{"id":3626,"date":"2012-12-09T01:08:01","date_gmt":"2012-12-09T00:08:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.africavenir.com\/?post_type=portfolio&#038;p=3626"},"modified":"2023-12-09T01:08:25","modified_gmt":"2023-12-09T00:08:25","slug":"der-mythos-des-gottes-geld-2012","status":"publish","type":"portfolio","link":"https:\/\/www.africavenir.org\/en\/projekt\/der-mythos-des-gottes-geld-2012\/","title":{"rendered":"Der Mythos des Gottes Geld (2012)"},"content":{"rendered":"<div class=\"normal\">\n<div class=\"einleitung\">\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"einleitung\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n2\">\n<h2>BERLINPREMIERE: \u201eDu Mythe du Dieu Argent \u2013 Vom Mythos des Gottes Geld\u201c. Tanztheater des Ensembles \u201eDialogues In\u00e9vitables\u201c, 14. und 15. November 2012, 20 Uhr<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Am\u00a0<b>Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. November 2012<\/b>, jeweils um\u00a0<b>20 Uhr<\/b>\u00a0l\u00e4dt AfricAvenir zu\u00a0BERLINPREMIERE des\u00a0<b>Tanztheaterst\u00fccks \u201eDu Mythe du Dieu Argent \u2013 Vom\u00a0Mythos des Gottes Geld&#8221;<\/b>, eine beninisch-italienische Koproduktion des Ensembles\u00a0<i>\u201eDialogues In\u00e9vitables\u201c<\/i>.\u00a0<b>Publikumsgespr\u00e4ch am 14. November<\/b>\u00a0im Anschluss an die Vorstellung<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Ort: Haus der Berliner Festspiele, Seitenb\u00fchne<\/b><br \/>\nSchaperstra\u00dfe 24, 10719 Berlin<br \/>\nU Spichernstra\u00dfe<\/p>\n<p><b>Kartenreservierung<\/b><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.berlinerfestspiele.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.berlinerfestspiele.de<\/a><br \/>\nEintritt 15\u20ac, erm. 8\u20ac<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n3\">\n<h2>Hintergrund des Projekts<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Im Jahr 2010 lud AfricAvenir International e.V. Dank der F\u00f6rderung des Ausw\u00e4rtigen Amtes die beninische Theatergruppe \u201eAgbo N\u2019Koko\u201c nach Berlin ein, die unter der Leitung von Ousmane Aledji das neue St\u00fcck \u201eTraumatismes \u2013 Traumata\u201c im Haus der Kulturen der Welt urauff\u00fchrte. Ausgehend von diesem Projekt entwickelten sich f\u00fcr AfricAvenir neue Kontakte zur Theater- und Tanzszene im Benin, vor allem zum Ensemble \u201eDialogues In\u00e9vitables &#8211; Unvermeidbare Dialoge\u201c.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dabei handelt es sich um ein international und interkulturell ausgerichtetes k\u00fcnstlerisches und soziokulturelles Projekt, das sich explizit dem Thema \u201einterkulturelle Dialoge\u201c an unterschiedlichen Orten in Europa und Afrika widmet. Das Projekt ist 2005 von der italienischen T\u00e4nzerin und Choreographin Francesca Pedull\u00e0 und dem beninischen Musiker Eric Acakpo entwickelt worden und wuchs in der Folge durch Partnerschaften zwischen den Organisationen CQB aus Italien, \u201eCr\u00e9ations Entrelac\u00e9es\u201c aus Frankreich und \u201eSonagnon\u201c aus Benin. Die Unvermeidbaren Dialoge bringen jedes Jahr K\u00fcnstler\/innen, Mitglieder zivilgesellschaftlicher Gruppen und kulturelle Multiplikatoren aus verschiedenen L\u00e4ndern an unterschiedlichen Orten in Westafrika und Europa zusammen, um Begegnungen, Austausch und gemeinsames interdisziplin\u00e4res k\u00fcnstlerisches Schaffen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Ziel der \u201eunvermeidbaren Dialoge\u201c ist es explizit nicht, \u201eafrikanische Kultur\u201c in Europa zu pr\u00e4sentieren oder umgekehrt. Im Gegenteil, Ziel ist es, etwas Neues, Gemeinsames zu schaffen sich in diesem Schaffensprozess kennen zu lernen, zu reiben, Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszuloten und sich durch diese Erfahrungen tats\u00e4chlich n\u00e4her zu kommen. 