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3. Veranstaltung in der Reihe: "Rassismus im Gerichtssaal"

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InfoEnglische Flüsterübersetzung

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Die Prozessbeobachtungsgruppe "Rassismus und Justiz" läd ein zur 3.Abendveranstaltung in der Veranstaltungsreihe "Rassismus imGerichtssaal". An diesem Abend wollen wir mit Eben Louw und Daniel Bartel über psychologische Perspektiven auf dieses Thema diskutieren. Eben Louw arbeitet als Psychologe in der Beratungsstelle "Opra"?? für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Daniel Bartel ist als Psychologe im Antidiskriminierungsbüro Sachsen tätig.
Mit der Veranstaltungsreihe "Rassismus im Gerichtssaal" soll ein Raum eröffnet werden, um den alltäglichen Rassismus in der Justiz zu thematisieren und kritisieren. In der BRD wird zunehmend über Rassismus als ein Phänomen diskutiert, das alle gesellschaftlichen Ebenen betrifft. Die Justiz bleibt davon jedoch meist ausgenommen. Eine ähnliche Ausklammerung findet in der psychologischen Fachdebatte statt: hier wird Migration häufig als psychischer Risikofaktor problematisiert, jedoch kaum darüber gesprochen, welche Rolle alltägliche Rassismus-erfahrungen in diesem Kontext einnehmen. Diese ausgeblendeten Themen möchten in der dritten Veranstaltung unserer Reihe "Rassismus im Gerichtssaal" ?? zusammenführt und diskutiert werden: Das Trugbild der neutralen Justiz suggeriert Gerechtigkeit ohne Ansehen der Person. Davon ausgehend, dass auch sie von Rassismus und anderen Herrschaftsstrukturen durchdrungen ist, wird dieses Versprechen der Neutralität nicht eingehalten. Inwieweit die Institution der Justiz ein verunsichernder Faktor für von Rassismus betroffene Personen ist, wollen wir an diesem Abend betrachten und diskutieren.

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