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Neu erschienen: Publikation "No Humboldt 21! Dekoloniale Einwände gegen das Humboldt-Forum""

Die Publikation "No Humboldt 21! Dekoloniale Einwände gegen das Humboldt-Forum" ist jetzt erhältlich!

Mit Texten von Kwame Opoku, Ciraj Rassool, Kien Nghi Ha, Pascale Obolo, Kokou Azamede, Edward Matenga, Aminata Traoré, Idrissou Njoya, Lilia Youssefi, Mboro Mnyaka Sururu und Christian Kopp.

Visuelle Arbeiten von Artefakte//anti-humboldt und AFROTAK TV cyberNomads, Kollagen von Stefan Endewardt und Hanna Prenzel und Bilder der Photographers in Solidarity, Layout von Dora Ferenczy.

Kritikpunkte der seit 2013 arbeitenden Kampagne „No Humboldt 21!“ erreichen ein immer breiteres Publikum. Seit der Grundsteinlegung fordert diese einen sofortigen Baustopp, damit der kolonialen Vergangenheit des Ortes, der ethnologischen Sammlung wie auch der dahinterstehenden Wissenschaft Rechnung getragen wird. Bis in das Jahr 2017 ist der von der Kampagne "No Humboldt 21!" geforderte Baustopp nicht eingetreten. Nun soll mit diesem Buch auch die Kritik an diesem revisionistischen Projekt mit in Berlins Mitte ziehen.

Die Publikation vereint Texte, Interviews, Kollagen und Bilder, die im Rahmen der von AfricAvenir mitgetragenen Kampagne entstanden sind und nun erstmalig in deutscher Sprache vorliegen. Hier finden ältere und neuere Beiträge zusammen und bilden ein Panorama des Insistierens über die letzten vier Jahre. Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen kommentieren das Museum und seine Sammlungen, stellen die Forderungen nach Rückgabe und entwerfen Visionen für einen gleichberechtigten Dialog, der dem koloniale Erbe des Berliner Schlosses und der ethnologischen Sammlungen Rechenschaft trägt. So lässt sich nachvollziehen, dass nicht die Institution selbst die ‚kritischen Einsichten‘ geboren hat, sondern dass diese durch die unermüdliche Arbeit von Aktivist*innen aus migrantisch-diasporischer Perspektive und der kritischen Kultur- und Bildungsarbeit Eingang in die Debatte gefunden haben.

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