2007 fand die Inszenierung des ersten Schauspiels \u00abDans la Ville pr\u00e8s de la mer\u00bb statt, das Cotonou und seinen Widerspr\u00fcchen als afrikanische Metropole gewidmet wurde.<br \/>\n2008 erm\u00f6glichte die Zusammenarbeit mit dem italienischen Verein Association CQB und dem franz\u00f6sischen Verein Cr\u00e9ations Entrelac\u00e9es eine gr\u00f6\u00dfere Teilnahme nichtafrikanischer K\u00fcnstler am Projekt, fortan wurde der Kontakt in zahlreichen Austauschprojekten intensiviert und die internationalen Kompanie DIALOGUES INEVITABLES wurde geboren.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Kompanie tritt zum ersten Mal beim Theater Verdure des CCF in Cotonou mit \u00abMalentendus&#8230; et Autres Choses\u00bb auf: Missverst\u00e4ndnisse und daraus resultierende Gewalt, Angst, Ironie, Separation wurden durch Wortspiele thematisiert, die in Begegnungen zwischen unterschiedlichen Sprachen und Traditionen eine zentrale Rolle spielen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">2009 arbeitet die Kompanie zur Rolle des Geldes und der allgegenw\u00e4rtigen F\u00f6rderung des Konsums, der grenz- und kultur\u00fcberschreitend ein gemeinsames Element im Leben aller Inividuen und Gemeinschaften darstellt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Auch bei diesem Thema sieht die Kompagnie den Dialog als unvermeidbar an, als einzigen Weg, gemeinsam Widerstand zu leisten gegen ein System, in dem alles zum Konsumgegenstand, zur Ware reduziert wird.<\/p>\n<p>Dialogues In\u00e9vitables Large Size, mit 25 K\u00fcnstlern auf der B\u00fchne, wurde beim CCF in Cotonou und beim Jardin Br\u00e9silien de Ouidah aufgef\u00fchrt und in das Programm der zehnten Ausgabe des FITHEB (Internationales Theaterfestival in Benin) aufgenommen. Dank zahlreicher Unterst\u00fctzer kam die Kompanie 2010 zum ersten Mal in Europa an. W\u00e4hrend einer Residenz wurde das \u00abwork in progress\u00bb \u00abDu Mythe du Dieu Argent\u00bb geschaffen und im September 2010 beim Centre Chor\u00e9graphique Trois C-L in Luxemburg und in Br\u00fcssel aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das St\u00fcck w\u00fcrde schlie\u00dflich 2011 im Rahmen des Projekts \u00ab Dialogues In\u00e9vitables VII Escales Atypiques &#8211; GENOVA : Dynamiques de Migration \u00bb in das Programm des Theater dell&#8217;Archivolto in Genua aufgenommen. Nach Auff\u00fchrungen 2010 in Br\u00fcssel, 2011 im Benin und im Januar 2012 in Genua wird das Team nach Berlin kommen und das Tanztheaterst\u00fcck \u201eLe Mythe du Dieu Argent \u2013 Der Mythos des Gottes Geld\u201c im Haus der Berliner Festspiele pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.assocqb.it\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.assocqb.it<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.dailymotion.com\/DIALOGUES_INEVITABLES\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.dailymotion.com\/DIALOGUES_INEVITABLES<\/a><br \/>\nProgrammierung, Organisation und Verwaltung: <a>associazionecqb(at)gmail.com<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<p><a