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We don't contemporary - postkoloniales Festival für Tanz, Theater und Diskurs

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InfoFrei - 26€

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Kampnagel eröffnet die neue Spielzeit mit einem Festival, das insbesondere neue Stücke von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen afrikanischen Ländern zeigt. So bringt beispielsweise das aus Tunesien stammende Choreografenduo Aïcha M’Barek und Hafiz Dhaou neben zwei eigenen Produktionen auch neue Arbeiten von jungen Choreografen aus Marokko und Tunesien mit. Aïcha M’Barek und Hafiz Dhaou waren zuletzt 2014 auf Kampnagel und zeigen nun die deutsche Erstaufführung ihrer aktuellen Tanzproduktion SACRÉ PRINTEMPS!, die weniger von Strawinskys Frühlingsopfer als vielmehr von ihren eigenen Erfahrungen mit der Bewegung des arabischen Frühlings inspiriert ist. Aus Marokko ist Bouchra Ouizguen zu Gast, deren Arbeiten OTTOF und CORBEAUX ebenfalls zum ersten Mal in Deutschland zu sehen sein werden. Bouchra Ouizguen arbeitet mit einem großartigen Ensemble aus ehemaligen Nachtclubsängerinnen, sogenannten Aitas. Deren Stimmen und Körperbewusstsein kreieren eine so überwältigende Präsenz auf der Bühne, dass OTTOF, ein Stück, das sich vor allem mit den Vorurteilen gegenüber diesen Frauen auseinandersetzt, ein absolut einmaliges Theatererlebnis ist. Darüber hinaus gibt es ein Filmprogramm, eine Vortragsreihe, eine Rauminstallation der ghanaischen Künstlerin Zohra Opoku und Konzerte.                                          

Eine vollständige Programmübersicht des Festivals gibt es auf der Kampnagel Webseite hier.

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