{"id":3614,"date":"2015-12-09T00:41:50","date_gmt":"2015-12-08T23:41:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/?post_type=portfolio&#038;p=3614"},"modified":"2023-12-09T00:45:56","modified_gmt":"2023-12-08T23:45:56","slug":"die-pflicht-sich-zu-erinnern-2015","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/projekt\/die-pflicht-sich-zu-erinnern-2015\/","title":{"rendered":"Die Pflicht, sich zu erinnern (2015)"},"content":{"rendered":"<div class=\"normal\">\n<div class=\"einleitung\">\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n2\">\n<h2>&#8220;Devoir de m\u00e9moire &#8211; Die Pflicht, sich zu erinnern&#8221;<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Mit der von Ibou Diop kuratierten Ausstellung \u201eDevoir de m\u00e9moire &#8211; Die Pflicht, sich zu erinnern\u201c mit Fotografien von Mansour Ciss Kanakassy pr\u00e4sentieren Sunugaal e.V und AfricAvenir International e.V. eine Hommage an drei gro\u00dfe senegalesische Musiker in Berlin und bieten eine intensiven Einblick in das Leben der senegalesischen Diaspora hier. Die Ausstellung im Centre Fran\u00e7ais de Berlin wird begleitet durch ein vielf\u00e4ltiges Film- und Kulturprogramm.<\/p>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n5\">\n<h3>&#8220;Devoir de M\u00e9moire &#8211; Die Pflicht, sich zu erinnern&#8221;, 17.7. &#8211; 1.8.2015, Centre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding)<\/h3>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">\u201eSenegal ist seit Jahrzehnten das`Labor f\u00fcr das zuk\u00fcnftige Afrika`, weil das Land die politische Idee nie vom Willen zur Macht getrennt hat. Gesellschaftliche Konflikte sind hier nie zum Selbstzweck verkommen, es ging bei Auseinandersetzungen stets um eine konkrete politische Alternative.\u201c (Achille Mbembe: Chronique d\u2019une R\u00e9volte).<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Was macht aber dieses \u201eLabor des zuk\u00fcnftigen Afrika\u201c in Berlin? Welche Spuren Senegals finden sich bei uns?<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mit der Ausstellung \u201eDevoir de m\u00e9moire\u201c von Mansour Ciss Kanakassy pr\u00e4sentieren Sunugaal e.V und AfricAvenir International e.V. eine Hommage an drei gro\u00dfe senegalesische Musiker in Berlin und bieten eine intensiven Einblick in das Leben der senegalesischen Diaspora hier.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Musiker Abdourahmane Gilbert Diop, Samba Sock und Makthar Ndiaye lebten \u00fcber 20 Jahre in Berlin und sind in den letzten Jahren verstorben. Mansour Ciss Kanakassy hat seine K\u00fcnstlerkollegen stets fotografisch begleitet und bietet in \u201eDevoir de m\u00e9moire\u201c einen einzigartigen Einblick in sein Archiv.<br \/>\nDie Ausstellung l\u00e4dt ein, in das senegalesische Leben und Kunstschaffen in Berlin einzutauchen. Die Trennlinie zwischen Alltag und Kunst verl\u00e4uft hier manchmal flie\u00dfend.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Vernissage findet in Anwesenheit von Mansour Ciss Kanakassy statt und wird durch Filmvorf\u00fchrungen, Konzerte, eine Soir\u00e9e S\u00e9n\u00e9galaise sowie eine Modenschau begleitet.<\/p>\n<p><b>Programm<\/b><\/p>\n<p>Fr, 17.07.2015, 19h (Spezial Korit\u00e9)<br \/>\nVernissage mit Mansour Ciss Kanakassy<br \/>\nDie Ausstellung im Centre Fran\u00e7ais wird mit einer Vernissage in Anwesenheit des international renommierten K\u00fcnstlers Mansour Ciss Kanakassy und des Senegalesischen Botschafters er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Essen und Livemusik<\/p>\n<p>Sa, 18.07.2015, 20h<br \/>\nLe sourire du serpent \u2013 The Snake Smile (OengU)<br \/>\nSpielfilm, Guinea\/F\/USA, 2005, 90 min<br \/>\nR: Mama Ke\u00efta<br \/>\nSp\u00e4t in der Nacht entschlie\u00dft sich Marion, die sich au\u00dferhalb des Stadtzentrums prostituiert, nach Hause zu fahren. Doch die Busfahrerin liegt tot im letzten Bus, der nie kommen wird. W\u00e4hrend Marion flucht, n\u00e4hert sich Adama der Bushaltestelle. Gefangen in diesem No Man\u2019s Land liegen ihre Nerven blank, denn der M\u00f6rder ist noch ganz in der N\u00e4he. Sie greifen einander an, konfrontieren ihre \u00c4ngste, um sich schlie\u00dflich Schritt f\u00fcr Schritt anzun\u00e4hern. Doch stopp, k\u00f6nnte Adama der M\u00f6rder sein?