href=\"http:\/\/vimeo.com\/39860960\">Du Mythe du Dieu Argent [The Myth of the God Money]<\/a> from <a href=\"http:\/\/vimeo.com\/user3362337\">Davide Francesca<\/a> on <a href=\"http:\/\/vimeo.com\">Vimeo<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n5\">\n<h2>Pressestimmen (kleine Auswahl)<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\"><i>&#8220;Das Konsumverhalten teilt und eint die Reichen und die Armen. Es teilt sie, da es soziale Ungleichheiten schafft, und eint sie, indem es sie trotz verschiedener finanzieller M\u00f6glichkeiten verschlingt. Die Reise der \u201eDialogues In\u00e9vitables\u201d, die die Gruppe geschaffen hat, um eine Br\u00fccke zwischen Europa und Afrika zu bauen, hat ihren Anfang in diesem Paradox&#8230;. Die Performance \u201eDu Dieu du Mythe Argent&#8221; nutzt die symbolische Kraft dieses Mythos, um die Geschichte der Menschheit mit all ihrer Gr\u00f6\u00dfe und Verdorbenheit zu erz\u00e4hlen. Zeitgen\u00f6ssischer Tanz und afrikanische sowie westliche Musik verbinden sich und richten den Fokus auf die St\u00e4rke der Thematik und ihre suggestive Kraft.&#8221;<\/i>\u00a0Diego Curcio, CORRIERE MERCANTILE, 11\/02\/2012<\/p>\n<p><i>\u201c(&#8230;) von der klassischen griechischen und der traditionellen afrikanischen Mythologie inspiriert entsteht ein modernes M\u00e4rchen, in dem jede und jeder unabh\u00e4ngig von ihrer Herkunft SklavInnen des Gott des Geldes sind. &#8230;. &#8220;Du Mythe du Dieu Du Argent&#8221; zelebriert in einer Explosion aus Tanz, Musik und Theater schamlos die brillante und sensible F\u00e4higkeit der Menschheit, zeigt aber auch auf, wie engstirnig und ordin\u00e4r sie sein kann.\u201c<\/i>\u00a0Simona Griggio, IL SECOLOXIX, 09\/02\/2012<\/p>\n<p><i>&#8220;Ein begeistertes Publikum empfing \u201eDu Mythe du Dieu Argent&#8221;. Aus Benin, Kanada, Frankreich, Italien und dem Senegal stammend, haben K\u00fcnstlerInnen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Hintergr\u00fcnden eine fesselnde Performance erschaffen, in der verschiedene artistische Sprachen in eine Botschaft \u00fcbersetzt werden, die uns dazu anregt, \u00fcber die moderne Gesellschaft nachzudenken.\u201c<\/i>\u00a0Serena Massolo, GAZZETTINO SAMPIERDARENESE 02\/2012<\/p>\n<p><i>\u201cEine Ekstase aus K\u00f6rpern die rollen, einander schubsen und sich jagen als k\u00f6nne die K\u00e4lte des Mediums niemals die Unordnung und ungez\u00fcgelte Bewegung des Strebens nach Geld, der einzigen uns gemeinsamen Sprache, abmildern. Kost\u00fcme h\u00e4ufen sich auf der B\u00fchne an, f\u00fcr ein Fotoshooting in Eile angezogen, Kleider, die nicht wirklich den K\u00f6rper bedecken und niemals W\u00e4rme erzeugen k\u00f6nnen&#8230; Kleider, die, in Afrika genauso wie in Europa, die grenzenlose Eitelkeit nur verst\u00e4rken. (&#8230;.) Es gibt viele Interpretationen des Werkes von Francesca Pedulla, Eric Acakpo und David Francesca, die zeigen, wie Kunst zum m\u00e4chtigsten Mittel kultureller Vermittlung werden kann, in der jede symbolische Geste die Geschichte der L\u00e4nder in sich tr\u00e4gt, aus denen dieses Projekt entspringt oder die es durchquert hat, von Benin \u00fcber Genua nach Berlin und noch weiter.\u201c<\/i>\u00a0Marina Giardina, WWW.RETECONTEMPOLIGURE.IT 02\/2012<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n6\">\n<h2>Synopsis<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\"><b>Der Gott namens Geld ist ein Schelm<\/b>\u00a0\u2013 das wissen wir nicht erst seit der Finanzkrise. Auf die Erde geschickt, um Tauschgesch\u00e4fte zu erm\u00f6glichen, macht er sich einen n\u00e4rrischen Spa\u00df daraus mit den Schw\u00e4chen der Menschen zu spielen und wird dabei immer m\u00e4chtiger.