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Book

Thomas Sankara. Die Ideen sterben nicht!

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Price: 15.90 EUR

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Thomas Sankara lebt! Der revolutionäre Präsident von Burkina Faso wurde 1987 nach nur vier Jahren im Amt durch ein internationales Komplott ermordet. Seine visionären Ideen von einem selbstbewussten, unabhängigen Afrika sind jedoch bis heute hochaktuell, seine Bedeutung für Burkina Faso und Afrika, aber auch für den Globalen Süden und weltweit, ist unschätzbar. Mit legendärem Charisma und einem unbändigen Willen zur Veränderung mobilisierte er im Sinne seiner progressiven Ideen zur Bildung eines afrikanischen Bürgersinns, zur Gleichstellung und Gleichberechtigung der Frauen, zu Menschenrechts-, Wirtschafts- und Umweltfragen und zur internationalen Solidarität.

AfricAvenir präsentiert diese Publikation als Hommage an den Revolutionär, Panafrikanisten und Internationalisten Thomas Sankara, dessen politische Philosophie und Weltanschauung durch diesen hochwertig produzierten Band zum ersten Mal auf Deutsch zur Verfügung steht. Insgesamt sind hier 17 der wichtigsten Reden sowie das letzte bekannte Interview, das die deutsche Journalistin Inga Nagel für Jeune Afrique wenige Tage vor seiner Ermordung führte, abgedruckt. Der Band setzt im März 1983 ein mit der Rede „Wer sind die Feinde des Volkes“ und geht dann chronologisch weiter bis zu seiner letzten Rede, die er am Abend seiner Ermordung halten sollte.

Eingerahmt werden diese Reden durch ein Vorwort und eine Schlussbetrachtung von Bruno Jaffré, französischer Journalist und Biograf Thomas Sankaras, der sich seit 1987 dafür einsetzt, dass Sankara und dessen Familie Gerechtigkeit wiederfährt. Als Spezialist hat Bruno Jaffré gemeinsam mit dem Redaktionsteam von AfricAvenir die wichtigsten Reden identifiziert und zu jeder dieser Reden eine Einführung verfasst.

Großformatige und in Duplex gehaltene historische Fotos von Thomas Sankara gehen jeder Rede voraus, jeweils mit einem markanten Zitat versehen.

Gebrochen wird das hier präsentierte historische Material durch farbige Bilder der Revolte in Burkina Faso von Oktober 2014, mit der das burkinische Volk den damals amtierenden Präsidenten und mutmaßlichen Mörder von Thomas Sankara, Blaise Compaoré, nach 27 Jahren aus dem Amt jagte. Die Aufnahmen der Fotografin Sophie Garcia illustrieren, wie Sankaras Ideen heute noch weiterleben!

Stimmen zum Buch
"Die Reden Sankaras sind klasse, bemerkenswert zeitlos wie frustrierend aktuell. Das Layout des Bandes gefällt mir, Schriftbild, Farbgebung und die Fotos vermitteln einen weiteren Eindruck des Inhalts. Sehr spannend!" Isabella Wiedersich, Leserin

"Die Übersetzung überliefert treffend die Gedanken, die Lebhaftigkeit, den Witz und die Entschlossenheit der Reden Sankaras in ihrer ursprünglichen Fassung. (...) Im Mittelpunkt des schön gestalteten Bandes stehen die Reden Sankaras und das daran veranschaulichte Schicksal des Landes. Sie verschaffen dem Leser ein anderes Bild von „Entwicklungsländern“. Es wird klar, dass diese Länder sich von innen heraus entwickeln können. „Entwicklungshilfe macht uns abhängig“, so ein berühmter Spruch von Sankara, der heute aktueller ist denn je." Wendpanga Eric Segueda, Rezension im Südlink 178

"Geht es nach den HerausgeberInnen des Bandes »Thomas Sankara – Die Ideen sterben nicht! Reden eines aufrechten und visionären Staatsmannes«, ist es längst überfällig, die Person und die politischen Konzepte Sankaras auch in Deutschland wieder bekannt zu machen und auf ihren Gebrauchswert für die Gegenwart zu befragen. Mit ihrer Zusammenstellung erstmals ins Deutsche übersetzter Reden aus seiner Zeit als Präsident leisten sie dazu einen wertvollen Beitrag. Thomas Sankara ist für linke AktivistInnen in Westafrika auch heute ein wichtiger Bezugspunkt; nicht zuletzt in den Protesten, die 2014 zum Rücktritt Compaorés führten, zeigte sich das. Die HerausgeberInnen tragen dem bei der Gestaltung des großformatigen Bandes Rechnung: Die Zusammenstellung der Originaltexte wird nicht nur durch kontextualisierende Einleitungen und historisches Bildmaterial ergänzt – es sind auch kleinere farbige Aufnahmen der jüngeren Demonstrationen und Aktionen eingebunden." Stefan Schoppengerd, Rezension im Express

Danksagung
Ein herzliches Dankeschön an die Übersetzer*innen Dorothea Kulla, András Dörner, Katrin Merabet, Jutta Himmelreich, Caroline Elias, Annika Missal, Ciaran Wrons-Passmann, Usha Ziegelmayer und Jana Kandarr sowie an die drei Lektor*innen Friederike Claussen, Jörg Rüdiger und Louisa Prause. Einen besonderen Dank außerdem an Jenny Baese, Ismaël Sanou und Nayeli Zimmermann, die für die grafische Konzeption und Umsetzung verantwortlich zeichnen!

Ein weiterer Dank gilt auch der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die finanzielle Unterstützung sowie den vielen Startnext-Spender*innen, die den Druck mitfinanziert haben!

Lesung buchen
In einem seit Jahren erprobten Format stellen wir auf Anfrage gern auch diese neue Publikation vor. Moderiert durch Nicolai Röschert oder Eric Van Grasdorff, liest Sara Hiruth Zewde (Schauspielerin) ausgewählte Reden aus dem Band. Im Anschluss findet eine Diskussion über Thomas Sankara statt. Anfrage an: info(at)africavenir.org

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