Wir sind hier: Workshop für Schulen und Klassen

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Im Schulalltag bleibt oft wenig Zeit für Schüler*innen, um in einem geschütztem und sensibilisierten Raum sich über Flucht und Migration auszutauschen.

Das Projekt „Angekommen in Berlin und nun? Flucht und Migration aus afrikanischen Perspektiven” verbreitet unterrepräsentiertem Wissen unter den Zielgruppen Schüler, Studenten, Lehrkräfte usw. und in der deutschen Öffentlichkeit im Allgemeinen.

Die Einheiten in der Unterrichtsmaterialsammlung eignen sich insbesondere für Schüler*innen im Alter von 14 Jahren und älter, die keinen oder wenig Zugang zu antirassitischen Diskursen haben, dabei thematisieren wir aktuelle soziopolitisch und ökonomische Situationen in ihrer historischen, globalen Entwicklung und Kontinuität.

Durch die angebotenen Veranstaltungen sollen Schüler*innen frühzeitig erreicht werden, um sie interkulturell und politisch zu sensibilisieren und ihre Motivationen zu stärken, sich künftig aktiv in der Politik zu engagieren und somit zur Formung eines fruchtbaren Miteinanders der gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland, Europa und der Welt beizutragen.

Ziel dieser Unterrichtsmaterialsammlung ist es, Schüler*innen die Fähigkeit zum kritischen Denken und das notwendige Vokabular für ein tiefgehendes Verständnis der Diskussionen um die Themen Flucht, Migration und koloniale Einflüsse darauf zu vermitteln. Die Fähigkeiten, welche dadurch entwickelt werden, sowie Informationen werden den Schüler*innen helfen, Gesprächspartner*innen auf Augenhöhe zu begegnen, sei es Entscheidungsträger*innen, Eltern, Lehrer*innen oder Gleichaltrige. Mit den Unterrichtseinheiten wird den Schüler*innen Werkzeug in die Hand gegeben, um in den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten fundierte, sachliche Argumente beitragen zu können, die gerade auch historisch und faktisch unzureichend informierten, populistischen Meinungen etwas entgegensetzen können und dabei einen Beitrag zum nachhaltigen demokratischen und antirassistischen bzw. anti-rechtsextremistischen Bildung zu leisten. Die Unterrichtseinheiten können in Unterrichtsfächer wie Politik, Sozialkunde, Geschichte, Geographie, Ethik und Religion.

Konkret behandeln die einzelnen Module diese Themen:

  • Modul 1: Kolonialismus und Bildung der Nationen: Verknüpfung kolonialer Ideologien mit Rassismus und Nationalismus/Nationenbildung, Othering, mit 5 Übungen
  • Modul 2: Die Perspektive wechseln: Verknüpfung kolonialer Vergangenheit mit Migrationsgeschichte und -gegenwart, Identität und Kultur, mit 5 Übungen
  • Modul 3: Parallelen der Migration:Verknüpfung von Staatlichkeit und Migration, die Geschichte von Reisepässen, Terminologie, mit 5 Übungen
  • Modul 4: Bewegungsfreiheit, Flucht und Widerstand: Die Macht von Sprache, Illegalität und Bewegungsfreiheit, mit 4 Übungen
  • Modul 5: Aktivismus heute: Selbstorganisierung Geflüchteter, Recherche und Präsentation, mit 3 Übungen

Nach den Schulveranstaltungen haben die Schüler*innen die Möglichkeit Feedback über ihrer neue Erkenntnisse und Perspektiven und über die gesamte Veranstaltung zu geben.

AfricAvenir International e.V. setzt sich in Deutschland über entwicklungspolitische Bildungsarbeit und kulturelle Veranstaltungen für eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Afrika und Europa ein und schafft Räume für die Wissensreproduktion und -Vermittlung aus afrikanischen Perspektiven.

Individuelle Termine für einzelnen Unterrichtseinheiten an Ihrer Schule vereinbaren Sie bitte unter buero@africavenir.org. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

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