Die Biennale Passages - vom 11.-14. November 2010 in Bielefeld

Seit 2006 organisiert die Akademie DansArt in Bielefeld die Biennale "Passages", die einen modernen Blick auf die Gegenwart der Afrikanischen Tanzszene wirft. Vier Tage lang wird der zeitgenössische Tanz aus dem afrikanischen Kontinent in all seinen Facetten präsentiert und erlebbar gemacht. Die Biennale Passage ist die Verwirklichung der langjährigen künstlerischen Tätigkeiten des Paares Agbetou. Durch Ihre Motivation und Energie gelang es Ihnen, Tanzschaffende aus ganz Afrika und Europa miteinander zu vernetzen sowie ein buntes Publikum für den zeitgenössischen Tanz aus Afrika zu begeistern.

Download: Programm Biennale Passages '10

Performances, Workshops, Ateliers, Ausstellungen, Konferenzen und Musik von Bernard Mayo. Hier erhalten Sie das Programm der Biennale Passages '10 als pdf mit allen Informationen zu Tanzkompagnien und Kü+nstler/innen. |+| Programm

Tanz in Afrika, eine Kunst in Dauerbewegung

Seit Anbeginn der Zeit setzen die Völker Afrikas ihre Kultur in Bewegungen um. Dort gehört der Tanz zum Alltag und gilt als eigene Sprache. Vertraulicher als das Wort trug der traditionelle afrikanische Tanz die Lehre der Alten durch die Zeit.

Der zeitgenössische afrikanische Tanz setzt diese Tradition in einen aktuellen Diskurs um. Verankert in der Tradition und inspiriert von der gegenwärtigen Gesellschaft stellt der zeitgenössische Tanz aus Afrika eine eigene Sparte dar, die als solche in Deutschland noch weitgehend unbekannt ist. Die Biennale Passage widmet sich der Entwicklung dieser Tanz-Disziplin und bietet eine lebendige Auseinandersetzung mit der Gegenwart der choreografi schen Forschung in Afrika.

Die Biennale Passage wirft einen modernen Blick auf die Gegenwart der Afrikanischen Tanzszene. Während der vier Tage wird der zeitgenössische Tanz aus dem afrikanischen Kontinent in all seinen Facetten präsentiert und erlebbar gemacht.

Biennale Passages
Der Begriff "Passage", der einen kurzen Aufenthalt beschreibt, verdeutlicht am besten den Ansatz der Biennale. Während vier Tagen finden sich bei DansArt Künstler aus ganz Afrika und Europa ein, um ihre kulturelle und künstlerische Erfahrung zu präsentieren. Hier werden Tänzer, Choreographen, Fotografen und freie Künstler ihre Kreationen einem breiten Publikum von Professionellen und Amateuren aus ganz Europa vorstellen. Die Biennale Passage wird zu einer positiven Etappe im Parcours Ihrer Teilnehmer: Ein Zwischenstopp, um sich fortzubilden und neue Kontakte zu knüpfen, die die Realisation zukünftiger Projekte unterstützen wird.

Hier und Dort

Oft fehlt begabten Kompanien und Künstlern nur der richtige Kontakt, der Ihnen zu einem Karrieresprung verhilft. Die Biennale Passage bietet ihren Teilnehmern eine Bühne auf der Sie zu Wort kommen können. Eine positive Folge der Biennale Passage sind die daraus entstandenen Tourneen und Anfragen, die über DansArt Tanznetworks vermittelt werden konnten. Die 2006 eingeladene Kompanien Cie Kettly Noël, Cie 1er Temps und Newton Dance & Theater erhielten nach ihrer "Passage" bei DansArt Tanznetworks zahlreiche Einladungen und touren heute in ganz Europa.

Dieser Erfolg trägt ebenfalls in der Heimat der Künstler Früchte. Als Vorbild für eine Generation, die mit dem negativen Bild von Armut und Unterentwicklung brechen will, gelten Sie als privilegierte Ansprechpartner. Eine Rolle, die von den Künstlern ernst genommen wird. Durch eigene Projekte geben Tänzer und Kulturschaffende Motivation, Erfahrungen und Hoffnungen an ihre Mitmenschen weiter. Dadurch wird der Tanz zum positiven sozialen Faktor.

2008 wurde der Schwerpunkt auf die Entwicklung von nachhaltigen Projekten für ein junges Publikum gesetzt. Unter dem Motto "Tanz und Kids" wurden verschiedene Initiativen aus Afrika und Europa in offenen Konferenzen vorgestellt und diskutiert. Die Hauptziele dieser Konferenzen war es, den Erfahrungsaustausch zu fördern aber auch neue Impulse für Projekte und Zusammenarbeit zu schaffen.

Dialog der Kulturen
Hunderte Besucher nahmen 2006 an der ersten Biennale Passage teil. Aktiv während der Workshops, neugierig während der Konferenzen und begeistert während der Performances, die Teilnehmer der Biennale Passage erlebten einen unvergesslichen Kulturaustausch.

Für diese erste erfolgreiche Zusammenführung vielfältiger Kulturen wurde die Biennale Passage 06 mit einem „Stern des Jahres“ von der regionalen Kulturpresse (Neue Westfälische, Lippische Landeszeitung, Haller Kreisblatt) ausgezeichnet.

Dieser Erfolg verdankt die Biennale Passage ihrem offenen Konzept, indem Künstler und Publikum, Lehrende und Lehrer auf einer gleichen Ebene in Dialog miteinander treten konnten: als Mensch.

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