Veranstaltung: Rechtshilfefonds für Opfer rassistischer Polizeigewalt

"Einladung zur Veranstaltung ""Racial Profiling - The Colour of Guilt and Innocence""am 19. März 2009 um 19 Uhr, Werkstatt der Kulturen (Saal), Wissmannstraße 32, 12049 Berlin-Neukölln
Racial Profiling*: viel praktiziert und doch geleugnet, trifft alle Menschen, denen das Begehen von Kriminalität unterstellt wird, weil sie aussehen wie sie aussehen, weil sie schwarz sind, weil man sie für Türken oder Araber, Roma oder Moslems hält. Es trifft Menschen mit nicht weißer Hautfarbe oder anderer ""Kultur"". In den USA hat die Bekämpfung von Racial Profiling die Bürgerbewegung und Universitäten erreicht, in Deutschland wird die Praxis totgeschwiegen. Die Veranstaltung ""The colour of Guilt und Innocence"" will das Schweigen brechen und Menschen
zu Wort kommen lassen, die seit Jahren aktiv gegen Racial Profiling arbeiten.
Die Veranstaltung wird im Zusammenhang mit dem Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2009 stattfinden.
Aus Washington State, Gonzaga University kommt Dr. Vikas Gumbhir. Er forscht seit Jahren zum Thema Racial Profiling (Veröffentlichung: But is it racial profiling?, policing, pretext stops, and the color of suspicion ) und kann uns den hierzulande dringend notwendigen theoretischen Input liefern.
Aus der Slowakischen Republik nimmt Dr.Columbus Igboanusi von der League of Human Rights Advocates teil, um über seine Erfahrungen und die Schwierigkeiten in der Verteidigung von Roma zu berichten.
Ein Mitarbeiter des ""KOP-Rechtshilfefonds für Opfer rassistischer Polizeigewalt"" wird die Kenntnisse in der Auseinandersetzung mit der Berliner Polizei referieren sowie die Perspektive der Betroffenen aus der Beratungspraxis benennen.
AnsprechpartnerInnen: Biplab Basu: biplab_basu@reachoutberlin.de und
Helga Seyb: helga.seyb@gmx.net beide telefonisch unter 030-69568339 zu
erreichen.
Veranstalterin: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, realisiert aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie, unterstützt vom Republikanischen AnwältInnenverein und der HoltfortStiftung
*""Der Begriff des ""racial profiling"" ist aus den USA bekannt. Er umschreibt vor allem das Herausgreifen bestimmter Personen bei Personenkontrollen auf Grund ihres Aussehens (z.B. ethnische Herkunft, Hautfarbe).
In der Bundesrepublik verbietet sich eine solche Vorgehensweise schon auf Grund des Grundgesetzes und des rechtsstaatlichen Systems. Daher bedienen sich weder das Bundeskriminalamt (BKA) noch die Bundespolizei eines solchen Instrumentes."" (Deutscher Bundestag Drucksache 16/9061)
c/o ReachOut
Oranienstraße 159
10969 Berlin
März 2009
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