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15. Internationales Literaturfestival: "Terror" mit Wole Soyinka

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Info8/6/4 €

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Die beiden miteinander verschränkten Begriffe »displacement« [dt. Vertreibung] und »terror« [dt. Terror, auch: tiefster Schrecken] bilden an einem Abend jeweils den Bezugspunkt der Gespräche und bestimmen zugleich auch Soyinkas Auswahl der Gedichte.

Es ist ein »Klima der Angst«, was sich nach den Angriffen des 11. Septembers 2001 in der Welt eingestellt hat. Ein Klima, das jedem Bürger eines repressiven Staates bekannt ist; auch Soyinka war in den 60er-Jahren in Nigeria mehr als zwei Jahre ohne Urteil inhaftiert. Heute sind vielmehr Quasi-Staaten Quellen der Angst, wie die in Nigeria aktive »Boko Haram«, die sich kürzlich dem »Islamischen Staat« [IS] angegliedert haben soll. Doch an der Errichtung eines Klimas der Angst arbeiten genauso Staaten durch ihre Antworten auf Terrorakte mit – und letzten Endes auch der einzelne Bürger.

In Rahmen von Internationalen Literaturfestivals in Berlin.

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