Abgesagt:Veranstaltung für Schulklassen mit Natasha A. Kelly und Bino Byansi Byakuleka

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InfoEintritt pro Schüler*in: 2€, Lehrkräfte frei. Anmeldung:l.schaefer@africavenir.org

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28. November oder 1. Dezember 2016

Im Rahmen unseres Projekts „Our Strength is Our Number“ und des Symposiums zu Demokratiebewegungen in der Großen Seen Region gestaltet     AfricAvenir zusammen mit Natasha A. Kelly und Bino Byansi Byakuleka einen Vormittag für Schulklassen, an dem es um Kolonialismus, Rassismus und die Region der Großen Seen in Afrika gehen wird. Die Schüler*innen beschäftigen sich mit der Verbindung zwischen Kolonialismus und Rassismus und setzen sich mit neo- und postkolonialen Strukturen auseinander. Die Schulveranstaltung vermittelt den Schüler*innen anschaulich, wie wir auch heute noch von kolonialen Bildern und Denkmustern umgeben sind. Im Gespräch mit Bino werden Zusammenhänge mit der Region der Großen Seen in Afrika und Einblicke in das Leben eines jungen Aktivisten aus Uganda vermittelt. Die Schulveranstaltung kann entweder am 28. November oder am 1. Dezember
besucht werden.Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch (mitÜbersetzung)statt. Altersempfehlung: Für Schüler*innen ab 15 Jahren oder ab der 10. Klasse.
Unterrichtsfächer: Sozialkunde, Politik, Geschichte.
Themen: Kolonialismus, Rassismus, Neo-Kolonialismus, Große Seen Region, Demokratie,Afrika.                                                                                       Natasha A. Kelly                                                                                       Natasha Kelly ist promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten race und gender. Die in London geborene und in Deutschland sozialisierte Panafrikanistin ist die gewählte Hauptvertreterin der Europäischen Union im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen des Berliner Senats (2012–2017). Sie selbst versteht sich als »akademische Aktivistin«, die stets versucht, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, um die Wichtigkeit und Notwendigkeit von Transferleitungen zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu betonen. Die Autorin und Dozentin hat an zahlreichen privaten und staatlichen Einrichtungen in Deutschland und Österreich gelehrt und ist in diversen ehrenamtlichen Projekten engagiert.


Bino Byansi Byakuleka
Bino Byansi Byakuleka alias Patras Bwansi wurde 1979 in Uganda geboren. Er hat ein Diplom in industrieller Kunst und Industriedesign und ist Ikonograf. Im August 2010 kam er als Geflüchteter nach Deutschland, im August 2012 startete er ein Protestcamp in Passau, bevor er im Oktober desselben Jahres dem Geflüchteten-Protestlager auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg beitrat. Er politisierte sich zunehmend und gründete Ende 2013 die „African Refugees Union“ (ARU). Im Kampf um mehr Humanität für Geflüchtete initiierte er die Kampagne „WE ARE BORN FREE! MY RIGHT IS YOUR RIGHT! Im Jahr 2014 veröffentlichte er neben vielen Artikeln auch ein Buch mit dem Titel: „Mein Name ist Bino Byansi Byakuleka.“ Dieses Jahr eröffnete er in Kreuzberg den politischen Raum „Wearebornfree! HUMANITY MATTERS Platform“, gründete die Radiostation „Wearebornfree! Empowerment Radio "(We! R) for Friends and Enemies“ und das Café "Wearebornfree! Café“.

 

 

 

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