Tagung Medien – Vielfalt nutzen! Perspektiven der Selbstorganisation

"Am Freitag, den 19. Juni 2009 von 15-20.30 Uhr lädt die Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit Neue deutsche Medienmacher und SFD – Schwarze Filmschaffende in Deutschland zur Tagung ""Medien – Vielfalt nutzen! Perspektiven der Selbstorganisation"", die der Frage nachgeht, welche Möglichkeiten Intiativen und Selbstorganisationen haben, die noch immer mangelnde kulturelle Vielfalt in der deutschen Medienlandschaft zu verändern und die Medien in unserer Einwanderungsgesellschaft offener und vielfältiger zu machen.
Fr, 19.6.09 15 bis 20:30 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Medien – Vielfalt nutzen!
Diversity in den Medien – welche Möglichkeiten haben NGOs?

Die zunehmende Vielfalt in der deutschen Einwanderungsgesellschaft spiegelt sich weder in der Berichterstattung noch in den Redaktionsräumen wieder. Jeder fünfte Einwohner in Deutschland besitzt mittlerweile einen sogenannten Migrationshintergrund, aber nur jeder fünfzigste Journalist. Auch in den einschlägigen Ausbildungsgängen zum Journalismus sind Nachwuchskräfte mit Migrationshintergrund auffallend unterrepräsentiert. In den Medien fehlen oftmals Perspektiven von Migranten und hinreichende Kompetenz für die Darstellung gesellschaftlicher Vielfalt. Viel zu häufig beherrschen Stereotypen die Berichterstattung. Der Gemüsehändler oder die Frau mit dem Kopftuch, die in fast jedem Fernsehbeitrag über Migration in Deutschland verwendet werden, sind Chiffren, die ein einseitiges und verzerrtes Bild abgeben. Es geht also nicht um die bloße Repräsentanz von Migranten und Migrantinnen in den Medien, sondern um eine realistische, differenzierte und sorgfältig recherchierte Darstellung des politischen und sozialen Alltags in der Einwanderungsgesellschaft.
Auf der Tagung ""Medien – Vielfalt nutzen! Perspektiven der Selbstorganisation"" wollen wir der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten Intiativen und Selbstorganisationen haben, diese Situation zu verändern und die Medien in unserer Einwanderungsgesellschaft offener und vielfältiger zu machen.
Mit:
Ralf Fücks - Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Marjan Parvand - Vorstandsvorsitzende Neue Deutsche Medienmacher e.V. & Redakteurin ARD-aktuell, Hamburg
Carol Campbell - Vorsitzende Schwarze Filmschaffende in Deutschland e.V., Berlin
Ferda Ataman - Neue Deutsche Medienmacher e.V.
Jean-Alexander Ntivyihabwa - Der braune mob e.V. media-watch
Simon Inou - M-MEDIA, Wien
Sharmila Badloe - Mira Media, Utrecht/Network of ethnic media professionals
Dr. Kai Gniffke - Chefredakteur ARD-aktuell, Hamburg
Prof. em. Dr. Ulrich Pätzold - TU Dortmund, Institut für Journalistik, Berlin
Rana Göroglu – freie Journalistin / Neue Deutsche Medienmacher e.V., Berlin
Brigitta Gabrin – radio multicult 2.0, Berlin
Mekonnen Mesghena - Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Daniela Milutin – WDR Funkhaus Europa, Köln
u.a.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit Neue deutsche Medienmacher und SFD – Schwarze Filmschaffende in Deutschland.
Anmeldung:
Die Anmeldung erfolgt über die unten stehende E-Mail Adresse
Informationen:
Mekonnen Mesghena
Fon: 030-28 534 240
E-Mail: diversity@boell.de
Internet: www.migration-boell.de
Veranstalter
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungsort
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Raum: Beletage
10117 Berlin, Schumannstr. 8
Mit der S-Bahn oder mit der U-Bahn bis Bahnhof Friedrichstraße. Ausgang über die Spree, dann Albrechtstraße, Reinhardtstraße überqueren und nach links in die Schumannstraße."

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