EN · FR · DE
 

Schulveranstaltung: Flucht und Migration aus afrikanischen Perspektiven

Africavenir International e.V. bietet mit der Unterstützung der Theaterpädagoge Christel Gbaguidi, eine Reihe von Workshop an zwei verschiedenen Berliner Schulen an. Im Schulalltag bleibt oft wenig Zeit für Schüle*innen, um in einem geschützten und sensibilisierten Raum sich über Flucht und Migration auszutauschen. Das Projekt „Angekommen in Berlin und nun? Flucht und Migration aus afrikanischen Perspektiven” verbreitet unterrepräsentiertem Wissen unter den Zielgruppen Schüler, Studenten, Lehrkräfte usw. und in der deutschen Öffentlichkeit im Allgemeinen.

Die Einheiten in der Unterrichtsmaterialsammlung eignen sich insbesondere für Schüler*innen im Alter von 14 Jahren und älter. Durch die angebotenen Veranstaltungen sollen Schüler*innen frühzeitig erreicht werden, um sie interkulturell und politisch zu sensibilisieren und ihre Motivationen zu stärken, sich künftig aktiv in der Politik zu engagieren und somit zur Formung eines fruchtbaren Miteinanders der gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland, Europa und der Welt beizutragen. Der Fokus hier liegt explizit auf einem dialogorientierten und interkulturellen Ansatz und soll Selbstreflexion und neue Perspektiven für die Schüler*innen und deren Lehrer*rinnen auch ermöglichen. Dabei bilden neue Fähigkeit zum kritischen Denken und das notwendige Vokabular für ein tiefgehendes Verständnis der Diskussionen um die Themen Flucht, Migration und koloniale Einflüsse darauf zu vermitteln. Die Fähigkeiten, welche dadurch entwickelt werden, sowie Informationen werden den Schüler*innen helfen, Gesprächspartner*innen auf Augenhöhe zu begegnen, sei es Entscheidungsträger*innen, Eltern, Lehrer*innen oder Gleichaltrige. Mit den Unterrichtseinheiten wird den Schüler*innen Werkzeug in die Hand gegeben, um in den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Debatten fundierte, sachliche Argumente beitragen zu können, die gerade auch historisch und faktisch unzureichend informierten, populistischen Meinungen etwas entgegensetzen können und dabei einen Beitrag zum nachhaltigen demokratischen und antirassistischen bzw. anti-rechtsextremistischen Bildung zu leisten. Die Unterrichtseinheiten können in Unterrichtsfächer wie Politik, Sozialkunde, Geschichte, Geographie, Ethik und Religion.

Das Projekt wurde gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Mit freundlicher Unterstützung von Stiftung DO

back to top