Die Welt braucht Afrika! Prinz Kum’a Ndumbe III. über das spirituelle Geheimnis Afrikas und was Hitler dort wollte

Eine interessante Begegnung zwischen Alexander Kluge und Prinz Kum’a Ndumbe III.

Die Veranstaltung präsentiert das Fernsehinterview zwischen dem bekannten deutschen Schriftsteller, Film- und Fernsehmacher Alexander Kluge und dem kamerunischen Historiker, Schriftsteller und Gründer von AfricAvenir International, Prinz Kum’a Ndumbe III., als Public Viewing. Die beiden Gesprächspartner werden im Rahmen des Gesprächs auf die deutsche Kolonialgeschichte in Kamerun, die Frage "Was wollte Hitler in Afrika?", gleichzeitig Titel eines Buches von Kum’a Ndumbe III., sowie den spirituellen Reichtum Afrikas eingehen.

(Alexandre) Kum’a Ndumbe III., in eine kamerunische Königsfamilie hineingeboren, kam 1961 zum ersten Mal nach Europa und absolvierte sein Abitur in München. Nach Abschluss seines Studiums der Literatur- und Humanwissenschaften in Lyon übte er dort für einige Jahre eine Lehrtätigkeit aus und promovierte zur Afrikapolitik der Nationalsozialisten. In den 1980ern leitete er das Institut für Deutschsprachige Studien an der Universität von Yaoundé in Kamerun und habilitierte schließlich an der Freien Universität Berlin über die Deutsche Afrikapolitik nach dem Zweiten Weltkrieg. 2002 kehrte Kum’a Ndumbe III. erneut nach Kamerun zurück, wo er an der Universität Yaoundé lehrt und die Stiftung AfricAvenir International in Douala leitet. Eine Anthologie seiner deutschen Werke erschien im Verlag Editions AfricAvenir/ Exchange & Dialogue (http://exchange-dialogue.com/) und besteht neben Sachbüchern zu Geschichte und Politik auch aus Vortragsbänden und Theaterstücken. Vor allem aber gilt Kum’a Ndumbe III. als “kultureller Brückenbauer“, Verfechter von Gleichberechtigung und Frieden sowie als eine der führenden Intellektuellen bei der kritischen Geschichtsaufarbeitung des afrikanischen Kontinents.

Alexander Kluge erhielt neben dem Großen Bundesverdienstkreuz (2007) mehrere Auszeichnungen auf den Gebieten Film, Fernsehen und Literatur, zuletzt den Deutschen Hörbuchpreis und Adolf-Grimme-Preis (2010). Neben seinen Filmanalysen und –theorien beinhaltet Kluges schriftstellerisches Werk zum größten Teil Kurzgeschichten und Erzählungen wie “Geschichten vom Kino“ (2007) und “Das Labyrinth der zärtlichen Kraft“ (2009).

Donnerstag, den 1. April 2010, 19.00 Uhr
Im Haus der Demokratie und
Menschenrechte,
Robert-Havemann-Saal (EG)

Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
Tram M4 Am Friedrichshain

Mit freundlicher Unterstützung von dctp.tv


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