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Intersektionale Perspektiven auf Lebensrealitäten von Frauen* Training zu Diskriminierung und Rassismus

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InfoAnmeldung bitte bis 31.01.2015 unter rajanayagam@frauenkreise-berlin.de oder 030-280 61 85

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Sei es im Supermarkt, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Team, bei der Verhandlung mit Ämtern und Behörden, in der Bildung, in Beratungsstellen, im Kontakt mit Menschen –Diskriminierungen und Gewalt sind überall präsent und doch oft unerkannt.

Rassismus und Diskriminierung sind schmerzhafte Erfahrungen und doch die Lebensrealitätvon Frauen*. In unserer Gesellschaft tauchen sie zudem unsichtbar, subtil und auch meist inVerbindung mit verschiedenen Formen von Diskriminierung auf. Frauen* erlebenDiskriminierung, Gewalt, Ausschlüsse und Ausgrenzung aufgrund ihres Geschlechts, sexueller Orientierung, ihres Aussehens, ihrer Religion, Sprache, Hautfarbe, Herkunft,Familien, ihres Namens usw.

Gemeinsam wollen wir uns darum anschauen, woher diese Ausgrenzungen kommen undwie damit umgegangen werden kann. Was bedeutet Diskriminierung? Wo und wie erleben wir Diskriminierung? Wie verhalte ich mich bei Diskriminierungen?

In dem Workshop wollen wir uns mit unserer Person in Deutschland, als Frau* auseinandersetzen und gemeinsam Erfahrungen und Strategien teilen und ausarbeiten, die Diskriminierung entgegen wirken können. Wir möchten das Wissen gegen (Mehrfach-)Diskriminierung erweitern und reflektieren, damit wir die Rolle des „Opfers“ aktiv ablegen können und als „empowerte“ Handelnde daraus hervorgehen.

In diesem geschützteren Raum bieten wir den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, einerseitsdie erfahrenen (Mehrfach-)Diskriminierungen zur Sprache zu bringen; andererseits werdendie Prozesse der Stärkung und Selbstermächtigung gemeinsam angeregt und erfahrbar.

Es werden Empowerment-Methoden durchgeführt, die es den Workshopteilnehmer*innen erleichtern sollen, das Zusammenspiel von Politik, Pädagogik und gesellschaftlichen Gegebenheiten zu erkennen und diese in ihren Alltag zu integrieren.

Tu?ba Tany?lmaz arbeitete 4 Jahre bei GLADT e.V. und ist die Mitbegründerin der Initiative intersektionalePädagogik (i-Päd). Ihre Schwerpunkte sind diskriminierungsfreie Erziehung, Intersektionalität, Homo- und Transphobie, Krisenintervention und Konfliktmanagement.

Siegrid Ming Steinhauer bietet als Bildungsreferentin seit April 2013 im Rahmen der Initiative „intersektionale -Pädagogik“ (i-Päd) Workshops und Lehrveranstaltungen an. Dabei liegen ihre Schwerpunkte auf den Themen Gender, Homophobie, Sexualität, Identität und Diskriminierung. Seit Oktober 2013 ist zusätzlich als pädagogische Mitarbeiterin in der nächtlichen Krisenanlaufstelle „FrauenNachtCafé“ im Verein Wildwasser e.V. tätig.

Kosten: Gestaffelter Soli-Eintritt 8-15 Euro nach Selbsteinschätzung.

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