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Finissage & Kritische Reflexionen zum Weltsozialforum und den sozialen Bewegungen im Senegal

Zur Finissage der Ausstellung "Für eine bessere Welt" lädt AfricAvenir am Donnerstag, 14. Juli 2011 um 19h zum Dialogforum mit Ibrahima Thiam, Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Senegal, ein. Ibrahima Thiam war an den Vorbereitungen und der Durchführung des Weltsozialforums beteiligt, das im Februar 2011 in Dakar stattfand. Im Austausch mit ihm möchten wir das Weltsozialforum kritisch analysieren:

  • Welche zentralen Themen wurden bearbeitet, welche neuen Erkenntnisse gewonnen?
  • Welche zentralen Herausforderungen wurden für die afrikanischen Aktivist/innen deutlich?
  • Welche Bedeutung haben solche Großevents in Zeiten von Facebook und Twitter?
  • Welche Wirkungen hat das Weltsozialforum in Dakar und dem Senegal erzielt? Gibt es Zusammenhänge zu den aktuellen Demonstrationen gegen die von Präsident Wade angestrebte Verfassungsreform?

Diese und weitere Fragen aus dem Publikum stehen im Zentrum des Abends, der zugleich die Finissage der Ausstellung „Pour un monde meilleur! – Für eine bessere Welt!“ darstellt.

Dr. Ibrahima Thiam, 1973 in Dakar im Senegal geboren, studierte Politikwissenschaft, Anglistik und Wirtschaftswissenschaft. 2010 promovierte er zum Thema „Die Aspekte der Muriden im Senegal“ an der Universität Siegen. Er ist Mitarbeiter der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Dakar, Koordinator des Netzwerks Afrika in Siegen, Generalsekretär der African Union Siegerland e.V. und Mitglied der Afrikanischen Studenten-Union. Schwerpunktthemen seiner Arbeit sind: Die afrikanische Renaissance, der Demokratisierungsprozess in Afrika, Armutsbekämpfung in Afrika und der Einfluss von China auf dem Kontinent.

Dialogforum: Kritische Reflexionen zum Weltsozialforum und den sozialen Bewegungen im Senegal
Mit Ibrahima Thiam, Rosa-Luxemburg-Stiftung Dakar
14. Juli, 19 Uhr
Galerie Listros, Kurfürstenstraße 33, 10785 Berlin
U1, M48, M85 Kurfürstenstraße

Eintritt gegen Spende.


Gefördert aus Mitteln der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin, dem Evangelischen Entwicklungsdienst und der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

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