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Workshop Bewusstes Weißsein in Süd-Nord-Kontexten

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InfoTeilnahmegebühr: 40€ (ermäßigt 25). Anmeldung mit kurzem Mitivationsschreiben an: j.bante@africavenir.org

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Weißsein ist eine unmarkierte Position, von der aus Andere beschrieben, markiert und bewertet werden. Es ist mit Privilegien verbunden, die meistens nicht als solche wahrgenommen oder empfunden werden. Das Fehlen dieses Bewusstseins macht es für weiße Menschen unmöglich, einen gleich-berechtigten Umgang mit dem Rest der menschlichen Familie zu erreichen / zu erleben.

Angesichts der aktuell vorherrschenden öffentlichen Diskussionen über Migration und Flucht wird die Verbindung zwischen weißen hegemonialen Ansprüchen und Flucht, Migration und Fluchtursachen aufgezeigt. Dieser Workshop bietet die Möglichkeit, mit einem Prozess der Dekolonialisierung des weißen Selbst zu beginnen oder ihn voranzutreiben. 

Der Workshop wird interaktiv gestaltet, und Provokationen als effektives Mittel zur Selbstreflexion gibt es reichlich. Viel Freude werden dabei die Teilnehmenden haben, denen eine wahrhafte Menschlichkeit auf dem „Planeten Erde“ wichtig ist. Der Workshop richtet sich vor allem an Menschen, die ehrenamtlich oder hauptamtlich in Süd-Nord-Kontexten tätig sind.

Der Trainer

Lawrence Oduro-Sarpong, geboren und aufgewachsen in Ghana, lebt seit vielen Jahren in Berlin und studierte Deutsch als Fremdsprache. Er absolvierte Ausbildungen und berufsbegleitende Weiterbildungen zu verschiedenen Themenfelder, darunter eine Mediationsausbildung, „Managing Diversity“, Change Management & Leadership  Anti-Bias (Diskriminierung Verlernen), und Prozess Moderation nach Arnold Mindell. Er arbeitet seit vielen Jahren als Experte für Fragen zur interkulturellen- und Diversity Kompetenz, zu Konfliktmanagement und Weißseinsreflexion.

Teilnahmegebühr: 40€ (ermäßigt 25)
Anmeldung und weitere Informationen: j.bante(at)africavenir.org
Bitte schicken Sie bei der Anmeldung ein kurzes Motivationsschreiben mit.

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „Warum wir hier sind!? Afrikanische Perspektiven auf Flucht und Migration“  statt. 

Mit freundlicher Unterstützung der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit und von Engagement Global.

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