\u00a0<b>Ironisch und vieldeutig<\/b>\u00a0nimmt uns VOM\u00a0MYTHOS DES GOTTES GELD mit, in ein fiktives und doch vertrautes Universum.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das Tanztheaterst\u00fcck \u201eVom\u00a0Mythos des Gottes Geld\u201c resultiert aus der langj\u00e4hrigen Zusammenarbeit zwischen der italienischen T\u00e4nzerin und Choreographin\u00a0<b>Francesca Pedulla<\/b>, dem beninischen Musiker\u00a0<b>Eric Acakpo<\/b>\u00a0sowie weiteren K\u00fcnstlern aus Deutschland, Belgien, Benin, Senegal, Kanada und Italien. Entstanden ist eine\u00a0<b>Kombination traditioneller und zeitgen\u00f6ssischer Tanzstile aus Afrika und Europa<\/b>\u00a0zu einer neuen Sprache, einem neuen gemeinsamen Dialekt. Vielfalt und individuelle Besonderheiten werden dabei nicht versteckt, sondern wertgesch\u00e4tzt und in den Dienst einer aktuellen Botschaft gestellt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dramaturgisch ist das St\u00fcck auf drei Ebenen angelegt: Zun\u00e4chst handelt es sich um die Erz\u00e4hlung vom\u00a0Mythos\u2018 des Gottes Geld durch die Gesten der T\u00e4nzer und die Stimme der Gan Gan, eines traditionellen Yoruba Percussion Instrumentes. In einem zweiten Teil werden die Priester und Gefolgsleute dieses Gottes vorgestellt. Dies geschieht durch lebendige Bilder, die getragen werden von symbolischen und bisweilen grotesken Figuren, die unserer kollektiven Imagination entspringen. Schlie\u00dflich erm\u00f6glicht die Choreographie eine Abstraktion von den konkreten Bildern und eine ausdrucksstarke Reflexion \u00fcber das menschliche Dasein und die Kraft des Tanzes.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Zuschauer kann der Erz\u00e4hlung im Rhythmus der einzelnen Szenen folgen oder er konzentriert sich auf die Details der Mikro-Geschichten in jedem einzelnen Bild. Dem Publikum wird dabei ein Spiegel vorgehalten: Denn das St\u00fcck zeigt die Menschen ebenso genial wie feinf\u00fchlig, aber auch ebenso kleingeistig wie vulg\u00e4r.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>K\u00fcnstlerische Leitung: ERIC ACAKPO und FRANCESCA PEDULL\u00c0<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Inszenierung: Davide Francesca und Francesca Pedull\u00e0<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Musikalische Leitung: ERIC ACAKPO<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Choreographie: Francesca Pedull\u00e0 gemeinsam mit den K\u00fcnstler\/innen<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Besetzung:<\/b>\u00a0ERIC ACAKPO (Benin), RICHARD ADOSSOU (Benin), Aliou Guessere (Benin), ANICET GILDAS AIMONDE (Benin), PAPIS NDOYE (Senegal), KELLY KEENAN (Kanada), ROBERTA MESSA (Italien), SARA PARISI (Italien), FRANCESCA PEDULL\u00c0 (Italien), ANTOINE RENOUARD (Frankreich), MEDARD SOSSA (Benin), SARA TASSARA (Italien)<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Musik:<\/b>\u00a0ERIC ACAKPO et LORENZO GASPERONI<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Licht und Technik:<\/b>\u00a0LUCIANO NOVELLI<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Video:<\/b>\u00a0ANTOINE RENOUARD<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Kost\u00fcme:<\/b>\u00a0DAVIDE FRANCESCA<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Masken \/ Skulpturen:<\/b>\u00a0DAVIDE DALL\u2019OSSO<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Organisation, Programmierung und Verwaltung:<\/b>\u00a0ASSOCIATION CQB (Italien) und ASSOCIATION SONAGNON (Benin)<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>BERLINPREMIERE\u201eDu\u00a0Mythe du Dieu Argent \u2013 Vom\u00a0Mythos des Gottes Geld\u201cTanztheater des Ensembles \u201eDialogues In\u00e9vitables\u201c<br \/>\n14. und 15. November 2012, 20 Uhr<br \/>\nPublikumsgespr\u00e4ch am 14. November im Anschluss an die Vorstellung<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Ort: Haus der Berliner Festspiele, Seitenb\u00fchne<br \/>\nSchaperstra\u00dfe 24, 10719 Berlin<br \/>\nU Spichernstra\u00dfe<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Eintritt: 15\u20ac, erm. 8\u20ac<\/b><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><b>Kartenreservierung 14.11.12 20:00 Uhr:<\/b><br \/>\n<a href=\"https:\/\/tickets.kbb.eu\/kbb.webshop\/webticket\/shop?event=4383&amp;language=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/tickets.kbb.eu\/kbb.webshop\/webticket\/shop?event=4383&amp;language=de<\/a><\/p>\n<p><b>Kartenreservierung 15.11.12 20:00 Uhr:<\/b><br \/>\n<a href=\"https:\/\/tickets.kbb.eu\/kbb.webshop\/webticket\/shop?event=4384&amp;language=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/tickets.kbb.eu\/kbb.webshop\/webticket\/shop?event=4384&amp;language=de<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n7\">\n<h2>K\u00fcnstlerbiographien<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\"><b>Francesca Pedull\u00e0 (Italien)\u00a0 &#8211; Regisseurin &#8211; Choreografin &#8211; Darstellerin<\/b><br \/>\nT\u00e4nzerin, P\u00e4dagogin und Choreografin. Hochschulabschluss: Theater- und Schauspielgeschichte. Sie studiert und praktiziert Tanz aus Afrika seit 1991. 1999 wird sie diplomierte Professorin des afrikanischen Tanzes bei FEIDA (Bordeaux, France). Ihre k\u00fcnstlerische Laufbahn wird durch den Unterricht von Koffi Koko stark beeinflusst. 2001 erwirbt sie einen Abschluss im Fachbereich Pantomime und Schauspiel am Theater Carlo Felice in Genua. 2009 wird sie zertifizierte P\u00e4dagogin des Axis Syllabus. Seit 1998 besucht sie Benin j\u00e4hrlich, um ihre Kenntnisse der beninischen Kultur zu vertiefen, ihre Kunstrecherche zu erweitern und sich der Frage des interkulturellen Dialogs und der Kommunikation zu widmen. 2006 gr\u00fcndet sie den Verein Association Sognanon mit Eric Acakpo. Seit 2006 ist sie Gr\u00fcndungsmitglied des Kultur- und Kunstvereins CQB mit Sitz in Genua\/ Italien. Seit 2008 ist sie gemeinsam mit Eric Acakpo k\u00fcnstlerische Leiterin des internationalen Projekts \u00abDialogues In\u00e9vitables\u00bb. Sie reist zwischen Europa und Benin, um ihre Kunstrecherche und ihre p\u00e4dagogischen Projekte durchzuf\u00fchren. Ihre letzten Werke: Coeur Farouche (2004), Duo mit Frey Faust, Parole al vento e fondi di caff\u00e8 pour la Compagnie CQB (2007), Two Among Us (2010) mit Frey Faust und Richard Adossou, und im Rahmen der kulturellen und k\u00fcnstlerischen Austauschprojekte realisiert von den Vereinen Sonagnon, CQB et Cr\u00e9ation Entrelac\u00e9es: Dans la ville pr\u00e8s de la mer (2007), Malentendus et autres choses (2008), Dialogues In\u00e9vitables XL (2009), vorgef\u00fchrt im M\u00e4rz 2010 bei der 10. Ausgabe des FITHEB, Du mythe du Dieu Argent (2010).