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Einladung zur Podiumsdiskussion: Erinnerung in der Einwanderungsstadt – Umgang mit geschichtlicher Verantwortung

Am 30. September 2009 um 17 Uhr lädt der Beauftragte des Senats für Integration und Migration zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Einladung zur Podiumsdiskussion: Erinnerung in der Einwanderungsstadt – Umgang mit geschichtlicher Verantwortung" in die Werkstatt der Kulturen ein.

Die Ausstellung "Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg" provoziert. Sie erinnert an die unzähligen Opfer; aber sie benennt auch die Kollaborateure. Die Werkstatt der Kulturen hatte es deshalb abgelehnt, die Ausstellung zu zeigen. Der Werkstatt der Kulturen wurde daraufhin Zensur vor-geworfen, den Kuratoren wiederum Rassismus.

Diese Kontroverse soll zum Anlass genommen werden für eine Podiumsdiskussion am letzten Tag der Ausstellung. Im Mittelpunkt sollen dabei weniger die konkreten Ereignisse stehen, sondern die der Debatte zugrundeliegende Fragestel-lung und Thesen: Wie viel Erinnerungskultur ist in einer Einwanderungsstadt nötig, wie viel muss wer aushalten, wer setzt wo welche Grenzen und wer bestimmt welche Inhalte? 

Es diskutieren:  

  • Joshua Kwesi Aikins,  Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)
  • Thomas Heppener   Leiter Anne-Frank-Zentrum
  • Sanem Kleff   Geschäftsführerin Schule Ohne Rassismus
  • Ulla Kux    Programmleiterin Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft
  • Mekonnen Mesghena,  Leiter des Referats Migration, Citizenship und Interkulturelle Demokratie der Heinrich-Böll-Stiftung 

Moderation: Günter Piening, Beauftragter des Senats für Integration und Migration

  • Veranstalter: Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration
  • Ort: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049  Berlin
  • Datum: 30. September 2009, 17 bis 18.30 Uhr 

Der Eintritt ist frei.

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