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Postkolonialer Stadtrundgang: "Von der Peters- bis zur Maji-Maji-Allee"

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InfoTreffpunkt: U-Bhf. Afrikanische Straße, Nordwestausgang; Teilnahmegebühr: 8€

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Seit der NS-Zeit ehrt eine Straße im „Afrikanischem Viertel“ den Kolonialverbrecher Carl Peters, der als Begründer der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Ostafrika“ gilt. Die Tour erläutert, warum sich die tansanische Community Berlins eine Umbenennung in Maji-Maji-Alle wünscht.

Mnyaka Sururu Mboro, geboren im britischen "Mandatsgebiet" Tanganyika, arbeitet als Lehrer und führt seit vielen Jahren postkoloniale Rundgänge und Bildungsveranstaltungen mit besonderem Fokus auf Ostafrika durch.

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes „Far, far away? Kolonialrassismus im Unterricht | Globales Geschichtslernen vor Ort“ von Berlin Postkolonial in Kooperation mit dem Institut für diskriminierungsfreie Bildung.

Das Projekt setzt sich mit Workshops und Fortbildungen sowie mit einer Podiumsdiskussion und Stadtrundgängen für eine verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit dem kolonialrassistischen Erbe in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit ein.

Programm: www.berlin-postkolonial.de

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