Koop: Etienne Minoungou „M’appelle Mohamed Ali / Mein Name ist Muhammad Ali / My Name Is Muhammad Ali“ (THEATER)

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InfoPreiskategorie C: 15,- € / 12,- € (je nach Reihe), erm. 10,- € inkl. Film im Anschluss

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Minoungou erzählt die Geschichte eines afrikanischen „Kämpfers“: Als kleiner Junge läuft Cassius Clay ziellos durch die Straßen von Louisville. Ein Polizist wird auf ihn aufmerksam und bringt ihm das Boxen bei. Es wird zu einer Leidenschaft, für die er alles gibt. Kinshasa 1974, der Kampf des Jahrhunderts. Cassius Clay, der jetzt Mohamed Ali heißt, tritt gegen George Foreman um den Weltmeistertitel an. Entgegen aller Prognosen verlässt sich Ali ganz auf seine Intuition und vollzieht einen Schlag, wie es ihn noch nie in der Geschichte des Boxsports gegeben hat und erkämpft sich den Titel.

Der Boxer des Jahrhunderts reflektiert in diesem Stück über ein modernes Afrika, zu dem tägliche Herausforderungen, Widerstand, Selbstvertrauen, Kollektivität, Kampfgeist und das Überschreiten von Grenzen gehören.

Etienne Minoungou ist Schauspieler, Erzähler, Regisseur, Dramaturg und Kulturmanager. Als künstlerischer Leiter der Compagnie Falinga gründet er im Jahr 2000 das Festival Les Récréâtrales, ein ambitioniertes Projekt, das über mehrere Monate hinweg rund hundert Künstler einbezieht. In Residenzen versucht man einen neuen Ansatz in der darstellenden Kunst in Afrika zu finden, indem man die Arbeit an Text und Regie zusammenführt.

Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Im Anschluss: Artist Talk (Moderation: Isabel Moura Mendes)

Mit: Etienne Minoungou
Text: Dieudonné Niangouna
Regie/ Bühnenbild: Jean-Baptiste Hamado Tiemtoré
Künstlerischer Coach: François Ebouele
Lichtdesign: Rémy Brans et Hermann Coulibaly
Ton: Julien Trudaïu
Produktion: Compagnie Falinga, unterstützt von Les Récréâtrales, dem Théâtre le Public und La Charge du Rhinocéros von Dieudonné Niangouna

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Schlaflose Nächte (Sleepless Nights)   
Burkina Faso zwischen Kultur und Revolution
(Burkina Faso between Culture and Revolution)

15.-19. November 2016, HAU Hebbel am Ufer

„Schlaflose Nächte. Burkina Faso zwischen Kultur und Revolution“ zeigt zeitgenössische Kreationen aus einem Land, das die Kultur zu seinen wichtigsten Ressourcen zählt. Es versteht sich als eine Plattform für die Auseinandersetzung mit den Künstlern und ihren kreativen Prozessen, mit der Verbindung zwischen Kunst und sozialem Engagement.

Der burkinische Volksaufstand im Oktober 2014, der zum Rücktritt des langjährigen Präsidenten Blaise Compaoré führte, spielt hier eine zentrale Rolle. Er war nicht allein eine Folge des Drucks zivilgesellschaftlicher und oppositioneller Gruppen, bereits lange im Vorfeld hatten einige der eingeladenen Tänzer und Theaterschaffenden in ihren Stücken die Alarmglocken hinsichtlich des Zustands des Landes schrillen lassen. Die Künstler sind auch Aktivisten, die aus der Kunst eine eigene Form der politischen und bürgerlichen Willensbildung machen.

Die Stücke, fast ausnahmslos Deutschlandpremieren, behandeln Fragen der Meinungsfreiheit, der Menschenrechte und der kulturellen Vielfalt. Das einwöchige Festival wird von einer Filmvorführung, einem Konzert mit dem Rapper Smockey, einem der Anführer der Protestbewegung „Le balai citoyen“ und Künstlergesprächen eingerahmt. Kuratiert wird es von Alex Moussa Sawadogo.

Künstlerische Leitung
Alex Moussa Sawadogo (Burkina Faso/ Deutschland)
Alex Moussa Sawadogo hat Kunstgeschichte in Ouagadougou und Kultur- und Medienmanagement in Hamburg studiert und sich dabei auf Tanz und Film spezialisiert. Mitarbeit in zahlreichen Kultureinrichtungen in Burkina Faso, u.a. beim panafrikanischen Filmfestival FESPACO. Nach seinem Umzug nach Berlin war er 2005 als Presse- und Kulturbeauftragter der Botschaft von Burkina Faso in Berlin tätig. Er konzipierte und kuratierte die Tanzfestivals „Border Border Express“ (2011) und „Moussokouma“ (2013) im HAU Hebbel am Ufer in Berlin. Zudem war er als Co-Kurator für afrikanische Filme bei den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur tätig. Seit 2012 ist Sawadogo  als künstlerischer Berater für das Programm  „Open Doors “ beim Festival del Film Locarno tätig. Für das Festival Theater der Welt in Mannheim 2014 konzipiert er mit dem ITI Deutschland das Symposium „Africa Archive - Africa Future“. Seit 2007 ist Sawadogo  künstlerischer Leiter des Filmfestivals Afrikamera in Berlin.

„Schlaflose Nächte. Burkina Faso zwischen Kultur und Revolution“ ist eine Veranstaltung von KULTURBRAUEREI e.V. in Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, mit freundlicher Unterstützung des Institut Français und des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation/ DGCA, des Goethe Institut (Burkina Faso) und des burkinischen Ministeriums für Kultur und Tourismus.

Weitere Informationen (coming soon):
www.nuitsblanches.com, www.hebbel-am-ufer.de

Adressen:
HAU1 – Stresemannstr. 29, 10963 Berlin
HAU2 – Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin
HAU3 – Tempelhofer Ufer 10, 10963 Berlin

Karten:
Preiskategorien:
B: 20,- € / 15,- € (je nach Reihe), erm. 10,- €
C: 15,- € / 12,- € (je nach Reihe), erm. 10,- €
D: 13,- €, erm. 8,- €
E: 8,- €, erm. 5,- €
Film: 5,- €
Kombi-Ticket: 3 Vorstellungen für 30,- €, erm. 20,- € (frei wählbar)        

Tel. 030 – 259 004 -27 / Tageskasse HAU2 Mo–Sa 15–19 Uhr,
Abendkassen öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn

Pressekontakte:
Christiane Dramé
fabrikpublik
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Kanzowstr. 16
10439 Berlin
Tel. +49. (0)30. 447 17 249
Mob. +49. (0)173. 874 19 39
christiane.drame(at)fabrikpublik.de
www.fabrikpublik.de

HAU Hebbel am Ufer:
Annika Frahm
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49. 30. 259 004-38
Fax +49. 30. 259 004-49
a.frahm(at)hebbel-am-ufer.de
www.hebbel-am-ufer.de

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