&#8230;<\/p>\n<p>Mi, 22.07.2015, 20h<br \/>\nDeutschlandpremiere<br \/>\nFilm \u201cUne simple parole\u201d (OengU)<br \/>\nDokumentation, S\u00e9n\u00e9gal\/Qatar, 2014, 63 Min.<br \/>\nR: Khady Sylla, Mariama Sylla Faye<br \/>\nIn diesem meditativen und poetischen Portrait begeben sich die Filmemacherinnen Khady und Mariama Sylla auf eine Reise ins l\u00e4ndliche Senegal, um die orale Geschichte ihrer Familie zu dokumentieren, deren letzte noch lebende Bewahrerin ihre Gro\u00dfmutter ist. Mit der Xalam (traditionelle Gitarre) im Hintergrund, erz\u00e4hlt Penda Sarr \u00fcber das einst bl\u00fchende Djoloff Reich, die Erniedrigungen der Kolonisation und die Hegemonie des geschriebenen \u00fcber das gesprochene Wort nach der Unabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Fr, 24.07.2015, 17h<br \/>\nModenschau mit Amincouture<br \/>\nDer in Berlin ans\u00e4ssige Senegalesische Modemacher wird uns seine neue Kollektion zwischen Tradition und Moderne, zwischen Senegal und Deutschland pr\u00e4sentieren.\u00a0 Seit vielen Jahren unternimmt Amincouture eine \u00e4sthetische Erneuerung und Weiterentwicklung der senegalesischen Mode, um die kulturellen Barrieren zu \u00fcberwinden. Seine Kreationen sind daher nicht durch Exotismus, sondern zuallererst durch sein handwerkliches K\u00f6nnen in einem multikulturellen Kontext charakterisiert.<\/p>\n<p>Fr, 24.07.2015, 19h<br \/>\nSoir\u00e9e S\u00e9n\u00e9galaise mit Nago Koita<br \/>\nUnter dem Titel \u201eLe commerce triangulaire \u2013 Der Dreieckshandel\u201c wird Nago Koita durch Musik und Tanz die Geschichte der verschleppten und versklavten Afrikaner\/innen erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Sa, 1.08.2015, 16h<br \/>\nPodiumsdiskussion von und mit SenegalesInnen<br \/>\nDie Rolle der Diaspora in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Senegals<\/p>\n<p>Sa, 1.08.2015, 20 Uhr<br \/>\nFilm \u201eRetour \u00e0 Gor\u00e9e\u201d (OengU)<br \/>\nDokumentation, Schweiz 2008, 110 Min.<br \/>\nR: Pierre Yves Borgeaud<br \/>\nDer Film ist ein musikalisches Road\u00a0 Movie \u00fcber die Reise des S\u00e4ngers Youssou N\u2019Dour auf den Spuren der aus Afrika verschleppten und versklavten Menschen und der Musik, die sie aufgrund dieser traumatisierenden Erfahrung erfanden: den Jazz. Sein Ziel: Ein Jazz Repertoire nach Afrika zur\u00fcck zu bringen und es auf Gor\u00e9e aufzuf\u00fchren, der Insel, die so symbolisch f\u00fcr den Sklavenhandel ist.<\/p>\n<p><b>Die K\u00fcnstler<\/b><\/p>\n<p>Mansour Ciss Kanakassy ist Bildhauer und Multimedia-K\u00fcnstler. Er setzt sich in seinen Werken mit der Zukunft Afrikas auseinander. Seine dezidiert politischen Werke wie der \u201eAfro\u201c, eine utopische panafrikanische W\u00e4hrung als Gegenentwurf zum Euro, ziehen immer auch die Verbindung zur Verantwortung Europas, insbesondere Berlins f\u00fcr die afrikanische Gegenwart.<\/p>\n<p>Abdourahmane Gilbert Diop k \u2020 galt als &#8220;Doyen der afrikanischen Musikszene&#8221; in Berlin. Er entstammte einer Dynastie westafrikanischer Griots, traditioneller Geschichtenerz\u00e4hler und -\u00fcberlieferer. Ein Engagement an der Schaub\u00fchne, ausgerechnet zur Auff\u00fchrung des umstrittenen Jean-Genet-St\u00fccks &#8220;Die N\u2026&#8221;, f\u00fchrte Diop vor 30 Jahren Berlin. Im Oktober 2006 gewann er beim Festival des JAZZ AWARD BERLIN den 1. Publikumspreis, im Juni 2007 den Europ\u00e4ischen F\u00f6rderpreis f\u00fcr Musik und Friedenskultur. Diop verstarb 2012.