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Book

AfricAvenir (Hrsg.): Widerstand, Revolutionen, Renaissance - Stimmen zum sozialen Aufbruch in Afrika

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Price: 15.90 EUR

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Seit 2011 haben auf dem afrikanischen Kontinent grundlegende soziale, politische und ökonomische Umwälzungen stattgefunden, die gleichermaßen Hoffnung wie Verzweiflung wecken. Während die sozialen Proteste und Bewegungen gegen Landraub, Deregulierung, Privatisierung und Gentechnik zunehmen, finden neue und durch 'humanitäre Interventionen' legitimierte geostrategische Kriege auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die in dieser Publikation versammelten Artikel, Vorträge, Interviews, Blogs und literarisch-musikalischen Texte geben eben diesen Moment in der Geschichte des afrikanischen Kontinents wieder. Afrikanische AktivistInnen, Intellektuelle und Kreative haben eine Stimme, und in dieser vorliegenden Publikation haben sie auch das Wort.

Mit Beiträgen von: Samir Amin, Mahmood Mamdani, Firoze Manji, Louisa Dris-At Hamadouche, Yash Tandon, Kum’a Ndumbe III., Aminata Traoré, Emmanuel Iduma, Papy Maurice Mbwiti, Nigel C. Gibson, Ntone Edjabe, Arame Tall, Winfred Nyirahabineza, Masaké Kane, Nathan Irumba, Daouda Ouédraogo, Didier Awadi, Asume Osuoka, GRILA.

Inhaltsverzeichnis:

  • Vorwort
  • Seht, die Nigerianische Revolution hat begonnen, Blogeintrag von Emmanuel Iduma
  • Afrikanische Aufbrüche – Der Mut, die Zukunft neu zu erfinden, Artikel von Firoze Manji
  • Machtausgleich beginnt an den Wurzeln, Interview mit Winfred Nyirahabineza
  • Die Arabischen Revolutionen ein Jahr danach – Am Ursprung des Aufstandes der arabischen Völker, Artikel von Samir Amin
  • Ägypten heute: Die Herausforderungen für eine demokratische Volksbewegung, Facebookeintrag von Samir Amin
  • Wohin mit dem arabischen Frühling? Artikel von Louisa Dris-Aït Hamadouche
  • Billy les Kids – Lasst die Redefreiheit zu, lasst der Freiheit freien Lauf, the Kids, meine Brüder, Text von Papy Maurice Mbwiti
  • Eine Afrikanische Reflexion über den Tahrir-Platz, Vortrag von Mahmood Mamdani
  • Was ist mit dem versprochenen Land passiert? Post-Apartheid- Südafrika aus der Perspektive Frantz Fanons, Artikel von Nigel C. Gibson
  • 10 Jahre Chimurenga Magazine, Interview mit Ntone Edjabe
  • Grüner Donnerstag im Leben der Senegalesischen Nation – Der Tag, an dem sich alles änderte und die tickende Bombe endlich explodierte, Blogeintrag von Arame Tall
  • Das Wichtigste sind jetzt Süd-Süd-Kooperationen, Interview mit Masaké Kane
  • Landnahme, Nahrungsmittelspekulation und unfaire Handelsbedingungen im internationalen Agrarhandel und die Entwicklung eines nachhaltigen Agrarsektors zur Gewährleistung von Nahrungsmittelsicherheit, Vortrag von Winfred Nyirahabineza
  • Afrika muss endlich seine eigenen Entscheidungen treffen dürfen! Interview mit Nathan Irumba
  • In welchem Zustand möchten Sie das Land hinterlassen? Offener Brief von Daouda Ouédraogo
    Das, was sie sagen, Songtext von Didier Awadi
  • Entwicklungshilfe versus Solidarität, Vortrag von Yash Tandon
  • Entwicklungshilfe ist keine Solidarität, Interview mit Asume Osuoka
    Appell an die europäische und nordamerikanische Intelligenzija, Vortrag von Prince Kum’a Ndumbe III.
  • Das Scheitern und der Affront: Mali ist den Maliern zurückzugeben, Erklärung von Aminata D. Traoré
  • AFRICOM, Hände weg von Afrika! Raus aus Deutschland! Erklärung von GRILA anlässlich des 50. Jahrestages der Afrikanischen Einheit
  • Ist dies das Ende der Nigerianischen Revolution? Blogeintrag von Emmanuel Iduma
  • Literatur

"Die Stimmen zum sozialen Aufbruch in Afrika wirken entschlossen, mutig und optimistisch. Mal äußern sie sich in radikalen ökonomischen Analysen, mal in ansteckend begeisternden politischen Initiativen. Ein anspruchsvolles und lesenswertes Buch über die Perspektive des Südens, die hierzulande viel zu selten wahrgenommen wird." Birgit Morgenrath, DLF, Andruck

"In Form von Aritkeln, Blogbeiträgen, verschriftlichen Vorträgen, Interview, Facebookeinträgen sowie "literarisch-musikalischen" Texten (9) bringen knapp zwanzig afrikanische Aktivist_innen, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen ihre unterschiedlichen Perspektive und Themen ein. Dass einzig Afrikaner_innen zu Wort kommen, ist angesichts einer ihnen eher verschlossenen deutschen Öffentlichkeit bemerkenswert und bereichernd zugleich (...)" Franza Drechsel, Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 2014/HEFT3

"Während einige reformieren und dabei an westliche Diskurse wie die "gute Regierungsführung" anknüpfen, kämpfen andere gegen Imperialismus, und wieder andere stärken afrikanische Wurzeln. Das muss sich nicht immer gegenseitig ausschließen, kann es aber. Die Autor_innen teilen jedoch den Wunsch nach Selbstdefinition und danach, selbst Geschichte zi schreiben. Alle finden sie starke Worte, die zeigen, wie viel KRaft sie haben und wie groß ihr Wille ist, etwas zu verändern. Das inspiriert ungemein." Franza Drechsel, Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 2014/HEFT3

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