Freihandel verursacht Flucht: Eine Diskussion um das Recht zu bleiben

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Auf der ganzen Welt führt die Agenda der Handelsliberalisierung, Privatisierung und Deregulierung  zu wachsender Ungerechtigkeit und hat seit Beginn der neoliberalen Ära Millionen von Menschen in Armut gestürzt.

Die Einführung des Nordatlantischen Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada 1994 hat in Mexiko die Zerstörung lokaler Wirtschaftszweige und Lebensgrundlagen vorangetrieben und viele Mexikaner*innen in die Migration getrieben.

Derzeit stehen die Freihandelsabkommen (sog. Wirtschaftspartnerschaftsabkommen) zwischen den AKP-Staaten und der Europäischen Union kurz vor dem Abschluss. Bereits jetzt verursachen sie die Zerstörung lokaler Märkte Afrikas durch europäische Billigimporte. Die Verhinderung regionaler Integration wird weitere Menschen in die Flucht treiben.

Freihandel schafft Ungerechtigkeit. Wenn wir also über den Ursprung von Migration sprechen, müssen wir Handelspolitik in den Fokus nehmen.

mit
David Bacon, USA, Autor („The Right to Stay Home“) und Photograph mit Schwerpunkt auf Weltwirtschaft, Migration und Menschenrechte
Aminata Traoré, Mali, ehem. Kulturministerin, Streiterin für eine „UNO der Völker“, bekannte Kritikerin der EU-Freihandelspolitik
Moderation: Niema Movassat, Sprecher der Linksfraktion für Welternährung und Obmann im AWZ
Begrüßung: Johanna Bussemer, Leiterin des Referats Europa der rls

Weitere Informationen in Kürze unter www.rosalux.de 

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