<\/p>\n<p><b>Davide Francesca (Italien) \u2013 Regisseur \u2013 Kost\u00fcme<\/b><br \/>\nEin polyvalenter K\u00fcnstler, der Architektur, Theater, Tanz und Gesang studierte. Im Jahr 2000 machte er sein Diplom am Theater Carlo Felice in Genua im Bereich Oper. Sein Kontakt mit den Meistern des Tanzes Butoh erlaubten ihm sein Solost\u00fcck Solocontrotutti und seine Performances u.a. \u00abL\u2019\u00e9pouse de papier\u00bb, \u00abIn between\u00bb und \u00abSilence 33\u00bb zu erarbeiten. Durch seine Performances fordert er das Publikum dazu auf, sich mit verschiedenen R\u00e4umen und Menschen unterschiedlicher Herkunft zu konfrontieren; insbesondere durch \u00abLe passant consid\u00e9rable\u00bb, ein Projekt des \u201eperformativen Stadtreliefs\u201c. Seit 2007 ist er Inszenierte er u.a. Die Hochzeit des Figaro und die Zauberfl\u00f6te.<\/p>\n<p><b>Eric Acakpo (Benin) \u2013 Musikdirektor \u2013 Komposition &#8211; Musiker<\/b><br \/>\nPr\u00e4sident der Association Sonagnon, T\u00e4nzer und Musiker. Aufgewachsen mit den Rhythmen und traditionellen T\u00e4nzen in seiner Heimat Benin, beginnt seine k\u00fcnstlerische Laufbahn als T\u00e4nzer in unterschiedlichen Folkloregruppen. Seit 2000 ist er T\u00e4nzer und Musiker in der Gruppe Vodoo Brass Band, mit der er an mehreren Festivals in Europa teilnimmt. Seit 2005 veranstaltet er in Zusammenarbeit mit der Choreografin Francesca Pedull\u00e0, Workshops zu traditionellen T\u00e4nzen beim Centre Culturel Fran\u00e7ais in Cotonou (Benin). 2006 gr\u00fcndete er den Verein Association Sonagnon, dessen Ziel es ist, die Kunst und Kultur des Benin zu erhalten und eine Plattform f\u00fcr den Austausch von K\u00fcnstlern zu schaffen. Sein Bildungsweg und seine k\u00fcnstlerische Erfahrung zeichnen sich durch seine Zusammenarbeit mit renommierten K\u00fcnstlern wie Koffi Koko, Vincent Haris\u2019Do, Salia Sanou und durch seine zahlreichen Reisen in Europa und Lateinamerika aus.<\/p>\n<p><b>Richard Adossou (Benin) \u2013 Darsteller<\/b><br \/>\nEr begann seine professionelle Karriere im Ballet National du B\u00e9nin, wo er sowohl als T\u00e4nzer als auch als Choreograf t\u00e4tig war. Gleichzeitig absolvierte er zahlreiche Weiterbildungen im Ausland, haupts\u00e4chlich im Bereich des zeitgen\u00f6ssischen Tanzes. Er studiert seit 2005 regelm\u00e4\u00dfig am Centre International de Formation en Danses Africaines Traditionelles et Contemporaines \u00ab ECOLE DES SABLES \u00bb von Toubab Dia Law im Senegal. Seit 2005 ist er einer der K\u00fcnstler im Team des Projekts Dialogues In\u00e9vitables. 2006 gr\u00fcndete er seine eigene Tanzkompanie und 2007 den kulturellen Verein Association Rich&#8217;culture in Cotonou. Als T\u00e4nzer und Choreograph ist er zwischen Europa und Afrika st\u00e4ndig auf Reisen.<\/p>\n<p><b>Rameaux Aguidissou (Benin) &#8211; Musiker<\/b><br \/>\nEin junger Perkussionist aus Ouidah, der seit seiner Kindheit in die traditionellen Rythmen seiner Familie eingef\u00fchrt wurde. Er ist Musiker der Folkloregruppe Super G\u00e9nies und spielt bei den Tanzworkshops von Vincent Haris\u2019Do und Salia Sanou. Seit 2005 arbeitet er mit Association Sonagnon zusammen.<\/p>\n<p><b>Anicet Gildas Aimonde (Benin) &#8211; Komposition &#8211; Musiker<\/b><br \/>\nPianist und Arrangeur. Er hat mitgewirkt an den Musikalben SEHOUE und MaHU MaHU des beninischen K\u00fcnstlers RaBBI SLO, und bei MEDESSE der Gruppe aFaFa (2004). Er hat an unterschiedlichen nationalen und internationalen Tourneen mit verschiedenen beninischen Stars wie Sagbohan, Nel Oliver und Rabbi Slo w\u00e4hrend der Festivals Gospel, Racine und FITHEB, teilgenommen. Das Jahr 2003 zeichnete sich insbesondere durch unterschiedliche Tourneen mit erfolgreichen K\u00fcnstlern der Elfenbeink\u00fcste wie Africa We, Enfant Sirop et Petit Yod\u00e9 aus. Seit 2005 ist er Musiker im Projekt Dialogues In\u00e9vitables. Seit 2009 ist er Mitglied des Kulturvereins Association Sonagnon.