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Open Air: "Unterm Sternenhimmel - Des étoiles" (OmU) von Dyana Gaye

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InfoEintritt: 7,50€; Kartenreservierung: 283 46 03; Anfahrt: U7 Hermannplatz, U8 Boddinstraße, Bus: M29, M41, 171, 344, 19; Nachtbus

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Zwischen Turin, Dakar und New York kreuzen sich die Wege von Sophie, Abdoulaye und Thierno. Die 24-jährige Sophie verlässt Dakar, um mit ihrem Mann Abdoulaye in Turin zu leben. Doch Abdoulaye ist unterdessen mithilfe von Schleusern in New York gelandet. Der 19-jährige Thierno wiederum reist zum ersten Mal in seinem Leben von New York nach Dakar, auf den afrikanischen Kontinent. In Des étoiles folgt Regisseurin Dyana Gaye ihren Protagonist_innen in die verschiedenen Städte und entwirft ein aktuelles Bild der Situation von Emigranten mit all ihren Härten, Hoffnungen und Träumen.

„Des étoile ist zärtlich ohne naiv zu sein. Sein Blick ist umso beachtlicher, als dass er es schafft, das Thema der weltweiten Migration jenseits der gängigen Klischees und der aggressiven Inszenierungen der Nachrichtensendungen zu behandeln.“ Alexis Campion, Le JDD

Organisiert von AfricAvenir und Sunugaal, mit freundlicher Unterstützung der Aktion Afrika des Auswärtigen Amts, Brot für die Welt, Katholischer Fonds.

Medienpartner: taz, Africiné, Adefra, Terre-des-Femmes Stiftung, Zentrum Moderner Orient (ZMO), Club der Freunde von RFI, Berlin Poche, Exberliner, multicult.fm, Art Labour Archives, Planète Métis, Contemporary &, AfroHeat, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD).

Trailer: http://vimeo.com/87584299

Dyana Gaye über den Film
»Es geht mir nicht darum, eine afrikanische oder senegalesische Identität bestimmen zu wollen, sondern mehr, eine Bewegung nachzuvollziehen, in diesem Fall die Bewegung der Reise und deren Verlauf. Alles ist ein bisschen so wie ich selbst bin: ich kann mich nicht entscheiden, ob ich Senegalesin bin oder Französin. ... Die Diaspora des Senegal ist weltweit verstreut, sie ist gut organisiert, mit einem sehr starken Gefühl der Zugehörigkeit ihrem Heimatland gegenüber. Nordamerika ist für die Jugend des afrikanischen Kontinents das Maß aller Dinge und das Land ihrer Träume. Frankreich und Europa markieren auf dem Weg dahin nur eine Etappe. Der Gegenpol, repräsentiert durch Thierno, war in meinen Augen unverzichtbar; er schlägt den umgekehrten Weg ein, während die afroamerikanische Kultur – vom Rap bis zur Blaxploitation – längst Einzug in die senegalesische Kultur gehalten hat.«

Preise

  • Festival Premiers Plans d'Angers 2014:
  • Grand Prix du jury et Prix du Public du long métrage Français

Regisseurin: Dyana Gaye
Dyana Gaye wurde 1975 in Paris geboren und studierte an der dortigen Universität. 1999 erhielt sie das Louis-Lumière-Villa Medici Stipendium. Ihr Film Deweneti erhielt 2007 unter anderem den Preis der Jury auf dem Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand und war einer von fünf Filmen, die für den César im Bereich Kurzfilm nominiert waren. Auch ihre Musikkomödie Un transport en commun wurde 2008 für den César im Bereich Kurzfilm nominiert. 2013 erhielt Dyana Gaye beim Sarajevo Film Festival den Preis der Stiftung Katrin Cartlidge. Des étoiles ist ihr erster Langfilm.

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