EN · FR · DE
 

Vortrag: „Unsere Opfer zählen nicht“ - Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Am Montag, den 31. August 2009 um 19 Uhr lädt das August-Bebel-Institut in Kooperation mit AfricAvenir zu einem Multimedia-Vortrag des Journalisten Karl Rössel zum Thema „Unsere Opfer zählen nicht.“ - Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg ein.

Am 1. September wird dem 70. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs (in Europa!) gedacht werden. Bis heute kommen die gravierenden Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die Dritte Welt in hiesigen Geschichts- und Erinnerungsdiskursen ebenso wenig vor wie die Opfer, die die Dritte Welt im Kampf gegen die faschistischen Achsenmächte auf sich genommen hat. Dabei sind diese enorm: allein Indien stellte 2,5 Millionen Kolonialsoldaten und China hatte mehr Opfer zu beklagen als Deutschland, Italien und Japan zusammen.

In der Dritten Welt gab es allerdings nicht nur Opfer, sondern auch Kollaborateure der faschistischen Achsenmächte, die im Krieg an deren Seite kämpften - von Nordafrika über Palästina, den Irak und Indien bis nach Indonesien. Der Vortrag gibt Einblick in ein hierzulande zumeist ignoriertes Kapitel der Geschichte. Der Journalist Karl Rössel (recherche inernational e.V.) wird den Vortrag über seine Recherchen mit Fotos und Hörbeispielen aus Interviews illustrieren.

In Kooperation mit dem Verein AfricAvenir International e.V.
Mo 31. August 2009, 19–21 Uhr in der Galerie im Kurt Schumacher Haus, Berlin Wedding, Beitragsfrei, Anmeldung bitte umgehend unter sohrabi@august-bebel-institut.de, Veranstaltung N 81

back to top