CD "1884" - Ein musikalisches Statement zur Berliner Afrika-Konferenz

Am 26.2.2011 stellte die Werkstatt der Kulturen das musikalische Ergebnis ihres History-Projektes "1884" vor. Die Hintergründe: Im November 1884 lud der deutsche Reichskanzler Otto von Bismarck Vertreter vieler europäischer Länder, der USA und Russlands zur Afrika-Konferenz. Das daraus entstandene Schlussdokument, die "Kongo-Akte", war Grundlage für die willkürliche und blutige Aufteilung des afrikanischen Kontinents in europäische Kolonien.

MusikerInnen afrikanischer Herkunft haben sich nach einer intensiven, mehrmonatigen Beschäftigung mit den historischen Hintergründen, ins Studio gesetzt und dieses Ereignis vertont.

Entstanden sind 13 Songs, die Afro-Beat, HipHop, Highlife, Mbalax, R&B, Reggae, Traditionals und Jazz virtuos verbinden. Ein musikalisches Statement zu einem der wichtigsten historischen Ereignisse, das hier in Berlin vor rund 125 Jahren statt fand und das auf das Schicksal von Millionen Menschen Einfluss nahm und nimmt.

Anbei ein Foto von dem Produzenten des Albums, Jonas Bibi Hammond. Hammond entstammt einer Politikerfamilie in der ersten Republik Ghanas. Er lebt seit mehr als 25 Jahren in Berlin und arbeitet als Musiker, Komponist, Arrangeur und Produzent. Er war tätig als Produzent/Bassist für mehrere CDs des verstorbenen Nubischen Sängers Ali Hassan Kuban und der Sudanesischen Sängerin Setona. Auch als Bassist war er jahrelang unterwegs mit Vanessa Mason, Reality Brothers, Ayman, Jean Paul Bourelly, Three Kings oder Brothers Keepers.

Bitte beachten Sie das Copyright: (c) Daniela Incoronato.

Weitere Infos:
Anne Benza-Madingou
030 609 77 0-25
presse@werkstatt-der-kulturen.de
www.werkstatt-der-kulturen.de

 
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