berlin, 27.9.2011. Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert Entschuldigung und offene Verhandlungen über Entschädigung mit den Nachfahren der Opfer des Ge-nozids in Namibia. Gemeinsame Pressemitteilung von: AfricAvenir International, AFROTAK TV cyberNomads, Berliner Entwick-lungspolitischer Ratschlag (BER), Berlin Postkolonial, Deutsch-Afrikanische Gesellschaft (DAFRIG) Berlin, Global Afrikan Congress, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund), Solidaritätsdienst International (SODI)
2011-09-27_pm_rueckgabe-gebeine-namibia.pdf (21.05 kb)
PM zur Weltpremiere des Theaterstücks "Traumata" von Ousmane Aledji im Haus der Kulturen der Welt.PM_Traumata.pdf (29.6 kb)
PM zum Book Release der Publikation "50 Jahre afrikanische Un-Abhängigkeiten - Eine (selbst)kritische Bilanz.PM_BookRelease_50Jahre.pdf (21.59 kb)
PM zum Dialogforum mit Prof. Eunice SahlePM_Eunice_Sahle.pdf (25.54 kb)
PM zum Dialogforum zum Thema Mau MauPM_MauMau.pdf (26.34 kb)
PM zum Dialogforum mit Daho DjerbalPM_Djerbal.pdf (25.76 kb)
PM zum Dialogforum mit Prof. Ibrahima ThioubPM_Thioub.pdf (25.32 kb)
PM zum Dialogforum mit Prof. Eboussi BoulagaPM_Boulaga.pdf (33.13 kb)
PM zum Dialogforum mit Prof. Kum'a Ndumbe III.PM_Ndumbe.pdf (22.03 kb)
PM: „50 Jahre Afrikanische Un-Abhängigkeiten –Eine (selbst)kritische Bilanz“ PM: „La porte étroite? - Eine Tür, so schmal?“ - Videokunstausstellung präsentiert aktuelle Videoinstallationen afrikanischer KünstlerPM_Ausstellung_20091119_Endfassung.pdf (28.02 kb)
Press Release (German) on the Germany Premiere of the Musical "The forgotten Liberators" on 20.9.2009 in BerlinPM_Musical_110909.pdf (25.74 kb)
Stellungnahme: zum Ortswechsel der Ausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg"AfA_Stellungnahme_Ortswechsel.pdf (30.94 kb)
Press Release (German): Deutschlandpremiere der Wanderausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg"PM_3WWW2_20090803.pdf (19.4 kb)
Pictures & Materials
Press_Kit_Behind_The_Rainbow.pdf (299.47 kb)






