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Kooperation: Podiumsdiskussion „Nach dem Frühling: Wo steht die Jugend in Tunesien und Marokko heute?"

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InfoEintritt frei

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Über fünf Jahre nach den Aufständen des „Arabischen Frühlings“ schwankt die Stimmung in Tunesien und Marokko zwischen dem Stolz auf erreichte Veränderungen und der Frustration über die Grenzen und Rückschläge, mit denen die junge Generation konfrontiert ist. Was ist aus den Aktivist_innen von 2010/11 geworden? Welche Formen hat ihr Engagement angenommen, welche Ziele verfolgen sie und was sind ihre Visionen für die Zukunft? Diese Fragen diskutieren wir mit: Leyla Bouzid (Regisseurin von „A peine j’ouvre les yeux“, Tunesien), Aida Fahri (Tunesien) und Mehdi Bouchoua (Marokko).

MODERATION: Friederike Stolleis, FES

18–19 UHR • PAUSE

19 UHR • FILMVORFÜHRUNG
As I Open My Eyes / À peine j’ouvre les yeux von Leyla Bouzid (Tunesien)

Die lebenslustige Farah hat gerade die Schule beendet und singt in einer Rockband. Sie träumt davon, professionelle Musikerin zu werden, ihre Eltern sähen sie lieber als Medizinstudentin. Die immer gesellschaftskritischer werdenden Liedtexte der jungen Leute erregen die Aufmerksamkeit des Geheimdienstes. Es ist Sommer 2010, die Spannungen im Land sind spürbar, und Farah wird unerwartet mit den Folgen ihrer Musik konfrontiert.

„Eindrückliches Porträt einer rebellierenden Jugend.“ (Kulturtipp)

Im Anschluss an die Filmvorführung finden ein Gespräch mit der Regisseurin Leyla Bouzid sowie ein kleiner Empfang im Kino-Foyer statt.

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit AfricAvenir und ALFILM Arabisches Filmfestival Berlin. Sie wird simultan Deutsch-Französisch übersetzt.

As I Open My Eyes / À peine j’ouvre les yeux
REGIE: Leyla Bouzid (Frankreich/Tunesien/Belgien)
2015, 102 Min., Arab. mit dt. UT
Centre Français de Berlin
Müllerstraße 74, 13349 Berlin (U6 Rehberge)
EINTRITT: EUR 6,00

weitere Infos (FES)

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