<\/p>\n<p><b>Kelly Keenan (Canada) \u2013 Darstellerin<\/b><br \/>\nKelly Keenan ist T\u00e4nzerin, Choreografin und P\u00e4dagogin ans\u00e4ssig in Montreal. Urspr\u00fcnglich aus Toronto machte Kelly 2001 ihren LADMMI-Abschluss. Kurz danach ist sie nach Europa umgezogen und erhielt ein Zertifikat in der Methode Axis Syllabus bei Frey Faust. Sie war in den Werken von Lynda Gaudreau, K.G. Guttman, Francesca Pedull\u00e0 und Human Playground zu sehen und gewinnt zunehmend Sichtbarkeit mit ihrer eigenen Arbeit. Waypoints, ein f\u00fcr die T\u00e4nzerin Johanna Bienaise geschaffenes Solo, wurde bei La Piscine (Montreal), Cit\u00e9 Danse (Grenoble) und Kinetic Studio (Halifax) aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>Roberta Messa (Italien) &#8211; Darstellerin<\/b><br \/>\nNach ihrem Musik- und Klavierstudium am Conservatoire G.Tartini (Triest \/ Italien) beginnt sie ihre Karriere als T\u00e4nzerin mit Francesca Pedull\u00e0. Sie lernt afrikanischen Tanz kennen und vertieft dessen Studium mit verschiedenen Lehrern (Koffi Koko, Achille Acakpo, Ibrahima Coulibaly, Salia Sanou, Medard Sossa) und einer Analyse der Methode Axis Syllabus mit Frey Faust. Derzeit studiert sie zeitgen\u00f6ssischer Tanz mit mehreren Choreografen (Giovanni Di Cicco, Frey Faust, Piera Pavanello, Francesca Pedull\u00e0) und lehrt zeitgen\u00f6ssischen Tanz in Genua. Seit 2008 ist sie Gr\u00fcndungsmitglied von Association CQB. Der Verein setzt sich f\u00fcr die Realisierung von soziokulturellen Projekten, die sich dem Thema interkulturelle Begegnung widmen, und die Schaffung neuer k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen ein.<\/p>\n<p><b>Luciano Novelli (Italien) \u2013 Licht<\/b><br \/>\nVerantwortlicher f\u00fcr Technik des Theater Carlo Felice in Genua. Er gestaltet die Lichttechnik mehrerer Lyrikopern beim Theater Carlo Felice und beim Musiktheater del Maggio Fiorentino. Er wirkt seit langem an verschiedenen unabh\u00e4ngigen Projekten mit. Zusammen mit Francesca Pedull\u00e0 realisiert er die Schauspiele \u201cDedicato a Rosetta\u201d, \u201cCoeur farouche\u201d und \u201cAlways travel with a Chauffeur\u201d.<\/p>\n<p><b>Papis N\u2019Doye (Senegal-Italien) \u2013 Darsteller<\/b><br \/>\nDer T\u00e4nzer lie\u00df sich beim malischen Meister Nimba Diallo an der \u00c9cole des Beaux Arts in Dakar ausbilden. In Dakar tanzt er in der vom Choreograf Aboubacar Oscar Camara geleiteten Kompanie \u2018Ballets Afrique Noir\u2019. Derzeit unterrichtet er traditionellen senegalesischen Tanz in Genua und arbeitet mit verschiedenen Kompanien zusammen: \u2018Ballets Afrique Noir\u2019; Gruppe \u2018DuguTigi Nana\u2019; Kompanie \u2018Teatro Scalzo\u2019. Zus\u00e4tzlich nimmt er an verschiedenen k\u00fcnstlerischen Projekten teil: die Video-Dokumentation \u2018Senza Radici\u2019; das Schauspiel \u00ab Tramedafrica \u00bb am Theater Piccolo Grassi Milano; das Schauspiel \u00ab SAT Sole Acqua Terra \u00bb am Theater No\u2019hma Teresa Pomodoro in Milan.