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WCF Spotlight: Faro – La reine des eaux – Göttin des Wassers

Am Donnerstag 5.11.09 um 18 Uhr lädt der World Cinema Fund in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung des Bundes zur Vorführung des Spielfilms "Faro - La reines des eaux - Göttin des Wassers" in Anwesenheit des Regisseurs Salif Traoré und der deutschen Koproduzentin Bärbel Mauch ins Hackesche Höfe Filmtheater. Anlass ist das 5-jährige Bestehen des World Cinema Funds. Das "WCF-Spotlight" zeigt vom 04.-07.11.2009 eine Auswahl von 10 vom Fund geförderte und international erfolgreiche Filme.

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Faro – La reine des eaux – Göttin des Wassers
Regie:  Salif Traoré

2007/ 97 min, 35mm , Bambara mit dt Ut
Mali, Frankreich, Kanada, Deutschland, Burkina Faso
mit Sotigui Koyate, Fily Traore, Djeneba Kone, Hélène M. Diarra, Habib Dembele u.a.

Der unehelich geborene Zanga ist als Kind aus seinem Dorf vertrieben worden. Nach vielen Jahren kehrt er dorthin zurück, um herauszufinden, wer sein Vater ist. Im Moment seiner Ankunft ereignet sich etwas, dass die Dorfbewohner als wütende Reaktion des Flussgeistes Faro auf Zangas Eintreffen interpretieren. Plötzlich stellen unterdrückte Menschen Forderungen, und der Dorfrat gerät unter Druck. Die Tradition muss sich mit der Moderne arrangieren, damit das Leben weitergehen kann.

Der Film hatte 2007 seine Premiere auf der Berlinale und wurde seitdem auf mehr als 100 Festivals weltweit präsentiert. Mit den, vor allem durch Peter Brook, renommierten Schauspielern, Sotigui Kouyate (Best Actor Berlinale 2009), Habib Dembele, Djeneba Kone u.v.a., gelingt es Salif Traore eine sehr eigene filmische Form zu entwickeln, die weise nach vorne schaut aber auch die Tradition des Theaters der Bambara im Blick behält.

Variety Review:

 

(...) an impressive feature bow by Malian docu and short filmmaker, Salif Traore, and from the opening frame the helmer's command of filmmaking is masterly. Radiating authenticity and authority, this effort is assured wide festival exposure. Commercial prospects also beckon with arthouse niche in Europe, with the possibility of following in the extensive footsteps of Ousmane Sembene's "Moolaade."

"In its embrace of the old and the new, Traore's vision is tolerant, wise and forward-looking."

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