11. Afrikanische Kulturfest

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Das 11. Afrikanische Kulturfest wird dieses Jahr am 18. und 19. Juni 2016 (Sa. ab 12:30 Uhr, So. ab 12 Uhr) im Rebstockpark, Max-Pruss-Straße/Am Römerhof 9, 60486 Frankfurt stattfinden.Alle Besucher können sich wie gewohnt auf Live-Musik, Diskussionen zu aktuellen Themen im Forumszelt, Kinderprogramm, Darbietungen zahlreicher Künstler, sowie auf den beliebten Basar mit afrikanischem Essen und Kunsthandwerk freuen.

Unter dem Motto "Humanität statt Populismus" findet das Afrikanische Kulturfest 2016 statt. Die Besucher sollen durch Diskussionen zu aktuellen Themen auch für die politischen Realitäten sensibilisiert werden, wir können nicht über Humanität sprechen ohne über die Ursachen von Fluchtbewegungen zu sprechen, diese finden sich beispielsweise, wie wir wissen, in globaler Ungleichheit und einer Weltordnung, die Not global sehr unterschiedlich verteilt und verortet.

An zwei Tagen möchten die Veranstalter ein Forum über wichtige aktuelle Themen bieten.
Geplant sind die nachstehenden Beiträge:

-    Geflüchtete Menschen kommen zu Wort. Geflüchtete Menschen aus Irak, Gambia, Syrien und Afghanistan sprechen über ihre Situation, ihren alltäglichen Überlebenskampf und ihre Perspektive auf internationale Politik und die Realität von Geflüchteten in Europa
-    Europäische Asylpolitik in Hessen und Ursachen von Flucht mit Jutta Ditfurth (Autorin, Soziologin, Stadtverordnete und politische Aktivistin) und Timmo Scherenberg (Hessischer Flüchtlingsrat) Welche Rolle spielen die europäischen Mächte in der Verursachung der großen Fluchtbewegungen und welches sind die drängendsten Probleme und möglichen Perspektiven lokaler und europäischer Asylpolitik?
-    Timmo Scherenberg wird die Ursachen beleuchten, die zu massenhaften Fluchtbewegungen führen sowie die Rolle deutscher und europäischer Politik in der Mitverursachung internationaler Konflikte, Kriege und „humanitärer Katastrophen"
-    Jutta Ditfurth wird eine Einschätzung zur gegenwärtigen politischen Situation in der BRD und in Europa geben. Im Fokus stehen Probleme und Perspektiven antirassistischer Politik in Frankfurt und Hessen.


In der anschließenden Diskussion besteht die Möglichkeit drängende Fragen zu erörtern und sich über mögliche Perspektiven auszutauschen angesichts eines nationalistischen Konsens, internationaler Kriegs- und Ausbeutungspolitik und gegen einen kapitalistischen Dauerausnahmezustand, der Flucht verursacht und Geflüchtete ächtet und entrechtet.

Weitere Informationen zu den Künstler*innen, dem Basar und Programm

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