<\/p>\n<p><b>Sara Parisi (Italien) \u2013 Darstellerin<\/b><br \/>\nT\u00e4nzerin, Schauspielerin und Hip Hop Lehrerin. Sie studiert T\u00e4nze aus Afrika und deren zeitgen\u00f6ssische Bearbeitungen gemeinsam mit Francesca Pedull\u00e0. Sie machte ihren Hochschulabschluss an der Theaterakademie \u201cIat Gong\u201d in Genua. Nach ihrem Magister in Bewegungswissenschaften an der Universit\u00e4t Genua vertiefte sie ihr Wissen der Bewegungsanalyse insbesondere bei Frey Faust. Als T\u00e4nzerin nimmt sie seit 2008 an kulturellen und k\u00fcnstlerischen Austauschprojekten teil, die von Association Sonagnon (Benin) realisiert werden. Derzeit setzt sie ihre k\u00fcnstlerischen und p\u00e4dogigischen Aktivit\u00e4ten in Italien und Brasilien fort; ferner ist sie Gr\u00fcndungsmitglied von Association CQB, wo sie als Beauftragte f\u00fcr Presse- und Medienarbeit t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p><b>M\u00e9dard Sossa (Benin) &#8211; Darsteller<\/b><br \/>\nM\u00e9dard Sossa wuchs mit traditionellen Rhythmen im Benin auf. 1991 fing er als T\u00e4nzer bei Zolawadji Gbessi an. 2000 lie\u00df er sich beim Ballet National du B\u00e9nin ausbilden und besuchte zahlreiche Fortbildungen, wie den Workshop des \u201cMonde au Centre Chor\u00e9graphique National\u201d in Montpellier 2011. Seit 1997 bis heute unterrichtet er zeitgen\u00f6ssischer afrikanischer Tanz beim Centre Culturel Fran\u00e7ais (CCF) in Cotonou und bei verschiedenen Kulturvereinen in B\u00e9nin und im Ausland. Zwischen 2001 und 2005 trat er allein oder gemeinsam bei mehreren internationalen Festivals (Nigeria, Togo, Benin, Elfenbeink\u00fcste) auf. 2003 ging er auf Tournee mit der Produktion \u201cFatoubi\u201d. Seit 2005 nimmt er als T\u00e4nzer an kulturellen und k\u00fcnstlerischen Austauschprojekten teil, die von Association Sonagnon konzipiert und realisiert werden. Derzeit ist er auch T\u00e4nzer im Ensemble Agbo&#8217;n Koko von Ousmane Aledji.<\/p>\n<p><b>Sara Tassara (Italien) &#8211; Darstellerin<\/b><br \/>\nSie lernt Tanz seit ihrer Kindheit und machte ihren Hochschulabschluss in Kunstgeschichte. 2005 begann ihre Zusammenarbeit mit Francesca Pedull\u00e0. Sie setzte sich mit den T\u00e4nzen aus Afrika auseinander, indem sie unter verschiedenen Lehrern (Achille Acakpo, Francesca Spezzani, Ibrahima Coulibaly, M\u00e9dard Sossa) studierte. Ebenfalls vertieft sie ihr Wissen der Methode Axis Syllabus bei Frey Faust. Seit 2008 reist sie regelm\u00e4\u00dfig nach Benin, wo sie bei folgenden St\u00fccken als T\u00e4nzerin auftritt: \u201cMalentendus .. et autres choses\u201d, \u201cParole al vento e fondi di caff\u00e9\u201d und \u201cDialogues In\u00e9vitables XL\u201d. Sie ist Mitglied von Association CQB.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"c14496\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n8\">\n<h2>Produktion:<\/h2>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"normal\">\n<div class=\"csc-header csc-header-n9\">\n<h2>Die Entwicklung des St\u00fcckes wurde unterst\u00fctzt von:<\/h2>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Association Sonagnon, Association Cr\u00e9ation Entrelac\u00e9es, Axis Syllabus, der Stadt Genua, dem Goethe Institut Genua, Palazzo Ducale Fondazione per la Cultura, Teatro dell\u2018Archivolto, Banca Carige di Genova.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BERLINPREMIERE: \u201eDu Mythe du Dieu Argent \u2013 Vom Mythos des Gottes Geld\u201c. Tanztheater des Ensembles \u201eDialogues In\u00e9vitables\u201c, 14. und 15. November 2012, 20 Uhr Am\u00a0Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. 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