<\/p>\n<p>Samba Sock\u00a0 \u2020 wurde in Dakar geboren und macht seit seinem 17. Lebensjahr Musik. Seine erste Band war \u201eOrchestra Gala Yabe\u201c. 1979 kam Sock nach Berlin und gr\u00fcndete 1983 mit weiteren senegalesischen Musikern die Band \u201eSangomar\u201c. In loser Folge rief er dabei unterschiedliche Kollegen zusammen, um senegalesische Musik mit Jazz und Funk zu einer ganz speziellen Mixtur zu verbinden: Afro Jazz de luxe. Samba Sock verstarb 2014 in Berlin.<\/p>\n<p>Makhtar Ndiaye \u2020 ist in Mbour (Senegal) geboren war Musiker und hatte Abdouramane Gilbert Diop und Samba Sock begleitet. Er lebte \u00fcber 20 Jahre in Berlin und Mbour und ist kurz vor vor Samba Sock in Berlin verstorben.<\/p>\n<p>Centre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding)<br \/>\nM\u00fcllerstrasse 74<br \/>\n13349 Berlin<\/p>\n<p>Verkehrsanbindung:<br \/>\nU6-Rehberge oder Afrikanische Stra\u00dfe<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>\nIbou Diop<br \/>\n<a>i.diop(at)africavenir.org<\/a><br \/>\nT + 49 30 26 93 47 64<\/p>\n<p>Eintritt:<br \/>\nBesuch der Ausstellung: Freier Eintritt<br \/>\nVernissage &amp; Podiumsdiskussion: Freier Eintritt<br \/>\nFilme: 6\u20ac<br \/>\nSoir\u00e9e S\u00e9n\u00e9galaise: 15\u20ac inkl. Abendessen<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung von:<br \/>\nSunugaal e.V. &amp; AfricAvenir International e.V.<\/p>\n<p>In Kooperation mit:<br \/>\nCentre Fran\u00e7ais de Berlin (Wedding)<\/p>\n<p>Mit finanzieller Unterst\u00fctzung<br \/>\nLandesstelle f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit, Stiftung Umverteilen<\/p>\n<p>\u201eDevoir de m\u00e9moire\u201c<br \/>\nDie Pflicht, sich zu erinnern<br \/>\nAusstellung von Mansour Ciss Kanakassy im Wedding, kuratiert von Ibou Diop<\/p>\n<p>17.07.-02.08.2015<br \/>\nCentre Francais de Berlin<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Eine Veranstaltung von<br \/>\nSunugaal e.V und AfricAvenir International e.V.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n6\">\n<h5>Organisiert von:<\/h5>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-imagerow csc-textpic-imagerow-last\">\n<div class=\"csc-textpic-imagecolumn csc-textpic-firstcol\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_Sunugaal_Logo_Black_ff4621e487.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"73\" border=\"0\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic-imagecolumn csc-textpic-lastcol\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_AfA_logo300dpi20cm_b9ae9535fa.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"27\" border=\"0\" \/><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n7\">\n<h5>In Kooperation mit:<\/h5>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/fileadmin\/_processed_\/csm_Logo-CFB_web_96bd98cdfb.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"84\" border=\"0\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n8\">\n<h5>Mit freundlicher Unterst\u00fctzung durch:<\/h5>\n<\/div>\n<div class=\"csc-textpic csc-textpic-left csc-textpic-above\">\n<div class=\"csc-textpic-imagewrap\">\n<div class=\"csc-textpic-imagerow csc-textpic-imagerow-last\">\n<div class=\"csc-textpic-imagecolumn csc-textpic-firstcol\">\n<div class=\"csc-textpic-image csc-textpic-last\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3616\" src=\"https:\/\/www.africavenir.org\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/csm_umverteilen-logo_a84e6c0387.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"43\" \/><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Devoir de m\u00e9moire &#8211; 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