HERERO UND NAMA - AUFARBEITUNG DES DEUTSCHEN VÖLKERMORDES - PRESSEKONFERENZ

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Die Bundesregierung befindet sich derzeit in Verhandlungen mit der
namibischen Regierung über die Aufarbeitung und Aussöhnung des
Völkermords der deutschen Kolonialtruppen (1904-1908) an den
Volksgruppen der Herero und Nama.

Bislang steht eine offizielle Entschuldigung noch immer aus.
Betroffenenverbände der Herero und Nama kritisieren ihre
Nichteinbeziehung in die Verhandlungen. Ihre Vertreter haben deshalb
Ende September bei verschiedenen UN-Organen Beschwerden eingereicht. Vom
13. bis 16. Oktober sind sie zum 1. Transnationalen Herero- und
Nama-Kongress „Restorative Justice after Genocide" in Berlin. Sie
mahnen an: „Alles was über uns - aber ohne uns - entschieden wird,
ist notwendigerweise gegen uns." Eine breite und nachhaltige Aussöhnung
scheint durch die aktuellen Verhandlungen nicht erreichbar.

DIE LINKE möchte Ihnen die Gelegenheit geben, direkt mit prominenten
Herero- und Nama-Abgeordneten zu sprechen, um ihre Situation, ihr
Anliegen und ihre Vorstellungen von symbolischer und materieller
Wiedergutmachung besser zu verstehen. Ich lade Sie daher herzlich ein zu
einer

PRESSEKONFERENZ MIT

NIEMA MOVASSAT (DIE LINKE, OBMANN IM AUSSCHUSS FÜR WIRTSCHAFTLICHE
ZUSAMMENARBEIT UND ENTWICKLUNG)

IDA HOFFMANN (VORSITZENDE DES NAMA TECHNICAL GENOCIDE COMMITTEE)

VEKUII RUKORO (PARAMOUNT CHIEF DER HERERO)

ESTHER MUINJANGUE (VORSITZENDE DES OVAHERERO GENOCIDE COMMITTEE)

MOSES KOOPER (TRADITIONELLER NAMA CHIEF)

Die Anmeldung unter Angabe von Name und Geburtsdatum bis zum
13. Oktober 2016, 14:00 Uhr, an: niema.movassat@bundestag.de

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